#26 Das gallische Dorf der Schwerlastlogistik – mit Nikolai Haffer (Geschäftsführer STGE)
Shownotes
Eine Tunnelbohrmaschine kommt wegen Niedrigwassers auf dem Rhein nicht weiter – einzelne Bauteile wiegen 150 Tonnen. Nikolai Haffer, Geschäftsführer des Schwerlast-Terminals Gelsenkirchen, erzählt, wie Transporte über Straße, Schiene und Wasser möglich werden, warum die Logistik viel früher in die Planung gehört und was ihn die Verantwortung für sein Team über Führung und Geduld gelehrt hat.
(Dieser Podcast wird unterstützt von Samsara, The Connected Operations Cloud)
Darum geht's in dieser Episode
- Warum eine Tunnelbohrmaschine mit 150 Tonnen schweren Einzelteilen plötzlich einen Zwischenlagerplatz in Gelsenkirchen braucht.
- Weshalb marode Brücken, Baustellen und Transportgenehmigungen Schwerlasttransporte über Wochen ausbremsen können.
- Wie digitale Werkzeuge bei der Routenplanung helfen und warum die Erfahrung der Menschen trotzdem unverzichtbar bleibt.
- Warum Maschinen- und Anlagenbauer ihre Logistikpartner möglichst schon vor Produktionsbeginn einbeziehen sollten.
- Welche Möglichkeiten ein Terminal mit Straßen-, Schienen- und Wasseranschluss bietet – vom Schwerlastumschlag bis zur Montage und Exportverpackung.
- Wie aus einem Jungen aus Mittelhessen, der unbedingt Lkw-Fahrer werden wollte, ein Speditionsunternehmer im Ruhrgebiet wurde.
- Was Nikolai als Geschäftsführer über Verantwortung für seine Mitarbeitenden und deren Familien gelernt hat.
- Warum er sein Team als „gallisches Dorf“ bezeichnet und was das über seine Vorstellung von Zusammenarbeit verrät.
- Weshalb er trotz aller Infrastrukturprobleme an die Zukunft von Schiene und Binnenschifffahrt glaubt.
Gast
Nikolai Haffer ist Geschäftsführer und Mitgesellschafter der STGE GmbH, des Schwerlast-Terminals Gelsenkirchen. Er wuchs in Mittelhessen auf, absolvierte eine Ausbildung zum Speditionskaufmann und sammelte unter anderem am Frankfurter Flughafen Berufserfahrung. Seine Begeisterung für Lastwagen begleitete ihn von Kindheit an: Er machte selbst den Lkw-Führerschein und fuhr neben seiner kaufmännischen Tätigkeit regelmäßig internationale Touren. Seit der Übernahme des Standorts in Gelsenkirchen 2021 beschäftigt er sich mit dem Ausbau eines Logistikunternehmens, das Schwertransporte, Umschlag und Lagerung mit den drei Verkehrsträgern Straße, Schiene und Wasser verbindet.
Nikolai Haffer auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nikolai-haffer-8851a5438/
Über den Logistikgeschichten Podcast Host:
Ich bin Pélagie Mepin-Koebel, Expertin für Logistik Storytelling. Seit über 20 Jahren helfe ich mittelständischen Unternehmen aus der Logistikbranche, sich besser zu vermarkten und erfolgreich zu wachsen. Als Gründerin und CEO der Strategieberatung **Logtastiq **habe ich die Vision, **Storytelling **als goldenes Werkzeug für Unternehmenswachstum jedem Logistikunternehmen zugänglich zu machen.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ja, es ist wieder Zeit für eine Extra-Ladung.
00:00:02: Logistikgeschichten und extra Ladung passt heute besonders gut zu meinem heutigen Gast.
00:00:09: Nikolaj Haffer ist leidenschaftlicher Kenner von Schwerlasttransporten und heute Geschäftsführer der STGE in Gelsenkirchen.
00:00:19: In seinem Tagesgeschäft geht es um Frachten wie Transformatoren, große Industriekomponenten und Ladungen für die man nicht einfach einen LKW bestellt und losfährt.
00:00:30: Es geht um Straßenbrücken, die plötzlich zum Hindernis
00:00:33: werden
00:00:34: – um Genehmigung, Wasserstände, Hafenflächen – aber natürlich auch um Menschen, die am
00:00:40: Ende
00:00:40: trotz aller Hindernissen für das überdimensionierte
00:00:44: Einenweg
00:00:45: finden
00:00:46: müssen.".
00:00:47: was ihn an diesem schwergewichtigen Hantieren zwischen Straßeschiene und Wasser aus Gelsenkirchen raus in die weite Welt fasziniert.
00:00:56: Darüber freue ich mich gleich, ganz viel im Gespräch zu erfahren und sage Nikolai herzlich willkommen im Logistikgeschichten-Podcast!
00:01:05: Hallo und guten Morgen.
00:01:06: vielen Dank!
00:01:08: Sehr schön dass du hier bist Nikolay und wir nehmen hier gerade im September diese Folge auf.
00:01:16: Und ich frage mich, was war dieses Jahr bis jetzt so der Transport, der dir am meisten in Erinnerung geblieben ist?
00:01:25: Tatsächlich liegt es relativ kurz zurück.
00:01:28: Im August hat uns eine Tunnelbohrmaschine erreicht die nicht mehr bis ans Ziel gekommen ist tatsächlich aufgrund von Nettigwassersituationen im Rhein.
00:01:41: Wir hatten relativ kurze Hand die Anfrage bekommen, diese Tonnenbaummaschinen in einzelnen Segmenten an Lager zu nehmen und einzulagern bis der Wasserstand es wiederher gibt den Transport weiter durchzuführen.
00:01:54: Also das ist erst ein sehr sehr kurz zurückliegendes Ereignis hier bei unserem Terminal.
00:02:01: Und was ist jetzt das Besondere?
00:02:03: Also du sagst, der Transport kam dann zu euch kurzfristig.
00:02:08: Das heißt es war anders gedacht.
00:02:10: oder
00:02:12: wie kann ich das wissen?
00:02:14: Bei dem Produkt-Tunnel-Wallmaschine ist es tatsächlich so dass irgendwo ein Tunnel gebaut worden ist und diese Baustelle gut abgeschlossen.
00:02:23: Die einzelnen Komponenten dieser Wallmaschine sind von den Abmessungen sowie von den Gewichten her überwältigen, dass man das nicht mehr über die Straße transportieren kann.
00:02:35: Sprich, man musste diese Tonnenböllmaschine in einzelnen Segmenten in einen Binnenschiff verladen und musste das dann quer durch Deutschland bis zu seinem Empfänger in Süddeutschland muss das transportiert werden.
00:02:48: Leider hat sich dann aufgrund der gesundenen Wasserstände oder Pegelstände im Rhein und insbesondere im Oberrhein folgenden Sachverhalt ergeben dass das Schiff mit diesem Ladegut nicht mehr weiter schwimmen konnte und man so dann relativ kurzerhand einen Zwischenlagerungsort oder eine Lagerstätte gesucht hat.
00:03:11: Muss man dazusagen, man kennt eine Bohrmaschine aus dem Baumarkt.
00:03:16: Man kennt vielleicht auch aus den Medien gerade hier in Gelsenkirchen andere Typen von Bohr Maschinen diese Tunnel-Bohrmaschine.
00:03:25: die ist so überdimensional, dass die einzelnen Stück Gewichte bei einhundertfünfzig Tonnen liegen.
00:03:30: Also sprich, ein Segment oder einen Teil davon wiegt hundertfünfzig Tonnen.
00:03:35: Das kann wiederum nicht jeder, das kann nicht jeder transportieren über die Straße und im Schiff.
00:03:41: Das können aber auch nicht jeder auf Lager nehmen und Einlagern.
00:03:45: Und so ist die Amtslage dann bei uns hier in Gelsenkirchen gelandet und man hat sich mit allen Beteiligten dafür entschieden diese Trunnibörmaschine mit ihren einzelnen Segmenten bei uns einzulagern.
00:03:59: Ja, sehr spannend.
00:04:00: Damit sind wir... Wahrscheinlich schon ganz mittendrin bei euren Themen.
00:04:06: Zum einen diese Dimensionen, also sowohl vom Gewicht was du genannt hast aber ich kann mir auch vorstellen dass das von der Größe von den Maßen auch beeindruckend sein muss um so ein Tunnel bohren zu können und zum anderen auch dieses Thema Niedrigwasser was jeder mitbekommen haben muss.
00:04:28: jetzt im Sommer Sind das so die Hauptkomponenten, die gerade euer Geschäft bestimmen?
00:04:39: Also ich sag mal unser Geschäft ist sehr vielseitig.
00:04:43: Von den einzelnen Produkten.
00:04:44: natürlich zielen wir relativ viel auf den Maschinenanlagenbau, auf Großkomponenten und Import- und Exportgüter.
00:04:53: Aber auch die konventionellen Produkte wie im Herzen des Ruhrgebiet die normalen Stahlprodukte, die sehr wichtig sind für die weiterverarbeitenden Betriebe, für Automotive, Maschinen, Anlagen, Bauer, Brennbetriebe usw.
00:05:10: Das sind Produkte die wir hier lagern und händeln, die wir aber auch transportieren.
00:05:15: Wir sind sehr vielseitig aufgestellt.
00:05:17: Natürlich hätten wir am Standort am liebsten jeden Tag einen Schwerlastumschlag oder eine Schwerlastlagerung.
00:05:24: Aber das wird zunehmend auch schwieriger diese einzelnen Komponenten, Produkte, Collies über die Straße zu bewegen.
00:05:32: Der Weg muss erst mal gefunden werden.
00:05:34: Also sehr, sehr vielseitig das Einsatzspektrum der STGE hier in Gelsenkirchen.
00:05:40: Wir scheuen uns aber nicht davor die einzelnen Produkte anzugehen und mit den einzelnen Produkten auseinanderzusetzen.
00:05:49: Nehmen wir uns so ein bisschen mit.
00:05:52: also STGE steht ja für Schwerlast Terminal Gelsenkirchen?
00:05:58: Genau!
00:05:59: Und ich habe eingangs gesagt, du bist ein Kenner im Bereich schwerer Stransporten.
00:06:04: Aber das ist ja nur ein Teil deiner Welt.
00:06:07: Also Terminal impliziert auch wie du gesagt hast so einen Handling vor Ort und eine Lagerung.
00:06:13: was macht ihr genau?
00:06:16: Was kann ich mir sonst an Frachtenvorstellen, Ladungen die ihr so bewegt.
00:06:23: Also diese Tunnelbordmaschine ist ein gutes Beispiel was?
00:06:25: Was gibt es für andere Beispiele damit wir so ein paar Bilder vor Augen haben.
00:06:31: Wenn wir auf die STGE schauen und steht STGE wie du schon gesagt hast für schwerlasstermine Gelsenkirchen.
00:06:36: ST.
00:06:37: Schwerlassterminal GE für die Identifikation mit der Stadt hier in Gelsen Kirchen Abgekürzt kann man sich das ganz gut merken, man hat nur vier Buchstaben.
00:06:48: Aber es ist nicht nur der kleine Schwerlastterminal, der hier bewirtschaftet wird sondern wir haben von dem konventionellen Planensattelzug über einen offenen bis hin zu einer Axtlinie alles was wir irgendwie disponieren oder bewegen können.
00:07:06: Den klassischen Planensattel kennt jeder von der Autobahn.
00:07:12: Man steht im Staum und sieht ihn, man fährt hinter ihm her weil er gerade vor uns am Herfahren ist.
00:07:18: die wirklich großen Fahrzeuge fahren ja dann nur in der Nacht.
00:07:22: Die sieht man dann über den Tag irgendwo auf Parkplätzen stehen mit ihren Ladungen Und warten dann darauf auf ihre Abfahrt.
00:07:29: Also wir sind sehr vielseitig aufgestellt vom offenen Plansattel über den offenen Sattel.
00:07:35: Wir haben eine große Anzahl an Schrägladern, wo wir Ladungsgüter in gewissen Abmessungen diagonal transportieren bis hin zu Fahrzeugen.
00:07:45: Die mehrere Achsen hinter sich her schleifen will ich mal so sagen um dann schwerere oder größere Güter zu transportieren.
00:07:56: wenn wir über die Produkte sprechen dann kann man wirklich von der Autopalette die jeder kennt bis hin zum Transformator Kann man sich das vorstellen?
00:08:07: Also einzelne Komponenten wie Maschinen, Anlagenteile.
00:08:11: Wir kennen viele Komponenten die wir für die Windkraftenergie brauchen.
00:08:15: Ob dass jetzt die kleine Haube ist ob es nur eine Drehverbindung ist ein Lager oder aber gar das Gehäuse Die einzigsten was sehr schade ist muss ich sagen.
00:08:26: Aber das ist der Infrastruktur hier in Gelsenkirchen geschuldet.
00:08:30: Das einzige was wir nicht machen sind zum Beispiel Flügel.
00:08:33: Aber wir könnten alle anderen für die Windkraft, für die Energiewende benötigten Produkte hier umschlagen, hier lagern und hierhin transportieren oder hier wegtransportieren.
00:08:45: Alles aus einer Hand innerhalb der STGE in Gelsenkirchen.
00:08:53: Ich bin letztens über eine Zahl gestolpert, die bei mir hängen geblieben ist.
00:08:57: Im Jahr zwanzig vierundzwanzig sind allein in Deutschland fünfhundertvierunddreißig Menschen bei Verkehrsunfällen mit Beteiligung eines Lkws oder Kleintransporters ums Leben gekommen was mich daran besonders beschäftigt hat.
00:09:12: In den meisten Fällen saßen die Getöteten nicht im Lkw.
00:09:16: das sagt viel über die Sicherheit moderner LkW Kabinen aus Aber für die Fahrer und ihre Arbeitgeber beginnt danach oft eine sehr schwierige Phase.
00:09:28: Was genau ist passiert?
00:09:29: Wie hat der Fahrer reagiert, gab es vorher Hinweise auf ein Risiko?
00:09:33: und was hätte man vielleicht schon vorher erkennen können?
00:09:38: Sicherheit darf nicht erst nach dem Knall zum Thema werden!
00:09:43: Das Technologieunternehmen Samsara unterstützt alle, die für Vorpark- und Fahrpersonal Verantwortung tragen.
00:09:50: Sie helfen dabei sicherer und transparenter zu arbeiten – dafür setzen sie auf eine Kombination aus Hardware, Software & KI.
00:10:00: Kameras und weitere Sensoren erfassen relevante Situationen im Fahrzeug und auf der Straße.
00:10:06: Die Daten laufen an einer Stelle zusammen und werden so nutzbar für den Arbeitsalltag gemacht!
00:10:12: Der Sicherheitsscore spielt dabei eine wichtige Rolle.
00:10:16: Er macht nämlich sichtbar, wie sich das Fahrverhalten entwickelt, schafft dadurch eine Grundlage um Risiken früher zu erkennen und mit Fahrern darüber ins Gespräch zu kommen.
00:10:28: Die Spedition Traveco ist bereits Kunde von Samsar und hat dafür, wie ich finde ein schönes Bild gefunden.
00:10:35: Nach Einführung der Samsara-Lösungen sagte der Projekt Verantwortliche Ich bin sehr stolz dass wir unseren Fahrern so ein starkes Tool in die Kabine gegeben haben.
00:10:45: Das ist wie ein Schutzengel.
00:10:49: Wenn auch Sie mehr Sicherheit für Ihre Kraftfahrer wichtig finden und gleichzeitig ihre Schadenquote und Betriebskosten senken wollen, dann schauen sie auf samsara.com oder klicken einfach auf den Link in den Show notes.
00:11:06: Du sagtest schon bei euch im Namen die Identifikation zum Standort.
00:11:16: Warum ist Gelsenkirchen für euch wichtig?
00:11:19: Mehr.
00:11:20: für uns war das eine strategische Entscheidung.
00:11:23: Diesem Betrieb, wo wir hier sitzen im Stadthaufen Gelsenkirchen gibt es schon seit den siebziger Jahren der gute Vorjahre unter einem anderen Namen geführt und der Vorbesitzer hatte tatsächlich keine Nachfolge.
00:11:35: Es war keine Nachfrage geregelt und hat einen Investor bzw.
00:11:38: Investors falsch gesagt sondern Kaufintesenten gesucht die sich diesem Standort annehmen und ihn weiter bewirtschaften wollen.
00:11:46: In einundzwanzig, also genau vor fünf Jahren hat man dann Verhandlungen geführt mit dem Vorbesitzer und hat sich dann darauf festgelegt auf eine gewisse Summe.
00:11:56: Und einen gewissen Wabendil der in einund zwanzig gestartet ist.
00:12:04: Wie diesen Standort übernommen?
00:12:05: Infrastrukturell bietet uns Die Stadt Gelsenkirchen, der Stadthafengelzenkirchen umfassbar viele Möglichkeiten.
00:12:14: Warum?
00:12:15: Wir sitzen hier relativ sehr zentral mitten im Ruhrgebiet.
00:12:18: wir sind angebunden von sehr großen Autobahnen wie die A-Zwei, die A zweiundvierzig und die A vierzig.
00:12:23: Wir sind aber hier in Gelsen Kirchen auch angebunken an die Wirtschaftsregionen Südwestfalen, Ostwestfahlen, Lippe Münsterland Auch das Bergische weiter hingehen an den Norden gut angebunden, bunten oder an die Gegenden und rund um Hannover.
00:12:42: Natürlich sind wir auch angebunden aus dem Rheinland und generell aus dem Durgebiet.
00:12:46: man muss halt nur wenn man einen Späternsport plant einen Weg zu unserem Terminal finden oder von unserem Terminall weg.
00:12:54: zudem bietet der Terminal oder der Stadthafengelzenkirchen in dem wir hier mittendrin sitzen uns die Möglichkeit dass wir ja einen eigenen Gleisanschluss haben also eine eigene Gleise einen eigenen Gleisanschluss mit einer funktionierenden Infrastruktur sowie den direkten Zugang in die Binnenwasserstraße.
00:13:13: Also sprich Geld sind Kirchen, Stadthafen ist ansässig an der Leinherne Kanal.
00:13:18: ein Kanal wie jeder weiß wird geschleust, also sprich hier können relativ große kleine verschiedene Schiffe jemals fahren weil der Tiefgang und die Fahrrinne immer die gleiche Tiefe hat.
00:13:32: Und dieser Rhein-Herrner Kanal ist direkt an den Leinen angebunden oder an das Kanalnetz in Deutschland.
00:13:38: Also sprich wir könnten von hier weiter nach Hamburg, nach Plämerhafen auch in den Osten der Republik sowie natürlich auch weiter in den Westen in die großen Seehilfungen dort da dann oder antwerpen.
00:13:51: Und das alles hat für uns den ausschlaggebenden Punkt gebracht, dass wir gesagt haben Wir haben einen Standort der sehr vielseitig einsetzbar ist.
00:14:01: Also wir haben eine Trimodalität gegeben sowie die schon in einundzwanzig und auch in den fortlaufenden Jahren und wahrscheinlich auch in Zukunft sehr, sehr prognete Infrastruktur auf Straße, auf China uns damit in die Karten spielen kann.
00:14:16: Dass man sagt okay wie kommen mit unserem Schwertransport Damit unserem Großraum und Schwertransport nicht weiter über die Infrastruktur innerhalb unseres Landes.
00:14:27: Aber es wird einen Weg in den Hafen geben, und in dem Hafen können wir dann uns neue Gedanken machen.
00:14:33: Verladen wir jetzt auf die Schiene, verladen via Inlasschiff oder andersrum?
00:14:38: kann das Material vielleicht mit dem Schiff, wo der der Schiene hier hinkommt und hat die letzte Meile dann mit unseren Lkw?
00:14:45: Das alles war sehr ausschlaggebend die Entscheidungen gemacht haben diesen Standort hier zu übernehmen, zu ertüchtigen weiterzuführen und vor allem auch täglich hinein weiter hineinzuinvestieren.
00:15:01: Muss kurz nach dazu sagen wenn ich spreche von wir dann spreche ich von meinem Mitgesellschaft der hier am Standort quasi mit mir das Geschäft führt.
00:15:13: also die SDGE ist eine GmbH.
00:15:16: Die GmbHA hat zwei Gesellschafter Mein Mitgesellschafter und mich, um gemeinsam versuchen wir das Ganze weiter natürlich voranzutreiben.
00:15:28: Uns werden natürlich immer wieder auch Steine in den Weg gelegt aber auch die werden wir irgendwie bewältigen und dann weitermachen.
00:15:37: also es gibt Momente in unserem Geschäft die sehr erfolgreich sind Also wo wir ein ganz tolle Momente haben, wo wir tolle Geschäfte generieren.
00:15:47: Wo wir toller Projekte abwickeln und es gibt dann auch wieder sehr lange Phasen die ziemlich dürftig sind aber Es wäre ja auch zu einfach wenn jeden Tag der Schwerlastumschlag hier stattfinden würde oder der Schwelastransporter hier ankommt oder abfährt.
00:16:09: Was ist das?
00:16:10: für Steine, die ihr da auf dem Weg findet?
00:16:14: Wir haben insbesondere natürlich infrastrukturelle Themen und im Zuge einer Genehmigungsbeantragung verschiedene Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen damit der Transport erst einmal stattfinden kann.
00:16:28: Dass wir erstmal eine Transportgenehmigung bekommen um von A nach B zu fahren Es ist deutlich besser geworden, es ist auch vereinfacht worden.
00:16:40: Aber wir haben trotzdem immer wieder natürlich mit Behörden rund um unsere Bundesrepublik zu tun oder innerhalb unserer Bundesrepublic zu tun die auch verschiedene Probleme haben und bewältigen müssen.
00:16:55: also nicht nur infrastrukturell die Genehmigung zu genehmigen sondern es fehlt überall Personal.
00:17:05: Die kleinsten Dinge, wo man eigentlich denkt das muss doch jetzt sofort klappen oder das... Das muss doch so fort sein.
00:17:12: Machen uns es dann schon mal etwas schwieriger und auch etwas langwieriger bis man dann zum Beispiel eine Transportgenehmigung erhalten hat.
00:17:22: Jetzt muss ich ganz leihenhaft fragen wie viel Standardisierung ist in eurem Geschäft möglich?
00:17:28: Also im Sinne von Ist es so dass bei jedem Transport die Genehmigungen neu beantragt werden müssen oder habt ihr quasi so ein Pool an Genehmigung, was ihr... in Reserve habt und wo ihr direkt loslegen könnt.
00:17:43: Ja, das gab es mal.
00:17:44: tatsächlich gibt es nur noch verschiedene kleinere Dauer-Genehmigungen auch im Form von Jahresgenehmigung.
00:17:52: aber dann bewegen wir uns eher am konventionelleren Bereich.
00:17:55: alles was eine gewisse Abmessung ein gewisses Gewicht eine gewissen Strecke überschreitet muss dann einzeln genehmigt werden.
00:18:04: also sprich wir stellen uns jetzt vor Ein Bauteil, was Gewicht hat inklusive einer Breite und einer Höhe.
00:18:13: Und es soll hier nach Gelsenkirchen transportiert werden Es muss die Strecke gefunden werden Also es muss erst einmal auf das Produkt eingegangen werden.
00:18:23: Wir müssen erstmal das Produkt kennen Genau prüfen Die Abmessung genau festlegen Von dem Collie.
00:18:30: Anschließend müssen wir die Abmesserungen die Transportabmessung genau festlegen und danach können wir dann versuchen, eine passende Route zu entwickeln bzw.
00:18:40: eine passenden Route zu finden diese Route in den Genehmigungsprozess einzufliegen also sprich den Antrag für die Genehmigung zu stellen in der Hoffnung dass unsere Route klappt und auch genehmigt wird.
00:18:58: aber viele Baustellen Dinge, die man, wenn man in Gelsenkirchen sitzt und man will in Ostwestfalen starten natürlich nicht auf Annib sehen kann wie eine Baustelle.
00:19:10: Wie ein Kreisverkehr, einer Ampel, einen Schild, eine neue Verkehrsinsel was auch immer machen es dann erst mal schwer Und bis wir wirklich den Antrag stellen oder die finale Genehmigung in der Hand halten vergehen oftmals viele Wochen.
00:19:27: Das klingt wahnsinnig Ja, aufwendig sage ich mal.
00:19:32: Inwiefern hilft euch heute Technologie?
00:19:36: Also ist es so dass eure Leute dann irgendwie rausgehen müssen um bis bestimmte Strecken zu überprüfen oder... Gibt es inzwischen digitale Möglichkeiten da, ein bisschen schneller die Informationen herauszufinden?
00:19:51: Wir werden tatsächlich im Genehmigungsprozess oder dem Antrag zur Genehmigung vielen digitalen Helfern unterstützt.
00:20:02: Wenn man nicht jetzt fragen würde, wer ist mir manchmal am liebsten?
00:20:06: wir würden uns in unsere Pkw setzen und die ganze Strecke selbst prüfen und abfahren.
00:20:12: Das ist auch oftmals der Fall, weil die beste digitale Helfer kann... nicht immer einschätzen, klappt es jetzt um diese Ecke oder klappt das jetzt nicht?
00:20:26: Um die Ecke herumzukommen.
00:20:27: Oder diese Steigerung hochzufahren oder nicht dass die KI oder die Digitalisierung wird immer besser und wird auch stark von uns mit einbezogen und genutzt.
00:20:38: aber der Erfahrungswert der einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die diese Genehmigung auf den Weg bringen oder den Transport auf den wegbringen Der muss auch immer wieder mit einfließen.
00:20:50: Und es ist nicht zu unterschätzen, wenn jemand wirklich vierzig Jahre schon Genehmigung beantragt und Genehmigungen erstellt oder gar auf der Straße unterwegs ist wie sehr sein Erfahrungsschatz da mit Einfließen muss damit dieser Transport stattfindet.
00:21:07: aber ja Es gibt viele Systeme, sehr, sehr viele gute Systeme die uns dabei helfen den richtigen Weg schneller und besser zu bekommen damit wir den Transport recht zeitnah durchführen können.
00:21:20: Aber wir dürfen nie vergessen dass das menschliche also die Erfahrungen die wir gemacht haben auch mit einbezogen werden müssen
00:21:32: wenn ich jetzt ja eine Windkraftanlage demnächst auf den Weg bringen möchte.
00:21:39: Wie lange in voraus sollte ich mich bei euch melden und worauf muss ich mich denn alles einstellen, was da an Vorarbeit erforderlich ist damit das überhaupt passieren kann?
00:21:53: Ich sage meinen Gründen tatsächlich immer am besten, nehmt ihr mich mit ins Boot wenn ihr plant dieses Thema anzugehen.
00:22:00: Also sprich der Auftrag ist noch nicht mal mehr erteilt oder die Bauteile sind noch nicht gebaut aber ihr holt uns schon mit ins boot beratend an dem Tag wo ihr der Meinung seid das und dass soll passieren.
00:22:11: also sprich wenn wir jetzt bei den Beispiel Windkraftanlage bleiben dann wäre es manchmal mit Sicherheitssinniger und sicherer direkt den Spuditeur das Transport den Umschlagsbetrieb sehr, sehr weit am Anfang mit in die Beratung reinzunehmen.
00:22:29: Das hat folgenden Vorteil natürlich sehen manchmal sechs Augen mehr oder sechs Hände können da dann mehr bewirken wie wenn es jetzt nur wenn man nur zu zweit oder zuviel sind und so ein Spieleteuer hat in so einem Produktionsprozess noch mal einen ganz anderen Blickwinkel auf die einzelnen Teile, also sprich nun Maschinenanlagenbauer oder jemand der eine Windkraftanlage baut.
00:22:54: Der baut die mit Perfektion.
00:22:57: das ist sein Handwerk.
00:22:58: aber unser Handwerk sind die Transporte und unser Handwerksinn ist der Umschlag.
00:23:02: Unser Handwerk ist die Logistik Die ja einfach damit zu tun hat.
00:23:07: Also ich habe leider schon oftmals die Erfahrung machen müssen so wie alle meine Marktbegleiter Mitbewerber Freunde dass man immer erst als Logistiker, als Transportunternehmer mit ins Boot geholt wird.
00:23:19: Wenn die Maschinenanlage schon fertig in der Halle steht und es dann darum geht ja, die muss er jetzt zum Empfänger gebracht werden oder wir müssen sie noch in den Seehafen bringen weil der Kunde sitzt irgendwo im Übersee Und da kommt man natürlich als Spediteur als Logstiker vor Ort.
00:23:39: manchmal stellt sich die Frage Ich bin bis zum Ende gedacht und es wäre super einfacher gewesen, wenn wir uns schon im Bestellprozess... also uns gehen die Kosten und Preise nichts an.
00:23:52: Aber spätestens an dem Tag wo man den Auftrag fix bucht und anfängt zu produzieren da wird das Sinn machen einen Spediteur ein Logistiker mit ins Boot zu holen.
00:24:04: Weil in dem Tag können wir schon anfangen, uns Gedanken zu machen wie kriegen wir das aus der Halle raus?
00:24:09: Wie können wir das über die Straße bis zum Empfänger bringen?
00:24:11: Wie schaffen wir es vielleicht in den nix gelegenen Hafen?
00:24:14: Wo ist überhaupt der Nix Gelegene Hafen?
00:24:16: oder müssen wir hier irgendwie noch ein Teil Stück über die Bahn transportieren weil die Straßen um uns herum oder um den Absender herum so marode sind.
00:24:26: also was ich damit sagen will ist Es wäre für uns alle manchmal einfacher Wenn man sich auf seinen Partner des Vertrauens, sein Spediteur, sein Logistiker etwas früher einlässt und natürlich klar auch auf ihn hört.
00:24:42: Und dann ist das manchmal etwas entspannter Es wird auch gemacht.
00:24:47: also ich sag mal viele Produzenten und Unternehmen und die Verlader lernen natürlich auch mit vielen Hopperlers dazu.
00:24:54: Dann ist man umso früher in der Kette mit verankert.
00:24:59: Aber es kommt immer wieder vor, dass jemand fertig ist mit seinem Bauteil und ihm dann auffällt.
00:25:06: Ja Mensch das muss ja noch zu meinem Empfänger gebracht werden haben wir gar nicht dran gedacht.
00:25:12: Und die Empfänger sitzen manchmal doch weiter weg als Gelsenkirchen oder Hannover.
00:25:18: über See hast du genannt?
00:25:21: Wo überall verschickt ihr denn diese Ware?
00:25:25: Es ist tatsächlich so... dass wir in Deutschland ja immer Export-Nation Nummer eins waren.
00:25:30: und in meinen Vorstellungen, also ich muss noch einige Jahre arbeiten.
00:25:36: In meinem Vorstellung natürlich auch wieder zu alter Stärke zurückfinden.
00:25:40: wann und wie das weiß ich heute auch nicht Wir werden sehen.
00:25:45: aber natürlich gibt es die deutsche Ingenieurskunst und auch die deutschen Maschinenbauer Anlagenbauer die wirklich tolle Produkte produzieren und dann in die weite Welt verschicken.
00:26:00: Also wir sprechen natürlich auch viel und denken viel an die USA, wir denken und sprechen natürlich über China, Japan oder anderen Länder.
00:26:14: Wir haben aktuell einen Projekt am Laufen wo Material nach Australien verschifft werden muss.
00:26:21: Also sprich alle Länder, die es irgendwo auf unserer Welt gibt sind interessant für Deutschland und sind auch Kunden hier in Deutschland.
00:26:32: Und da spielt uns natürlich der Hafen eine gute Rolle weil das Material wenn's dann in der Produktionsstätte fertig gebaut worden ist oder zu Teilen gebaut worden isst hier dann auch am Ende finalisiert werden kann.
00:26:47: also wenn wir an Finalisierung denken Dann kann manchmal auch so eine Maschine so groß und so schwer sein, dass sie in einzelnen Komponenten gefertigt wird.
00:26:56: Und hier am Ende des Tages sind Gelsenkirchen zusammengebaut wird und dann verschifft wird.
00:27:01: oder aber wenn es in Übersee geht, da muss immer so eine Holzkiste drumherum also so ne Exportverpackung weil damit einfach das Ladegut oder das Kollege schützt ist.
00:27:12: Das passiert hier ganz oft, dass Maschinenanlagen Teile verschiedener Güter als so Ling oder so Produkt angeliefert werden und dann hier noch exportmäßig verpackt werden, damit man die weitere Reise antreten kann.
00:27:28: Ja also sagen wir schielen von hier in Gelsenkirchen überall in die weite Welt und wir konzentrieren uns aber auch darauf natürlich national das Ganze irgendwie am Laufen zu halten
00:27:43: Sachen ein bisschen mehr zu diesem finalisieren, das finde ich ganz spannend.
00:27:47: Also sind das Teams von euren Kunden die dann vor Ort bei euch das zu Ende machen, seid ihr daran beteiligt?
00:27:56: und ja wie stellt ihr überhaupt die Flächen dafür bereit?
00:28:01: Das
00:28:02: ist immer der Standort hier in Gelsenkirchen hat einen Wasserzugang, aber hat insgesamt noch viertausend Quadratmeter Lagerfläche oder Hallenfläche die dafür da ist.
00:28:16: Die einzelnen Komponenten.
00:28:17: also.
00:28:17: wenn man jetzt sagt man hätte Vielleicht gehen wir wieder zum Anfang zur Tunnelbohrmaschine.
00:28:23: Man hätte die Tunnel-Bohr Maschine, die in sieben Einzelteilen hier angekommen ist auch in siebeneinzelten Teilen zu einem hier bauen können.
00:28:30: Also sprich man hätte hier am Standort diese sieben einzel Teile zu einer Tunnel Bohrmaschine bauen können und genauso kann man das mit allen anderen verschiedenen Produkten und Güter machen.
00:28:40: also manchmal ist es ja auch einfacher In der Produktion den Behälter die Maschine in kleinen Einzelteilen auszuliefern zu einem Zwischenlager, das dann einfach hier in Gelsenkirchen ist und dann zu einer großen Maschine zusammenzusetzen.
00:28:58: Das betrifft die Finalisierung.
00:29:00: Wir scheuen uns auch nicht davor gewisse Flächen hier fest an die Hände der Kunden zu geben, die dann wirklich hier in Betriebnahme machen.
00:29:10: Also ihre Montage ihr Produkt war sie einmal fertig bauen und stangen Einzelteilen wieder ausliefern.
00:29:17: wir sitzen im Urgebiet man kann sich nicht mehr viel erweitern.
00:29:21: das heißt man sucht immer wieder eine Fläche die dafür da ist um am Ende des Tages seine große Maschine sein Produkt zusammenzusetzen.
00:29:30: es gibt verschiedene Modelle.
00:29:33: selbstverständlich helfen wir auch dabei neben den transporten auch irgendwie eine verpackung mit auf den weg zu bringen gegebenenfalls auch eine demontage einer demontages demontagen auch eine montage.
00:29:47: oder aber der kunde macht das alles mit seinen technikern mit seinen ingenieuren mit seinen meistern und das ist aber eher überwiegend der fall dass die kunde sagt wir nutzen Dein Equipment, deine Halle, deine Kräne, deinen Stapler, deine LKWs.
00:30:04: Aber in deiner Halle haben wir einen definierten Arbeitsbereich den wir ermieten und wo wir dann diese Montage, diese Finalisierung die Veredelung, die Verpackung die Demontage durchführen.
00:30:20: Das ist aber relativ gängig tatsächlich und dem geschulte dass viele Kunden viele Unternehmen sich nicht mehr weiter ausweiten können, weil sie zugebaut sind und auch wenige Flächen gibt wo man sich dann weiter niederlassen kann.
00:30:38: Ja beeindruckend was da in Gelsenkirchen alles möglich ist!
00:30:44: Wir haben auch viel über das Ruhrgebiet gerade gesprochen.
00:30:46: bist du denn ein Kind des Ruhrgebiets?
00:30:48: Tatsächlich nicht.
00:30:50: Also ich bin aufgewachsen im Mittelhessischen in der Nähe von Delenburg, sehr ländlich gelegen.
00:30:58: Hab dann meine Ausbildung zum Speditionskaufmann so hieß es damals noch gemacht und in einem Unternehmen wo wir Luftwassersatzverkehr europaweit durchgeführt haben, bin dann vom Werdegang sehr viele und lange Jahre am Frankfurter Flughafen gearbeitet Und hab irgendwann, zu meiner Zeit war das noch so dass man wenn man.
00:31:21: Das Abi bestanden hat also Abitur gemacht hatte dann gingen viele mit dem Rucksack los und pegerten durch Australien oder durch die USA.
00:31:30: und ich hatte eigentlich immer den Wunsch Ich wollte Lkw Fahrer werden und tatsächlich ist es so.
00:31:37: der familiäre Einfluss war dann so seitens meinen Eltern Ja, du kannst was mit LKWs machen aber versuchst auch mal als Kaufmann.
00:31:44: So würde ich dein Schweditionskaufmann Das hatte ja irgendwas mit Lkw zu tun und konnte das eine dann mit dem anderen verbinden.
00:31:53: Aber diese dieses Interesse an diesen großen schweren Maschinen die natürlich auch unfassbar vielseitig einsetzbar sind und vielleicht auch der ein oder andere auch krach macht.
00:32:10: Das war schon immer gegeben, als kleiner Junge also machte ich nach der Ausbildung dann parallel den Lkw-Führerschein und hatte mir mit dem LkW-Förerscheinen natürlich die Möglichkeit geschaffen in die weite Welt zu fahren.
00:32:24: Also sprich mein ein zweisächstes Lebensjahr begann dann konnte ich in der nationalen Biografverkehr betreiben und hatte natürlich tolle Arbeitgeber.
00:32:34: Und tolle Kollegen, die mir immer wieder die Möglichkeit auch gegeben haben am Wochenende unter der Woche in Urlaubszeiten Lkw zu fahren.
00:32:41: Natürlich war es einfach die letzten Jahre schon... werden schon immer Lkws Fahrer gesucht.
00:32:48: Und mussten so dann ... konnte ich dann Touren fahren.
00:32:52: Konnte mir natürlich ein bisschen was dazu verdienen und bin dann am Ende bei meinem Mitgesellschafter gelandet, auch im Mittelhessischen direkt angrenzend an Südwestfalen.
00:33:06: Und da zu der Zeit wo ich da angefangen habe ist noch heute so gibt es verschiedene Abteilungen mit verschiedenen Produkten also sprich verschiedene Dispositionsabteilung mit verschiedenen Produkt in dem Sinne dass die Typen an LKWs alle unterschiedlich sind Total facettenreich und sehr, sehr vielseitig.
00:33:32: Und ja da bin ich dann tatsächlich so ein bisschen hängen geblieben und dann ermöglicht es sich in einundzwanzig natürlich der Schritt ins Ruhrgebiet also sprich nach Gelsenkirchen.
00:33:43: und wir hatten Ja ich komme vom Land Ich bin Fußballerich interessiert.
00:33:51: Die unserer Unternehmen liegt in Sichtweite der Arena hier auf Schalke.
00:33:59: Schalkel spielt zwar nicht immer den besten Fußball, das wissen wir auch aber wir sind jetzt mal aktuell in der ersten Liga und schauen was passiert.
00:34:06: Und ich konnte mir das gut vorstellen.
00:34:08: Also ich konnte mich sehr gut vorstellen mein Heimatdorf und alles hinter mir zu lassen und dann ins Luftgebiet auszuwandern.
00:34:19: Was es mir sehr schwer gemacht hat, am Anfang ist die Blücken-Tragödie an der A-Fürm-Vierzig bei Lüdenscheidt, die man wahrscheinlich kennt.
00:34:27: Weil irgendwie kam ich nicht mehr nach Hause.
00:34:29: Also das macht es mir super schwer, nach Hause zu kommen und so bin ich hier einfach im Sohgebiet gelandet.
00:34:37: Man muss sagen, die Mentalität Die die Leute, die Mitarbeiter, die Kollegen.
00:34:43: Die Freunde, die man hier gewonnen hat.
00:34:44: Das ist einfach anders wie das südhessische oder gar das mittelhässige?
00:34:49: Oder halt das was in Südwestfalen halt stattfindet also der der allgemeine Süd-Westfale.
00:34:55: Da sind ja Sauerländer oder Siegerländer und der Sieger länder hat eine ganz andere herangehensweise einen Auftrag abzuwickeln oder einen Einen Auftrag durchzuführen.
00:35:06: wie der Allgemeine Kollege hier im Ruhrgebiet und ich komme wirklich mit den verschiedenen Charakteren, die so aufeinandertreffen sehr gut klar und fühle mich natürlich pudelwohl hier am Standort.
00:35:20: Ich muss aber auch dazu sagen arbeitstechnisch kann man sich hier natürlich wirklich austoben.
00:35:28: also ich sind gibt es unfassbar viele Möglichkeiten, Speditionen und Logistik zu betreiben.
00:35:33: Ob ich mich jetzt morgen auf den LKW setze oder gleich heute nach unserem Termin vielleicht nochmal Rechnung schreibe?
00:35:42: Also es sind unfassbare viele Möglichkeiten.
00:35:46: aber ich mich fasziniert einfach an Speditions- und Logustik nach wie vor der LK W Der LKw Und irgendwie.
00:35:55: in den letzten Jahren ist natürlich intensiv das Binnenschiff dazu gekommen.
00:35:59: weil so ein Binnenschiff, wenn wir dann jetzt Wasser haben und wir lassen das alles außer Acht.
00:36:04: Das kann einfach über zweitausend Tonnen transportieren mit einem Laderaum!
00:36:10: Und das ist für mich so faszinierend zuzusehen dabei wie einen Binnenschiff bei uns anlegt und wir machen das leer oder voll oder auch in den Seehilfen wo ich mich oftmals rumtreibe einfach zu schauen was es für ein toller Verkehrsträger ist.
00:36:27: Und genauso und viele Schimpfen über die Bahn, auch die Infrastruktur aber auch eine Bahn oder die Waggons der Bahn.
00:36:36: Die können so unfassbar viel Tonnage und auch Material mit einem Zug weg bewegen wofür wir ganz viele LKWs bräuchten.
00:36:44: Deshalb habe ich hier wirklich alles in einem total miteinander verbunden und bin fühle mich gut und super glücklich!
00:36:53: vermisse aber auch und das muss ich an der stelle sagen natürlich meine kindergarten freunde meine meine kollegen mit denen ich in die schule gegangen bin.
00:37:04: Und natürlich alles was da dann dazu gehört, aber manchmal ist es einfach die geschichte die man so schreibt.
00:37:13: Ich finde es ganz toll, diese Verbundenheit zu spüren die du hast einmal zu deinem Heimatort sag ich mal und jetzt zu deiner neuen Heimat in Gelsenkirchen oder im Hohrgebiet.
00:37:28: Das macht Freude das zu sehen.
00:37:30: man merkt dass du das lebst was du gerade nicht hier mit uns teilst.
00:37:38: Jetzt hast du davon gesprochen, wie es ist mit verschiedenen Charakteren zusammenzuarbeiten.
00:37:43: Du hast sehr schön dargestellt, wie du von dieser Leidenschaft für den LKW hin zu deiner heutigen Rolle und Verantwortung gekommen bist als Mitgesellschafter von STGE.
00:38:00: Welche Rolle spielt für dich das Thema Führung jetzt?
00:38:03: Wo du diese Verantwortung auch hast?
00:38:07: Ich muss dazu sagen, ich bin als klassischer Speditionskaufmann irgendwann schnell in diesen typischen Dispositionen gelandet.
00:38:15: Wo dann wo es dann auch schon mal etwas ernster und vielleicht auch strenger und leicht auch lauter zur Sache ging also mit vielen Emotionen dann verbunden wenn ein Fahrzeug nicht leer wird seine Ladung nicht bekommt im Stau steht dann überkochen einen manchmal auch Emotionen und ich war der typische Disponent.
00:38:38: Also so ein Gemäcker, so gekoffert, mir waren Aufträge buchen ist alles also Hauptsache Aufträge Auslastung Umsatz generieren mit dem Spagat zum Geschäftsführer zu Führungspersonen innerhalb Gelsenkirchens dann mit dem Unternehmen meine Abrechnungsabteilung und die Buchhalterin viel wichtiger.
00:39:03: Das hört sich jetzt komisch an, aber ohne die, also sprich ohne eine funktionierende Buchhaltung und mit toller Abrechnung würde ich gar keine Rechnungen schreiben hätte ich gar kein Geld am Konto.
00:39:14: als Disponent war dir das egal.
00:39:15: du hast Umsatz gebucht Du hast deine Autos beschäftigt tolle, tolle Umsätze gefahren.
00:39:21: Und heute ist es mir tatsächlich wichtiger dass die Abrechnung top arbeitet, sauber arbeitet schnell eine Rechnung schreibt und die Buchhalterin natürlich das Konto in Ordnung hält und auch dir zuarbeitet was diese was die ganze Finanzthemen angeht.
00:39:39: aber eins habe ich total unterschätzt dann hab ich nie im Laufe der Jahre irgendwie auf dem Schirm gehabt die Familien um die Mitarbeiter.
00:39:49: Ich hatte immer Kollegen, natürlich hatte ich Vater, die von ANAP geschickt haben aber das an dem Vater dass er ja verheiratet ist und zwei Kinder hat.
00:39:58: irgendwie mein Horizont war vielleicht auch nicht so weit habe ich noch nie darüber nachgedacht Aber heute... Heute ist es so!
00:40:05: Ich hab einige Mitarbeiter und alle Mitarbeiter sind in glücklichen Beziehungen Und diese glückliche Beziehung ergibt natürlich dann auch Nachwuchs.
00:40:15: für die bin ich alle verantwortlich.
00:40:17: Verantwortlich in dem Sinne natürlich muss ich jetzt nicht jeden Abend aufpassen, dass die pünktlichen spät gehen und das sie irgendwie kein kein blödsinn machen.
00:40:25: Aber soweit verantwortlich, dass wenn die Männer und die Frauen für mich bei der SDG arbeiten, die müssen ihren Lohn bekommen weil damit finanzieren die ihren Lebensunterhalt und damit geht es den gut.
00:40:36: dafür bin ich verantwortliche.
00:40:38: also spricht dieser Spagat zwischen dem dem Disponenten und heute im Geschäftsführer mit der Verantwortung wie viele Köpfe plus die Familien, die da dran hängen.
00:40:48: Also das ist schon ein spannendes und großes Thema was man sich nicht außer Acht lasse Und ich mache das immer wieder daran fest dass es zum Ende des Monats zugeht.
00:40:58: Jeder von uns jeder Zuhörter all unsere Freunde Die familien alle die wir kennen brauchen und wollen ihren Lohn bekommen um Miete zu bezahlen Abtrag Versicherung Um einfach auch im Lebensmittelmarkt irgendwo etwas einzukaufen im Joghurt Getränke war's auch immer Und der Lohn muss aufs Kondru überwiesen werden.
00:41:17: Das ist bei uns tatsächlich immer der Fall, dass wir den Lohn zum Ende des Monats bezahlen aber dann auch weitem vorderaus also sprich je nachdem wie die Buchungstage fallen.
00:41:28: Wir haben zb den September jetzt da ist der Ende September ist ein Mittwoch Bei uns gehen die Löhne dann schon Montags beziehungsweise Dienstagslaus dass einfach beim Monatsübergang zwischen dem dreißigsten, ein dreißigen und ersten das Geld schon da ist.
00:41:42: Und das Konto des überliegen Mitarbeiters gedeckt ist damit er wieder mit vollem Tatentrang und auch guten Lohnen den er bekommen hat natürlich in den neuen Monat startet.
00:41:54: Das sind für mich ganz entscheidende und wichtige Tage, indem ich vielleicht dann Auch ein bisschen zurückhaltend bin in mich gekehrt, auch über viele Dinge nachdenke.
00:42:08: Vielleicht auch solger werde oder vielleicht auch ein bisschen angespannter werde je nachdem wie so einen Monat natürlich gelaufen ist.
00:42:14: aber ich habe es in den letzten Monaten immer geschafft die Löhne pünktlich vorständig zu bezahlen und es zeichnet uns auch aus dass alle Stellen die wir hier haben also sprich alle Fahrzeuge alle Lagerstellen alles was wir haben auch besetzt sind.
00:42:28: Also so viel kann können wir, kann ich nicht falsch gemacht haben und ist im Grunde genommen, ist sie zur Friedenheit.
00:42:35: Klar es können am Ende nur die Mitarbeiter und die Kunden dann bestätigen und die Familie aber
00:42:40: gegeben.".
00:42:41: Und das hat sich tatsächlich bei mir komplett verändert.
00:42:43: zu den Disponenten der auf Umsatz gedrimmt war, der einfach erfolgreich sein wollte in seiner Abteilung und seinem Autos.
00:42:53: zu dem Geschäftsführer, der heute die Führungsverantwortung für ganz viele Mitarbeiter und deren Familie hat
00:43:01: Wie groß ist denn die Mannschaft heute?
00:43:03: Wir sammeln tatsächlich hier am Standort acht Fahrzeuge, verschiedene Arten.
00:43:09: Wir haben zwei fester Lageristen die sich um unser Außenlager und unsere Hallenfläche und die Kräne um diese ganzen Thematiken kümmern und haben drei kaufmännische Angestellte hier mit mir zusammen im Büro von der Lagerlogistik über die Disposition bis hin zur Geschäftsführung.
00:43:27: wir sind relativ klein und gut aufgestellt aber hier macht tatsächlich am Ende des Tages machen alle alles.
00:43:34: Ich will mal gefragt worden, was ist denn ein Stellungskriterium bei dir?
00:43:37: Dann hätte ich bald gesagt Lkw für das Schein?
00:43:39: ja wieso das denn?
00:43:41: naja mit den Lkws steht?
00:43:42: dann könnten wir den auch zur Not noch bewegen.
00:43:46: genau und so sind wie hier am Standort mit irgendwie treizehn Leuten unterwegs und deren Familien die ich tatsächlich auch alle kenne.
00:43:55: also sprich die Partnerinnen und Partner sind mir alle bekannt dass es mir auch wichtig ist irgendwie zumindest einmal im Jahr schafft, auch vielleicht alle zusammen zu trommeln und gemeinsam keine Ahnung ein typisches Bier zu trinken oder Currywurst zu essen.
00:44:15: Wenn ich mich dabei euch bei so eine Jahresfeier einschleichen würde und du bist nicht dabei, und ich frage mal die Menschen mit dir direkt zusammenarbeiten.
00:44:25: Ja wie ist der Nikolai?
00:44:26: So was sollte ich über ihn als Kollege oder Chef wissen?
00:44:30: Was würden sie denn erzählen?
00:44:32: Also ich glaube dass er ein oder andere sagen würde sehr strenge und klare Linie.
00:44:37: aber ich sage auch allen immer wenn Wenn ihr etwas habt am Wochenende, ich beschreibe das immer nach einem Schalke-Spiel.
00:44:45: Liegst du betrunken in der Bushaltestelle und ruft mich an?
00:44:48: Ich würde wahrscheinlich aufstehen egal wo ich bin losfahren und dich einsammeln.
00:44:52: Aber tatsächlich ist es so, dass wir einen Nachspiel haben.
00:44:57: Kein böses Nachspiel, aber ich werde mir so was merken und eines Tages liege ich vielleicht irgendwo mal da oder brauche Hilfe.
00:45:03: Egal in welcher Situation ob es ein Umzug ist, ob es irgendwie eine Fahrt ist wo man mir etwas mit anpacken muss oder mich irgendwohin bringen müsste oder vielleicht habe auch nach einem Bundesligaspiel zu tief ins Glas geguckt und müsste mal nach Hause gefahren werden.
00:45:17: Dann erwarte ich einfach, wenn ich anrufe, dass du auch da bist.
00:45:20: Also ich denke das die Mitarbeiter auf der Weihnachtsfeier, wenn du die interviewen würdest schon sagen würden okay es ist schon sehr streng und eine klare Linie und man geht auch schon mal zur Sache bei mir.
00:45:32: aber man kann von mir alles haben und man kann für mich auch alles bekommen und ich bin so hoffe ich aber ich denke es würde so kommen auch für jeden da.
00:45:42: Ja sehr Das kann ich mir, also ich kann das ein bisschen greifen.
00:45:48: was so die Kultur?
00:45:51: und ja einfach dieses ehrliche.
00:45:55: Wir verlassen uns gegenseitig aufeinander.
00:45:58: Das höre ich da so raus bei dir.
00:46:01: Ja wir haben, ich sage mal das noch kurz abschließen dass wir den Standort hier gegründet haben und angefangen haben habe ich immer vom gallischen Dorf gesprochen.
00:46:09: Das habe ich versucht zu transportieren an die Leute, denen ich sage jeder kennt Asterix und Oberlicks gegen die Römer.
00:46:15: Und irgendwie haben Asteriks und Oberlicks immer gewonnen.
00:46:18: und dann hab' ich mir gedacht weißt du was?
00:46:20: Eigentlich muss ich ja nur den Zaubertrank anrühren, den verteilen... ...und dann wird die Maschinerie schon anlaufen!
00:46:27: Und das hat ganz gut funktioniert.
00:46:29: also dieser Transport in die jeweiligen Hände der Mitarbeiter, die dann jeden Tag und das muss man einfach sagen.
00:46:38: Die sind auf europaweit, sind sie auf Straßen unterwegs... Ich noch nie war, wo wir noch nie waren und kämpfen da um das vorankommen.
00:46:48: Um dass die noch leer werden, dass sie noch eine Ladung bekommen Und machen ihren Job bombastisch.
00:46:54: und ich bin dann quasi jetzt hier derjenige der den Zaubertrank einrührt und ihn immer wieder verteilt.
00:47:01: Das macht natürlich so ein bisschen die Erfolgsgeschichte der STGE aus.
00:47:04: Wir sind relativ klein, wir sind das gallische Dorf, wir nehmen es mit jedem auf auch manchmal Obwohl wir schon wissen, das könnte auch sein dass wir hier verlieren.
00:47:17: Aber wir müssen es zumindestens schon mal versucht haben und unsere Lehren daraus ziehen.
00:47:21: also auch bei uns ist es so Wir bekommen nicht jeden Auftrag Und nicht jeder Auftrag läuft glatt und auch Nicht immer Es ist toll und super schön ausgearbeitet und zusammen bestellt sondern Das einfach das normale Leben was wir hier führen Im logistikalltag.
00:47:42: Eine Sache möchte ich noch mit dir einmal durchgehen und zwar dieses Thema Trimontalität.
00:47:50: Du hast ja so schön geschildert, du kommst aus einer Leidenschaft für den LKW und hast dann entdeckt was mit Binnenschiff, was mit Schiene möglich ist und hast auch da eine Faszination dafür entwickelt.
00:48:06: Wie siehst du diese... dieses Ziel, dass wir alle schon so viele Jahre haben die Verlagerung von Transporten vor der Straße auf Schiene und vielleicht auch Schiff hinzubekommen.
00:48:20: Also haben wir da noch Chancen das wirklich hin zu bekommen?
00:48:25: Ja also ich glaube ganz fest daran.
00:48:28: Sonst würde ich heute nicht sitzen und sonst hätten wir das auch nicht gemacht und sonst würden wir auch nicht weiter in den Standort investieren und in die Möglichkeiten.
00:48:35: Ich glaube ganz fester daran Wir müssen es nur alle wollen und wir müssen auch die Wege, wie Kennzeichnen öffnen.
00:48:42: Und auch die Möglichkeiten mal darstellen.
00:48:44: also nochmal wieder Wenn wir auf unsere Bundesrepublik Deutschland gucken, gibt es tatsächlich Regionen die ja mit einer Bindenschiffer gar nichts zu tun haben.
00:48:52: Also da gibt's zwar kleine Flüsse wo man mit einem Kanu am Sonntag einen Ausflug machen kann aber da würde nie ein Schiff lang schwimmen und das wird natürlich umso schwieriger im Hinterland dem Inland die Leute davon irgendwie zu begeistern.
00:49:06: Wir können doch jetzt hier auch mit nem Bindeschiffstransport eure Produkte von ANAB zu bringen oder wir fahren in den nächsten Bahnhof um auf die Bahn.
00:49:16: Wir haben halt so gesehen, dass ein großes Image-Problem erlitten, wofür wir alle nichts können und dann wird das alles sehr sehr kategorisiert und alles übereinkamengeschert.
00:49:29: Aber nochmal über die Bahn sind unfassbar viele tolle große Dinge auch möglich.
00:49:35: Das muss sich aber erst mal den Leuten über Jahre hinweg aufzeigen mit denen darüber sprechen, die beraten, mit denen den Austausch den Dialog führen.
00:49:47: und spätestens wenn sie sich das erste Mal dafür entschieden haben etwas mit dem Binnenschiff von A nach W zu bringen oder auf die Bahn umzuladen, dann werden sie sehen und sagen wow also das klappt ja wirklich hervorlangt.
00:50:00: Nochmal wir müssen aber auch dazu sagen wie als STGE sind hier nicht derjenige welcher der das Geschäft macht für die Bahnen.
00:50:09: Wir sind auch betroffen von den infrastruktures Problemen in unserem Land jeden Tag davon betroffen von Brückensperrungen, von Straßensperren und von Baustellen auf unseren Straßen.
00:50:23: Und wir sind auch davon betroffend dass wir hier Schleusen im Kanalnetz haben die noch mit Handbetrieben werden oder das irgendwo Spundwände gibt dies nicht mehr gibt wo dann das Ufer eingesagt ist.
00:50:35: Das alles kann ich nicht ändern.
00:50:37: Das werde ich auch nicht ändern sonst müsste sich in die Politik gehen.
00:50:39: Das musste ich dann auch schon viele Jahre machen, müsste nach Berlin gehen, müsste mich irgendwie wählen lassen, müsste dann die Möglichkeit haben Bundesverkehrsminister zu werden und das Ganze dann umzusetzen.
00:50:51: Aber dann bleibe ich doch lieber Lkw-Fahrer, dann bleib' ich doch Lieber Speditor, dann blieb' ich dort lieber Geschäftsführer von meinem kleinen Standort und meckle dann immer schön an allen Summen und gebe meinen Senf dazu.
00:51:06: Ich glaube aber fest daran, aber das liegt auch daran dass sich noch viele Jahre arbeiten muss, dass wir das hinbekommen.
00:51:11: Das bekommen wir aber nur gemeinsam hin.
00:51:14: Gemeinsam, indem wir uns wirklich in Arbeitsgruppen zusammentun.
00:51:18: Indem wir uns viel darüber austauschen.
00:51:21: In dem wir unsere Probleme auch publik machen.
00:51:24: In denen wir einfach mal Risiko eingehen und vielleicht einen anderen Weg gehen oder tatsächlich wäre es uns schon viel geholfen wenn wir weiter kommunizieren und unsere Probleme aufzeigen.
00:51:36: aber am Ende des Tages liegt nicht in unserer Hand Die Infrastruktur so zu ertüchtigen, dass sie funktioniert.
00:51:44: Schleusen so zu erzüchtigen und zu bauen, dass er nicht mehr mit der Hand betrieben werden müssen oder Brücken so zu bauen das wieder die Traglast haben für einen Lkw.
00:51:56: also dass die Probleme sind wahrscheinlich viele Jahre vor mir gemacht worden oder nicht beachtet worden.
00:52:04: Jetzt haben wir einfach die Thematik, aber ich glaube daran was sonst würde ich nicht jeden Tag hier morgens sitzen abends nach Hause gehen und mich über jeden kleinen Auftrag jedes Angebot das ich schreibe auch freue und intensiv daran hängen dass es dann irgendwie in der in die Umsetzung kommt.
00:52:22: Stichwort Politik.
00:52:24: Ich will nicht ausschließen, dass der eine oder die andere aus der Verkehrspolitik mal hier in den Podcast reinhört.
00:52:34: Was würden die über schwerlass Transporte lernen und besser verstehen wenn sie einmal bei euch am Terminal vorbeikommen würden?
00:52:47: Die würden in erster Linie erstmal die ganzen Möglichkeiten aufgezeigt bekommen und die Möglichkeiten sehen, die so eine Verladung, so eine Zwischenlagerung bringt.
00:52:57: Die würden aber auch sehen dass es so einfach gar nicht ist hier dann tatsächlich hinzukommen.
00:53:02: Die würde aber auch wirklich sehen wie hart gearbeitet werden muss damit es passiert so wie es passieren muss.
00:53:13: das hier die Welt ist einfach anders.
00:53:14: also hier wird noch muss hart gearbeitet werden, damit es klappt und wir kriegen das nicht irgendwie einfach vorserviert.
00:53:23: Wenn jemand hier hinkommt, herzliche Einladung an jeden der Interesse hat sich das anzugucken, an dich, an jedem Zuhörer, alle die wir erreichen.
00:53:35: Herzliche einladungen nach Gelsenkirchen, dass ganze sich hier mal anzuschauen mitten im Zoogebiet in so einem Hafen.
00:53:43: am Ende glaube ich alle staunen über die Möglichkeiten, die so einen Terminal, die LKWs, die Krananlagen bringen und werden sagen ja das ist eine gute Sache.
00:53:55: Wir müssen das irgendwie mehr publik machen und wir müssen mehr Leute davon begeistern.
00:54:01: Aber man muss natürlich dazu sagen wir machen das hier nicht ehrenamtlich sondern es wird am Ende des Tages auch Leute geben, die dafür bezahlt werden müssen.
00:54:11: Ist es beratend?
00:54:12: Ist es organisatorisch?
00:54:14: Ist ausführend Und wir haben alle Themen, um Geld zu verdienen.
00:54:20: Es darf halt auch nichts kosten und da muss man irgendwie einen Einklang finden und das muss dann vergestaltet sein und muss dann funktionieren.
00:54:28: aber zurück an die politische Seite.
00:54:34: ich würde uns ziemlich viel lernen hier und unfassbar viel sehen welche Möglichkeiten das Ganze doch bietet.
00:54:43: Ja, dann sind wir doch gespannt.
00:54:46: Wann sich die ersten melden und den Podcast hier gehört und ein Appell auch mitgenommen haben?
00:54:56: Wir kommen tatsächlich schon zum Schluss.
00:54:58: das ist ja unfassbar.
00:55:00: wie schnell die Zeit vergeht finde diese Welt faszinierend dass es überhaupt möglich ist solche überdimensionierte Schwere Wahrscheinlich nicht quadratisch, praktisch gut Ladungen durch die Welt zu bringen oder in die Welt.
00:55:23: Zum Schluss noch eine Sache, die ich mich gefragt habe – was hast du in dieser STGE Zeit über das Thema Geduld gelernt?
00:55:36: Nicolai!
00:55:39: Wenn man mich jetzt genauer kennt, dann weiß man dass ich ein unfassbar ungeduldiger Mensch bin und dass ich gefühlt jemanden bin der am liebsten immer recht haben muss.
00:55:49: Und auch mit Widerworten immer wieder konfrontiert ist und natürlich da irgendwie einen Kompromiss finden muss.
00:56:00: aber tatsächlich habe ich gelernt das ich muss ziemlich geduldig sein von Monat zu Monat, von Woche zu Woche.
00:56:07: Warum?
00:56:08: Weil diese Transporte, diese Umschläge, diese Lagerung nie... ...von jetzt auf Gleichstadt finden.
00:56:14: und tatsächlich ist es so.
00:56:15: die SDGE wurde neu gegründet.
00:56:19: Jetzt kam ich aus einem Betrieb oder aus Betrieben, die's schon seit über dreißig Jahren gibt also die waren Mittelstandsunternehmen, die schon die goldenen Jahre der neunziger und Anfang der zweitausender total mitgenommen haben.
00:56:37: Also wirklich total etablierte und sehr, sehr gute Unternehmen also in denen ich gelernt habe.
00:56:43: Und dann kam ich nach Gelsenkirchen und hatte irgendwie gedacht das muss alles viel schneller gehen Ich muss viel schneller schwarze Zahlen schreiben!
00:56:50: Ich muss Viel schneller mehr Geld verdienen!
00:56:53: Ich Muss viel mehr Umsatz generieren!
00:56:57: viel, viel schöner füllen.
00:57:00: Und wir brauchen mehr LKWs, mehr Fahrer, mehr Aufträge immer mehr.
00:57:05: und heute also September XXVI komme ich tatsächlich ziemlich geduldig rüber weil wir viele Dinge in unserem Land nicht ändern können, nicht ändern werden Und wir brauchen einen relativ langen Atem, bis das so passiert.
00:57:26: Aber an verschiedenen Aufträgen wie eingangs gesagt die Tunnelbohrmaschine Wie Themen, die jetzt auch bis zum Jahresende dann zu uns kommen.
00:57:34: Wie verschiedene Komponenten, die hier zusammen gebaut werden Die geben mir mal wieder Hoffnung.
00:57:40: und mit denen, an denen hangere ich mich hoch und komme dann Mit denen auch über die Runden und komme weiter.
00:57:46: aber Ich muss echt geduldig werden, bis so eine Brücke in Lüdenscheid endlich mal fertig gebaut ist.
00:57:51: Und ich muss echt Geduldig sein, bis im Rhein-Herne-Kanal die eingestürzten Ufer wieder mit neuen Sprungwänden ausgestattet sind, weil das wird sehr viele Jahre noch in Anspruch nehmen und sehr viel Jahre
00:58:07: dauern.".
00:58:08: Also die Infrastruktur fordert da auch die persönliche Entwicklung des Wunder?
00:58:16: neue Züge an sich selbst dann entdecken darf sozusagen.
00:58:21: Ja Mensch, faszinierend also.
00:58:24: ich kannte diesen Bereich schwer.
00:58:27: Last Transport und auch diese Terminal Infrastruktur die ihr da bietet, wo Kunden auch so Finalisierungen und andere Dinge machen können.
00:58:39: Das kannte ich noch nicht in der Form.
00:58:42: Und ja vielen Dank dass du mich da mit reingenommen
00:58:46: hast.
00:58:47: Ich habe mir die Einladung nach Gäsenkirchen gemerkt werde gerne darauf zurückkommen Um das auch live zu sehen.
00:58:55: für heute habe ich schon sehr viel mitnehmen können.
00:58:58: Vielen Dank Und ich bin mir sicher, die hier mithören werden künftig LKWs mit überlangen Frachten anders betrachten oder wenn sie mal einen Binnenschiff sehen auch an euch denken.
00:59:16: Was kann man euch wünschen Nikolaj für die nächsten Monate?
00:59:20: Plötzlich ausreichend Geduld auf Dinge, die in unserem Land passieren und wir uns persönlich kann man nur wünschen, macht einfach so weiter.
00:59:35: Allgemein könnte man uns jetzt ein bisschen Niederschlage irgendwo im Oberrhein wünscht damit wir diese niedrig wasserperiode mal hinter uns lassen.
00:59:42: das wird uns auch noch echt in paar Wochen beschäftigen und ansonsten gilt es weiter wie in Gelsenkirchen so üblich ist einfach weitermaluchen.
00:59:53: dann könnte man abschließen mit Glück auf
01:00:01: Ja, dann wünsche ich euch das alles.
01:00:04: Hier in Bremen hat es jetzt die Tage ganz viel geregnet und wir versuchen ein bisschen davon auch in eure Richtung zu schicken.
01:00:14: Und ja, ich wünsch dir und deinem Team, dass ihr weiterhin so spannende Projekte habt.
01:00:23: Und seien es Australien, USA oder andere Destinationen beglücken könnt mit der Ingenieurkunst aus Deutschland.
01:00:32: Und freue mich mehr Logistikgeschichten von euch dann über andere Wege dann mitzubekommen.
01:00:40: Danke, dass du hier im Podcast warst!
01:00:42: Ich danke dir, vielen Dank.