#23 Eine Fabrik für KI-Agenten: Wie Mariya Rajendran von AI2Connect Rampen und Logistikangebote neu denkt

Shownotes

Mariya Rajendran kam vor 24 Jahren aus Bulgarien nach Deutschland, arbeitete nach ihrem Studium als Softwareentwicklerin und gründete später AI2Connect, wo sie heute mit KI-Agenten konkrete Probleme in der Logistik löst.

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Wir sprechen über überlastete Rampen und menschliche Entscheidungen, aber auch über Solo-Gründung, Finanzierung, Familie, Neuanfänge und die Frage, was Freiheit für eine Unternehmerin eigentlich bedeutet.

Darum geht’s in dieser Episode

  • Wie Mariya mit wenig Deutsch, ohne Wohnung und mit einer Zulassung für angewandte Informatik nach Dortmund kam und die Stadt zu ihrer zweiten Heimat wurde.
  • Wie sie als Softwareentwicklerin durch unterschiedliche Unternehmen und Branchen ging und bei Rhenus erstmals tiefer mit den Ineffizienzen logistischer Prozesse in Berührung kam.
  • Warum aus einer zunächst eher spontanen Gründungsidee AI2Connect entstand und weshalb Mariya schließlich alleine gründete.
  • Wie der AI2Ramp Optimizer Daten aus WMS, TMS und Time-Slot-Systemen nutzt, um bei Verspätungen, verfrühten Lkw und anderen Abweichungen eine passende Rampe vorzuschlagen.
  • Warum der Disponent trotz KI die letzte Entscheidung behält und wie seine Erfahrung wieder zurück in das System fließen soll.
  • Wie aus Gesprächen mit kleineren und mittelständischen Speditionen ein weiterer KI-Agent entstand, der aus eingehenden Anfragen Angebote vorbereitet.
  • Warum Entscheidungen bei großen Logistikunternehmen für ein junges Unternehmen zur Geduldsprobe werden können.
  • Wie Mariya innerhalb weniger Wochen Investoren finden musste und dabei ihr persönliches Netzwerk zu einem entscheidenden Teil der Finanzierung wurde.
  • Was Solo-Gründung, Verantwortung für ein wachsendes Team, Sichtbarkeit und Netzwerken mit Mariyas Verständnis von unternehmerischer Freiheit zu tun haben.

Über meinen Gast

Mariya Rajendran ist Gründerin und CEO von AI2Connect. Sie kam vor 24 Jahren aus Bulgarien nach Deutschland, studierte angewandte Informatik in Dortmund und arbeitete anschließend als Softwareentwicklerin und IT-Spezialistin in unterschiedlichen Unternehmen und Branchen. Über ihre Tätigkeit bei einem Logistikkonzern bekam sie einen tieferen Einblick in operative Logistikprozesse und deren Digitalisierungsbedarf. 2025 gründete sie AI2Connect und entwickelt mit ihrem Team Multi-KI-Agenten-Systeme, unter anderem für die Rampensteuerung und die Bearbeitung von Transportanfragen. Daneben engagiert sie sich in der Dortmunder Startup-Community und als Community Lead bei Bits & Pretzels.

Mariya Rajendran auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/mariya-rajendran-651240151/

Über den Logistikgeschichten Podcast Host:

Ich bin Pélagie Mepin-Koebel, Expertin für Logistik Storytelling. Seit über 20 Jahren helfe ich mittelständischen Unternehmen aus der Logistikbranche, sich besser zu vermarkten und erfolgreich zu wachsen. Als Gründerin und CEO der Strategieberatung **Logtastiq **habe ich die Vision, **Storytelling **als goldenes Werkzeug für Unternehmenswachstum jedem Logistikunternehmen zugänglich zu machen.

Nützliche Links:

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Transkript anzeigen

00:00:00: Ja, es ist wieder Zeit für eine Extra-Ladung Logistikgeschichten.

00:00:04: Mein heutiger Gast ist Maria Jarendran.

00:00:07: Maria ist Gründerin und CEO von AI to Connect.

00:00:11: mit ihrem Team baut sie gerade ein Fabrik – eine Fabrik für KI-Agenten die echte Logistikkprobleme lösen!

00:00:20: Auf LinkedIn und vielen Logistikeranstaltungen ist sie sehr sichtbar.

00:00:24: daher kenne ich Sie auch.

00:00:26: Und was viele aber nicht wissen, Maria kam vor über zwanzig Jahren aus Bulgarien nach Deutschland und hat sich hier zuerst eine Karriere aufgebaut die mit Logistik eher auf einen weiteren Blick zu tun

00:00:41: hat.

00:00:42: Sie war Software-Entwicklerin in großen Unternehmen unter anderem auch bei Renus.

00:00:48: Mich interessiert, wie aus der Software-Entwicklerin die Gründerin wurde.

00:00:53: Warum sie gerade in der Logistik großes Potenzial für KI-Agenten sieht und was diese Systeme im Alltag tatsächlich leisten können?

00:01:03: Also wir wollen auch über ihren eigenen Weg sprechen – über Neuanfänge, über Mut zur Veränderung!

00:01:10: Ich freue mich sehr dass Sie da ist Maria.

00:01:13: herzlich willkommen im Logistikkeschichten Podcast.

00:01:16: Ja, vielen lieben Dank für das ich dabei sein darf und ich freue mich riesig mit dir heute zu sprechen.

00:01:25: Ja sehr schön Maria!

00:01:28: Ich habe gesagt, Maria, ich hab erfahren dass du aus Bulgarien nach Deutschland gekommen bist vor einigen Jahren und ich habe mich gefragt hat die Maria von damals sich vorstellen können ein paar Jahre später eine Start-up für KI-Agenten zu gründen?

00:01:51: Nein, auch gar keinen Fall.

00:01:53: Das war nie irgendwie Zweck oder Traum und es... also die Marie, die vor vierzehnzig Jahren nach Deutschland kam, war das komplett undenkbar!

00:02:08: Warum war das

00:02:08: undenktbar?!

00:02:11: Ja, ich bin sehr abenteuerlich nach Deutschland gekommen.

00:02:14: Einfach mit einer Zulassung für angewandte Informatiker in der Uni Dortmund und eigentlich das einzige was ich wollte war Perspektive, dass sich dann Informatik studiere, dass ich dann Software entwickelte – das war so mein Traum damals!

00:02:31: Und ich konnte, ne?

00:02:33: Ich war irgendwie dreiundzwanzig Da stellt man sich nicht so viele Fragen.

00:02:39: Ja, wieso?

00:02:39: Weshalb und was könnte passieren?

00:02:42: also?

00:02:42: Und der Unterschied zu jetzt wo man ganz viel nachdenkt Was könnte denn sein?

00:02:49: damals war es eher okay.

00:02:51: ja vielleicht im Bulgarien sehe ich keine Perspektive aber vielleicht ist Deutschland anders um.

00:02:57: das war einfach die Hoffnung dass es anders wird und das wurde anders.

00:03:04: Und ja, ich sag mal in der Zeit weil das ein bisschen anders als jetzt wo natürlich im Bereich IT Software viele Frauen unterwegs sind inzwischen.

00:03:16: Was hat dich damals als junge Frau an Informatik fasziniert?

00:03:23: Ja, die Geschichte ist so ein bisschen... Ich bin ja auch aufgewachsen ohne Computer oder Internet.

00:03:28: So in dem ganz analogen Welt und als ich so glaube ich so siebtach der Klasse war da kamen so langsam die Computer so die erste Computer die nichts natürlich damit zu tun haben wie ein Computer heute aussieht aber das hat mich damals schon fasziniert hat sich dann so ergeben, dass ich gesagt habe ach das ist ja so spannend und ich möchte mehr wissen.

00:03:57: Und ich möchte deinem Bereich bleiben und es dann so geblieben also zum neunziger Jahren.

00:04:05: In welchem Teil von Deutschland bist du denn gestartet?

00:04:09: Also wo bist du da gelandet?

00:04:11: Ja, also ich hatte eine Zulassung für Uni Dortmund und bin damals mit einem Kollegen von mir, mit dem ich in Bulgarien zusammen studiert habe.

00:04:20: Wir hatten keine Wohnung, wir hatten eigentlich nichts nur sehr schlechte Deutschkenntnisse.

00:04:24: die waren ausreichend vorhanden!

00:04:30: Wir sind von Burgers nach Münster geflogen und waren am Samstagmorgen an Dortmund Hauptbahnhof, weil wir gesehen haben.

00:04:38: Am Samstag morgens kommt die Zeitung mit den Wohnungen.

00:04:42: Dann waren wir so optimistisch, dass wir dachten, wir nehmen die Zeit und rufen da an und haben eine Wohnung, was natürlich nicht ganz einfach geklappt

00:04:53: hat!

00:04:55: Schon damals war es nicht so selbstverständlich, direkt eine Wohnung zu bekommen.

00:05:00: Ja, also für jemand der eigentlich gar nicht weder Deutschland noch irgendwie Dortmund kennt in einem so halb-Millon-Stadt oder ein bisschen mehr anzukommen.

00:05:11: und es gab ja auch kein Internet, keine Navigation wie heute wo sich jeder in jeder Stadt sozusagen auch ohne Fragen zu müssen auskennen.

00:05:22: Also bewegen kann.

00:05:24: damals war's ja undenkbar, damals weiß die Telefonzelle die gegenüber dem Bahnhof gab Telefon-Telefoniermöglichkeit.

00:05:33: Und da haben wir dann angerufen, aber anrufen und verstehen und auch die Wohnung finden sind dann zwei verschiedene Paar Schuhe.

00:05:43: Verstehe.

00:05:45: Heute wirst du wahrscheinlich auch ohne Navigation dich sehr gut in Dortmund zurechtfinden.

00:05:51: vermute ich ist Dortmund so ein bisschen Heimat geworden für dich?

00:05:56: Ja, auf jeden Fall.

00:05:57: Also ich fühle mich in Dortmund sehr wohl.

00:05:59: Ich bin sehr international unterwegs und habe sehr viele internationale Freunde.

00:06:06: Und es kommt immer wieder, Dortmund wäre so hässlich!

00:06:10: Sehr oft höre ich das und ich bin total glücklich in Dortmond.

00:06:14: Ich denke, ich hab mein zweites Heimat gefunden.

00:06:18: Ich hab hier auch ein Haus und es ist einfach wunderbar.

00:06:22: Ja, also ich denke mindestens für Fußball würde ein oder andere Dortmund auch beneiden.

00:06:31: Ja das stimmt!

00:06:32: Fußball ist auch ein großes Thema und ich bin aber leider kein wirklicher Fußballfan.

00:06:40: Dann hat es geklappt.

00:06:41: ihr habt eine Wohnung bekommen die Uni Zulassung dann genutzt und für dich ging's dann beruflich als Softwareinwicklerin los?

00:06:53: Genau, das war vor genau zwanzig Jahren, muss ich gestehen.

00:06:57: So am ersten Oktober im Jahr zwei Taunus sechs hatte ich meine erste Stelle bei einem Konsultansfirma und hatte dann direkt ein Projekt bei Miele was richtig cool war.

00:07:11: Ich fand es total super!

00:07:13: Ich musste zwar von Dortmund nach Gäscher erfahren, was hin- und zurück vier Stunden für mich damals war, was mich dazu gebracht hat von sehr kurzer Zeit Führerschein gemacht haben.

00:07:30: Und dann ging es, war ich viel unterwegs mit Windhoff und das ging so zwei Jahre.

00:07:37: Ich bin dann von Miele zu Siemens gewechselt erst mal in Paderborn, dann in München und danach war ich in Bad Hersfeld.

00:07:46: Das war glaube ich meine letzte Stelle wo ich gesagt habe okay Ich kann jetzt nicht hier durch Deutschland jetten und immer noch im Wochenende zurück sein.

00:07:57: Wollte ja heiraten und Kinder bekommen, das kann man ja nicht machen gleichzeitig.

00:08:02: Und dann habe ich hier gewechselt nach Dortmund zu einer kleinen deutsche Firma die Telekommunikationssoftware gemacht hat Ja und die wurde aber direkt irgendwie im nächsten Monat von einer großamerikanischen Firma gekauft.

00:08:18: Und genau, dann bin ich da geblieben.

00:08:21: Da bin ich dann schwanger geworden als ich jetzt schon gearbeitet habe.

00:08:24: Schwanger Kind bekommen und nach einem Jahr war ich wieder zurück.

00:08:31: Dann haben wir uns geschlossen!

00:08:33: Also die Firma wurde weiterverkauft an Alcatel Lussend und irgendwann haben sie gesagt, ja hier der Office in Dortmund sind zu klein, zu teuer.

00:08:42: Wir schließen dem.

00:08:43: Und das war im Jahr zwei tausend zwölf genau.

00:08:47: Und danach bin ich zur Dorma Kaba Gewehr also Dormer damals, die waren noch nicht Dormaa Kaba gewechselt.

00:08:57: Das war jetzt auch eine ganz neue Branche Weil Dorma macht ja die ganze Türen und Türschließern.

00:09:08: Und ich war in der Zentrale, in Endeppetal und hatte super Team da, war richtig cool!

00:09:15: Dann bin ich noch mal schwanger geworden, war dann raus und dann wurde aus Dormadormacava.

00:09:20: also haben die beide Firmen sind fusioniert.

00:09:24: Und als ich zurückkam nach dem zweiten Kind, dann war es ganz anderes und da war die Entscheidung okay jetzt kriege ich keine Kinder mehr.

00:09:34: Kann ich mich auch frei beruflich machen weil das ist ja auch ein Thema für Frauen.

00:09:40: Ja und in diese ganze Zeit also bis dahin war ich sehr oft die einzige Frau im Team Das war ja in der Softwareentwicklung so dass Frauen jetzt nicht da So viele sind, es freut mich zu sehen dass heutzutage immer mehr Frauen da drin sind und immer mehr Frau in der Deep Deck generell sich einbringen.

00:10:03: Das ist eine sehr schöne Entwicklung finde ich.

00:10:07: aber ja das ist...

00:10:08: Ja, ich finde das sehr spannend Maria wie du das zwischen Familie also Kinder und Job zusammengebracht hast.

00:10:20: Das ist eine ganz eigene Darstellung von Work-Life Balance würde ich sagen, also schön alterniert auch interessant deine Aussage.

00:10:31: ja wenn ich jetzt keine Kinder mehr plane dann könnte ich mich auch selbstständig machen.

00:10:36: Ich kenne es auch umgekehrt dass manche sagen Ja in der Zeit wo ich Kinder bekomme ist die Selbständigkeit ja super weil da bin ich auch flexibel.

00:10:47: Ja, so hat jeder so ein bisschen die eigene Strategie an der Stelle.

00:10:53: Und deine Strategie scheint ja sehr gut funktioniert zu haben.

00:10:59: Irgendwann hast du dich entschieden auch Unternehmerin zu werden und zu gründen?

00:11:06: Genau

00:11:06: das war... Ja, genau.

00:11:08: Das war im Jahr zwei taunzeh- sieben, nicht drei Taunzebzehn?

00:11:12: Genau!

00:11:13: Ich wollte... ich war unzufrieden bei Dorma Cover und wollte jetzt was anderes machen und konnte mich irgendwie nicht so entscheiden ja also irgendwie eine neue Stelle zu suchen.

00:11:24: zu der Zeitpunkt war dann doch okay, freiberuflich wäre es doch ganz cool auch die von der freie Zeitanteilung mehr.

00:11:38: Damals wusste ich natürlich nicht, dass Corona kommt und das noch besser wird.

00:11:45: Und dann war es die Entscheidung okay, ich mache mich frei beruflich und hatte dann ein Projekt bei Materna der irgendwie nach drei Monaten auf Eis gelegt hat.

00:11:59: Danach war ich bei Renus und bei Renos war ich knapp zwei Jahre.

00:12:04: Eigentlich pünktlich zum Corona.

00:12:06: Anfang war ich weg.

00:12:10: Und bei Renus hatte ich dann noch mal, bis dahin hatte ich ja nicht wirklich Erfahrung in der Logistik weil Industrie kann man sagen bei Dorma und bei Renu hatten wir ... Also durfte ich sehen, wie viele Ineffizienzen da sind.

00:12:28: Auch in so ein Großunternehmen was jetzt keine Ausnahme ist und nicht spezifisch Renus zuzuschreiben ist.

00:12:36: Ich denke es ist die komplette Branche die da sagen wir unter fehlende Digitalisierung leidet Unter Innovations Möglichkeiten schon damals jetzt mit KI wird es ein bisschen besser, weil das schneller geht als früher.

00:12:56: Aber diese Luft sehe ich wird immer größer also so von Unternehmen die noch gar nicht digitalisiert sind oder sehr wenig bis zum Dark Warehouses wo alles automatisiert läuft.

00:13:16: Ich verstehe dich Maria so, dass dann dieser Einblick in die Logistik für dich die Inspiration war was eine eigene Lösung und eine Unterstützung für die Logisticsbranche aufzubauen.

00:13:32: Ist das so?

00:13:34: Genau, also es hat ein bisschen gedauert.

00:13:36: Ich war nach Renus bei Kontinentale Versicherung für einige Jahren.

00:13:40: da habe ich so die Versicherungswelt kennengelernt der dann ganz anders ist und ziemlich komplex und auch na... Also das sind die ineffizienzen ganz andere.

00:13:53: Und dann eigentlich kam die Idee von der Logistik, also inspiriert von den Ineffizienzen, die ich da selbst erleben musste.

00:14:02: Aber auch weil ich ein Freund hatte, der bei einem Logistikkunternehmen angestellte Geschäftsführer war und da kam irgendwann vierundzwanzig dann die Idee ja wir können das zusammen gründen und du hast ja die Logistiekontakte Ergänzen wir uns perfekt und so ist es irgendwie eigentlich so

00:14:24: halb.

00:14:25: angesprochen oder ausgesprochen sind, haben wir uns für Stato Gro angemeldet mit dieser Idee und das war so eher ein bisschen Schnapsidee.

00:14:36: War gar nicht so richtig überlegt oder geplant oder auch hatte Hand und Fuß sondern war ja ach ja können wir machen kommen wir melden uns da an und schauen was passiert.

00:14:51: Ja und dann hat sich das, hatte dann so eine Geschwindigkeit angenommen.

00:14:56: Und glaube zwei Monate später hat es sich herausgestellt dass mein Freund nicht so viel Zeit einbringen kann und da haben unsere Bege uns getrennt und ich war aber schon voll in der Businessplanerstellung und alles Mögliche.

00:15:11: ja dann habe ich alleine gegründet

00:15:16: Was auch nicht selbstverständlich ist.

00:15:18: Man hört immer wieder die Diskussion Gründen als Einzelunternehmer, Unternehmerin oder als Unternehmerteam und du hast dir gedacht ich leg schon mal los.

00:15:33: Ja, also ich bin jetzt so eine Person die wenn ich mit etwas anfange sehr große Schwierigkeiten habe das ohne es ausprobiert zu haben zu lassen.

00:15:46: Ich glaube dass sie damit zusammen...ich hab ja angefangen, war dann voll drin und war auch...also ich stehe hinter der Idee immer noch.

00:15:55: natürlich haben sich viele Sachen verändert aber nichtdestotrotz ist es Wenn ich etwas anfange, dann mache ich es zu Ende.

00:16:06: Und das war der Grund warum ich gesagt habe ja gut wenn es jetzt nicht klappt, dann gründe ich alleine.

00:16:14: natürlich erlebe ich es immer wieder.

00:16:16: auch mit Investoren ist es oft ja wir investieren nicht in Solo-Grunden zum Beispiel Meine, bei mir kommt es ja noch.

00:16:25: Also sind so viele Sachen entweder ich bin ja Solo-Grunderin dann bin ich eine Frau in der Logistik und in Tech was ja auch nicht so selbstverständlich ist, da bin ich noch ausländern.

00:16:35: also sind so viel eigentlich.

00:16:38: wenn man sich auf diese Vorurteile konzentrieren will dann glaube ich müsste nichts machen.

00:16:46: Also, du kumulierst die Ausnahmen und dennoch.

00:16:50: Und vielleicht gerade deshalb bist Du mit AI to connect und mit deinem Team.

00:16:56: Ja man sieht euch ganz gut vorankommen.

00:17:01: ihr seid ja auch dieses Jahr für ein E-Foy Award nominiert worden.

00:17:07: Erzähl mal wofür kriegt ihr diese Aufmerksamkeit?

00:17:11: Was ist genau die Gründungsidee und Wofür steht AI to Connect?

00:17:18: Als es nur noch eine Idee war, war es ganz anders geplant.

00:17:23: Damals hatten wir gedacht, dass was fehlt ist und das Logistikunternehmen keinen Zugang zu den Unternehmen haben, die Kay los und genannt bieten.

00:17:33: Und das war der Ursprungsidee, womit wir uns auch bei Sferto Grobe-Worben haben so eine Matching Plattform zu haben wo ein Logistikunternehmen die beste KI-Losung an Bitter findet.

00:17:46: Sehr einfach und dann hat sich das irgendwann nicht so gut angefühlt und hat sich sehr viel verändert und im Endeffekt kam kurz vor der Grundung die Idee mit der Fabrik für KI Agenten.

00:18:00: Da waren zwei Produkten gedacht.

00:18:02: Also viele wissen es nicht, weil in der Logistik... also das eine Produkt was wir haben, nicht wirklich viel mit der Logastik zu tun hat aber mit Inklusion.

00:18:12: Wir haben einen Multicayagentensystem die Webseiten barrierefrei macht.

00:18:17: damit haben wir angefangen.

00:18:21: Da das ist mein Herzensdämmer, es mir wichtig.

00:18:24: Ist jetzt kein Logistik aber es ist wichtig dass Menschen nicht digital ausgeschlossen werden.

00:18:29: und damit haben wir.

00:18:31: eigentlich war unser erster Projekt die Firma war noch nicht offiziell gegründet wo wir angefangen haben.

00:18:44: Wir bauen diese Software für die Barrierefreiheit und können das vermarkten.

00:18:51: Mit dem Umsetzen bauen wir die Logistik-Losung, also die EITORAMP Optimizer.

00:18:57: Das hat jetzt, sagen wir so, semi gut funktioniert.

00:19:01: die Idee.

00:19:03: aber wir sind tatsächlich Also, die Firma ist am einn dreißigste Dritte-Zwei-Tausendfünfundzwanzig gegründet.

00:19:11: Offiziell ins Handelsregister eingetragen und ich hatte ab dem März den vierten mein erster Entwickler und eine Werkstudentin.

00:19:20: Und damit haben wir dann angefangen und wir haben es geschafft.

00:19:24: Dann tatsächlich innerhalb von sieben Monaten hatten wir dann die Nominierung für den Eiffheuer Award.

00:19:32: Wir haben uns mit diesem Produkt also mit der MEITORAMP Optimizer beworben.

00:19:36: Es wird als sehr innovativ bezeichnet.

00:19:40: Und es ist eine Lösung, die als Pluck-and-play und top of bestehendes System kommt und die beste Rampe findet für ein Lkw was gerade ankommt oder auch was geplant ankommt.

00:19:55: Oder sagen wir so verspätet oder verführt?

00:19:58: also diese Flexibilität wird in so einem starren System durch unseres System gewährleistet Und das war für uns natürlich.

00:20:08: also die Nominierung als Start-up des Jahres hat uns sehr gefreut und sehr weitergebracht, weil einmal sichtbar.

00:20:16: Andererseits wir waren auch der jüngste Start up von Vier, wie vier weltweit, die aufgezeichnet sind im April nachdem wir den Innovation Check bestanden haben, haben auch den Best in Interlogistics bekommen natürlich noch sehr bestärkt, weil der AI Toramp Optimizer ist für Großunternehmen und Großunternehmende der Logistik wie wir wissen sind sehr langsam.

00:20:50: Womit sind diese langsam?

00:20:52: Wir mit Entscheidungen!

00:20:55: Wir haben jetzt, ich glaube ich habe auf meiner Liste so ungefähr fünfzehn ziemlich große Unternehmen mit denen wir schon seit letztes Jahr Juli sprechen und wo es immer noch um Feinabstimmungen geht und immer noch so richtig losgeht.

00:21:13: Und ich denke das ist eher normal für grosse Logistikfirmen.

00:21:19: Und ja, durch die Eiffel-Award Nominierung haben wir auf jeden Fall ein... also wurden bestätigt.

00:21:29: Dass wir innovativ sind und dass wir auf dem Richtige weg sind, das das Produkt gewollte ist und marktfähig ist.

00:21:36: Ja sehr gut!

00:21:40: Kannst du kurz noch ein bisschen genauer beschreiben?

00:21:43: Also ich habe verstanden, das ist ein Add-on was dann bei dieser Rampen Zuteilung unterstützt.

00:21:57: Wofür ist es denn ein add on also mit welchen System beim Kunden wird AI to connect Ramper Optimizer verbunden?

00:22:06: Kurz unterbrechungen bevor es weitergeht.

00:22:08: Ich bin letztens über eine Zahl gestolpert, die bei mir hängen geblieben ist.

00:22:12: Im Jahr zwanzig vierundzwanzig sind allein in Deutschland fünfhundertvierunddreißig Menschen bei Verkehrsunfällen mit Beteiligung eines Lkws oder Kleintransporters ums Leben gekommen.

00:22:25: Was mich daran besonders beschäftigt hat – in den meisten Fällen saßen die Getöteten nicht im Lkw!

00:22:31: Das sagt viel über die Sicherheit moderner LkW-Kabinen aus….

00:22:36: Aber für die Fahrer und ihre Arbeitgeber beginnt danach oft eine sehr schwierige Phase.

00:22:43: Was genau ist passiert?

00:22:44: Wie hat der Fahrer reagiert, gab es vorher Hinweise auf ein Risiko?

00:22:48: und was hätte man vielleicht schon vorher erkennen können?

00:22:53: Sicherheit darf nicht erst nach dem Knall zum Thema werden!

00:22:58: Das Technologieunternehmen Samsara unterstützt alle, die für Vorpark- und Fahrpersonal Verantwortung tragen.

00:23:05: Sie helfen dabei sicherer und transparenter zu arbeiten – dafür setzen sie auf eine Kombination aus Hardware, Software und KI.

00:23:15: Kameras und weitere Sensoren erfassen relevante Situationen im Fahrzeug und auf der Straße.

00:23:21: Die Daten laufen an einer Stelle zusammen und werden so nutzbar für den Arbeitsalltag gemacht!

00:23:27: Der Sicherheitsscore spielt dabei eine wichtige Rolle.

00:23:31: Er macht nämlich sichtbar, wie sich das Fahrverhalten entwickelt, schafft dadurch eine Grundlage um Risiken früher zu erkennen und mit Fahrern darüber ins Gespräch zu kommen.

00:23:43: Die Spedition Traveco ist bereits Kunde von Samsar und hat dafür, wie ich finde ein schönes Bild gefunden.

00:23:50: Nach Einführung der Samsara-Lösungen sagte der Projekt Verantwortliche Ich bin sehr stolz dass wir unseren Fahrern so ein starkes Tool in die Kabine gegeben haben.

00:24:00: Das ist wie ein Schutzengel.

00:24:04: Wenn auch Sie mehr Sicherheit für Ihre Kraftfahrer wichtig finden und gleichzeitig ihre Schadenquote und Betriebskosten senken wollen, dann schauen sie auf samsara.com oder klicken einfach auf den Link in den Show notes.

00:24:20: Wofür ist es denn add-on?

00:24:22: Also mit welchen Systemen beim Kunden wird AI to Connect Ramp Optimizer verbunden?

00:24:30: Also der AI Trump Optimizer ist mal ein Multi-Care Agentensystem.

00:24:35: Da sind mehr reagenten, die zusammenarbeiten und die verbinden sich mit unterliegenden, entweder WMS, TMS oder Time Slot Booking Systeme.

00:24:44: jetzt je nachdem was das Unternehmen einsetzt Und auf deren Basis holen wir die historische Daten und können auf Basis von diesen historischen Daten zum Beispiel vorher sagen treffen Wir können dann bestimmen okay am Mittwoch zwischen zwei kommen zu viele Lkw oder am Donnerstag früh kommen zwei ADR-Transporte, die aber nicht gleichzeitig auf dem Hof sein dürfen.

00:25:09: Und also solche Regulationen und auch andere spezifische Teile können wir erkennen und können dann auf diesem Basis sagen okay wir geben einen Vorschlag.

00:25:22: wie kann man das lösen?

00:25:24: Was wäre der Weg um das einfacher zu machen?

00:25:27: Grundsätzlich geht es darum in in vielen Logistikfirmen sitzt ein Disponentenmanager.

00:25:34: Ich nenne denn in meiner Präsentation immer Stefan, also der Stefan, der dann so ein perfekter Plan gemacht hat.

00:25:43: In Excel wer wann kommt und das sieht ja alle super aus bis zu dem Moment wo diese Plan da nicht mehr geht weil eine Lkw zu früh kommt, eine LKW kommt zu spät Und dann fängt Stefan an zu telefonieren irgendwie mit allen möglichen... Alle seine mögliche Möglichkeiten.

00:26:01: und das führt dann dazu Der hatte einen unglaublichen Stress und im Endeffekt die Folge ist Lkw-Warten im Durchschnitt zwischen forty und neunzig Minuten, manchmal sogar bis zu drei Stunden.

00:26:13: Und diese Wartezeiten sind ja nicht nur Geld auch CO² Ausstoß wird da unnötig ausgestoßen.

00:26:23: Die ganzen Rampen werden nicht effizient genutzt.

00:26:26: also es hat sehr große Auswirkungen

00:26:29: darauf.

00:26:31: Und das, was du da schilderst passiert ja nicht nur bei den großen.

00:26:36: Ich kann mir vorstellen oder ich habe auch teilweise mitbekommen bei kleineren oder mittelständischen Unternehmen ist das der Fall.

00:26:44: warum fokussiert ihr so auf große Logistikunternehmen?

00:26:50: Wir fokussieren uns auf mittelständisch und grossen, weil wenn jetzt ein Kleinunternehmen sagen wir zehn Rampen hat.

00:26:58: Und pro Tag kommen zwanzig Lkw.

00:27:00: Da ist die Optimierung das Potenzial nicht so hoch.

00:27:04: Das heißt also die zwanzige Lkws können ganz frei da auf die Rampeln aufgeteilt werden ohne große Probleme, die Problematik kommt unabhängig von der Anzahl der Rampens.

00:27:17: wie viele Lkwe-Bewegungen gibt es?

00:27:19: pro Tag.

00:27:20: Und dabei eine bestimmte Anzahl von LKW-Bewegungen, dann macht es Sinn dass man sagt okay wir können jetzt nicht einfach so sagen diese Lkw was jetzt kommen geht auf die Rampe drei sondern müssen ein bisschen besser planen.

00:27:34: wie machen wir das so?

00:27:35: Dass die Lkws nicht warten, dass sie schnell dran sind und in der richtigen Rampe sind?

00:27:40: und wie machen wird das wenn ein Lkwe zu spät ist oder einen zu froh?

00:27:44: können wir das irgendwie händeln?

00:27:47: Ja, verstehe.

00:27:50: Wie hast du den ersten Pilot gefunden?

00:27:53: Also wie konntet ihr das erste Mal EI to Connects testen?

00:28:00: Das ist tatsächlich eine sehr lustige Geschichte!

00:28:05: Ich habe dann bei einer Party, bei Logomat-Gen gelandt.

00:28:11: Gut und unbedingt auf Partys gehen merke ich mir schon mal... Genau

00:28:16: das war, wo ich sagte ja der Moral von der Geschichte einfach zur Partys gehen.

00:28:24: Wir waren auf Logimat und am Abend gab es eine Party, wo ich eigentlich gar keine Lust hatte zu gehen.

00:28:31: Aber ich habe mich durchgerogen und gesagt kommen.

00:28:34: Das ist jetzt Netzwerkmöglichkeiten.

00:28:36: Du weißt ja, Netzwerken sind das auch hier.

00:28:40: Dann bin ich dahin und dann hab tatsächlich mit jemandem gesprochen, der irgendwie zwei Tage später einen Pilotvertrag unterschrieben hat.

00:28:49: Also für die Logistik eigentlich fast ... Unmöglich und undenkbar.

00:28:54: Das ist ja Lichtgeschwindigkeit.

00:28:57: Genau!

00:29:01: Kannst du dich an den Pitch erinnern?

00:29:03: Also wir wollen alle lernen, wenn wir hier nix solche zwei-tages Abschlüsse machen.

00:29:12: Kannst Du Dich erinneren was Du gesagt hast wo Du ein Leuchten in den Augen gesehen hast falls das bei der Party hell genug war?

00:29:20: Naja, also eigentlich war es nichts Besonderes.

00:29:22: Es besteht da jetzt auch kein Typ... Also keinen bestimmten Pitch.

00:29:27: Der hat einfach... Wir haben gesprochen ja was machst du denn und wie?

00:29:30: Und dann meinte er wir sind eine Spedition und schauen uns hier auf Logimat was es so für neue Losungen gibt und so.

00:29:38: und dann habe ich gesagt ja dann hast Du die richtige Person gefunden!

00:29:44: Und dann haben wir Besittenkarten ausgetauscht und uns irgendwie direkt... also ich kenne das eigentlich, war auch selbst überrascht weil man tauscht Besitten Karten.

00:29:54: Dann schreibt man und ist nicht immer kommt ein Antwort oder verspätet und auch wenn man sich dann verabredet dauert seine Zeit.

00:30:03: deswegen war ich auch selbst zu überraschen dass das sehr schnell ging.

00:30:08: Das hat einen... Aber ja, das ist die lustige Geschichte.

00:30:16: Kann es sein dass dieses Stichwort KI-Agent einfach auch so aktuell und ein starkes Zukunftsthema ist?

00:30:24: Dass das allein schon für euch ein toller Türöffner und vielleicht bei diesen Pilotkunden direkt gewirkt hat?

00:30:35: Also ich muss gestehen, als wir damals angefangen haben und gesagt haben wir sind eine Fabrik für Karriagenten war es ja zu einer Zeit wo Karriagen noch nicht in alle Munde war.

00:30:44: Das ist ja so.

00:30:49: man sagt Karri oder Karri Agentin und jeder versteht was anderes drunter je nach dem was sein Hintergrund ist.

00:30:56: Und als wir damals angefangen haben, war es eher ein einzigartiger Merkmal.

00:31:02: Und natürlich jetzt in der Zeit ist es so, dass jeder spricht über Care Agents und da kommt immer wieder ja aber was ist denn ein Care Agent?

00:31:09: Ist das jetzt etwas wenn ich eine kleine Workflow automatisiere mit etwas... ...ist das schon ein Care Agent im Grunde Ja?

00:31:22: Die Bezeichnung Karriere Gent ist sehr breit und wir sind ja... Erst aus dem Software sich wir bauen, wir versuchen da auch nicht irgendwie ein Rapper zu bauen für einen LLM.

00:31:34: Natürlich nutzen wir das, da wo es notwendig ist aber unsere Agenten sind selbst gebaut wie überprüfen welche Maschinernikmodel am besten für dieses einzelne Newcase am besten Sinn macht und dann wählen wir das.

00:31:50: deswegen ist es ja also man kann sagen schwer zu unterscheiden wenn jemand Karriere gehen sagt Aber für uns ist es als Gesinnkariagenten, die jeder hat eine einzelne Aufgabe.

00:32:02: Aber mehrere Agenten, welche zusammenarbeiten sind dann unschlagbar?

00:32:06: Weil sie ein Mehrwert bieten.

00:32:10: Ist bei euch der Mensch dann komplett raus oder gibt's noch einen Final Call, der vom Menschen gemacht wird?

00:32:23: Nee, das ist ja auch sehr gefährlich.

00:32:25: Auch wenn wir jetzt nicht in Risiko-Bereiche sind... Wir haben nicht immerhin den Loop.

00:32:31: bei alle unsere Produkte, bei AI to Ramp Optimizer ist es so dass wir und das Ergebnis von unserem Agenten eine Empfehlung für den Disponenten Manager also der Stefan bekommt Wenn du die selten Welt zur Rampe sechs schickst würdest du zwischen fünfzig und hundertfünfzig Euro einsparen.

00:32:56: dann haben wir ein explainable AI, die erklärt warum diese Rampe die beste ist.

00:33:02: Und dann hat er die Möglichkeit entweder das zu akzeptieren oder abzulänen und bei der Ablähnung ist hier so.

00:33:10: also die Entscheidung von unseren Agenten basiert ja auf Daten Und Daten sind halt Daten.

00:33:16: Also da kann man kein Bauchgefühl von einem Disponentenmanager, der vor zwanzig Jahre da arbeitet, kann das nicht reintun?

00:33:24: Deswegen sagen wir, wir wollen aber diese Wissen unseren Agenten übergeben und fragen dann den Disponentenmanger okay wenn du meinst dass es nicht die richtige Rampe gibt uns die Information.

00:33:36: warum meinst du das ist so?

00:33:38: Dann können wir das bei unserem Agenten geben diese Information mit aufgenommen.

00:33:46: Also alles bleibt bei Stefan, also Stefan entscheidet weiter hin nur dass wir es erleichtern sein Leben sozusagen indem wir ihm das ganze abnehmen in welche Unregelmäßigkeit er immer wieder telefonieren muss oder überlegen muss.

00:34:03: wie kann ich das machen und die Wartezeiten dann?

00:34:09: genau?

00:34:10: Den Punkt finde ich sehr spannend, Maria.

00:34:12: Dass der Mensch nicht nur entscheidet sondern auch ein Feedback zu seiner Entscheidung gibt mit dem die Maschine dann auch weiterarbeiten kann.

00:34:23: Wie ist bis jetzt eure Erfahrung?

00:34:25: Also wie leicht ist es für einen Disponenten diesen Schritt zu machen Feedback zugeben?

00:34:31: Diktiert er das irgendwo rein oder wird das auch gemacht?

00:34:37: Wir sind noch dabei, die Losung zu integrieren.

00:34:40: Deswegen haben wir noch nicht so verlässliche Daten dafür.

00:34:44: Also wir geben die Möglichkeit, dass man was auswählt, also mehrere Auswahlmöglichkeiten oder das man dann sagt okay jetzt ist etwas anderes eigentlich.

00:34:53: Ziel ist dieses Wissen auch irgendwie abzuspeichern und es weiterzunutzen.

00:35:00: Okay, also das ist jetzt noch in den ersten Phasen.

00:35:07: Ja, dann bin ich gespannt.

00:35:08: Wären wir mal später auf dem Kino drüber sprechen?

00:35:13: Weil mich interessiert wie sich das entwickelt weil das finde ich schon sehr wertvoll wenn das wissen nicht nur in die eine Richtung sondern auch in die andere zurückfließt sozusagen.

00:35:31: Jetzt seid ihr gut unterwegs, habt diese Auszeichnung bekommen.

00:35:38: Diese Nominierung.

00:35:40: Wo steht ihr heute mit dem Team?

00:35:43: Wie groß ist dein Team und was sind eure nächsten Schritte?

00:35:50: Ja, es ist tatsächlich so dass wir in einem Jahr sehr viel geschafft haben.

00:35:54: Wir waren bei vielen Sachen nominiert und in einigen Finalen haben natürlich nicht immer gewonnen aber es ist ja nicht nur der Sinn von Gewinnen sondern manchmal ist dabei sein schon ausreichend genug.

00:36:08: Also wir sind dann neun Leute inklusive mich wobei wir also sind zwei Vollzeitmitarbeiter die anderen sind Teilzeit, Minijob, Werkstuhl.

00:36:19: Wir haben auch eine Master thesis Studentin, die Anfang des Jahres anfing und sich mit der Altorhamp Optimizer beschäftigt hat.

00:36:29: Also es sind da viele Leute.

00:36:33: zu haben ist natürlich Verantwortung.

00:36:38: Also es geht ja nicht nur um mich und für mich ist ja, auch wenn jetzt etwas nicht klappt.

00:36:43: Ich finde ein Job und das sind gar nicht so das Problem aber das Ganze.

00:36:47: dann, wenn ich meine Mitarbeiter denke, dann trage ich natürlich die Verantwortung für sie möchte dass sie dann auch also einmal zufrieden sind und dass sich, dass es da weitergeht genau.

00:37:03: Und wir sind jetzt Zitupi, Posten Parsels in London im Finale.

00:37:10: Am dem Twentieth September darf ich da pitschen.

00:37:14: Das ist jetzt das eine und am zehnten September sind wir in Gräven bei einem Logistikveranstaltung die von DAL gesponsort wird.

00:37:24: Da dürfen wir auch acht Minuten pitschern.

00:37:28: Also es geht auf jeden Fall weiter.

00:37:30: Es gibt sehr viele Termine, sehr viele Netzwerkmöglichkeiten und genau was wir vielleicht... was auch vielleicht nicht bekannt ist.

00:37:40: Wir haben dann irgendwann im April noch ein neues Produkt entwickelt auf Basis von Gesprächen mit Pilotkunden, die gesagt haben also eher kleinere und mittelständische Speditionen, die dann gesagt haben ja bei uns kommen jetzt ganz viele Anfragen rein und wir haben Schwierigkeiten oder es dauert viel zu lange von einem E-Mail einen Angebot zu erstellen Order Agent entstanden, der aus Ankommen den E-Mail ein fertiger Angebot vorbereitet in fünf bis acht Sekunden und das dann unterstützt.

00:38:20: Und da sind wir dadurch, dass die Kunden eher kleinere und mittelständisch unternehmen.

00:38:28: Da sind wir schon dabei bei einigen Unternehmen das zu implementieren.

00:38:33: Spannend!

00:38:34: Und ja, das heißt der September ist schon gut verplant mit Veranstaltungen und bis Ende des Jahres.

00:38:47: Wie sieht es da ein Produkt aus?

00:38:52: Wir hoffen, dass wir da jetzt die Integration von der Neaturamp Optimizer vorantreiben.

00:39:00: Wir sprechen jetzt auch mit noch einem Großunternehmen und einem großen Autohersteller um das darin zu gehen implementieren.

00:39:12: Ja, es ist nicht so einfach bei dem großen Unternehmen einmal die Entscheidungen zweitens natürlich auch die Infrastruktur und die Prozesse zu verstehen um dann zu finden wo genau passt das.

00:39:24: aber ja der Hoffnung ist dass wir bis Ende des Jahres schon einige Kunden haben in allen Produkten also haben wir schon einigen in einigen davon und dass die Integration dann auch erfolgreich ist, sodass wir auch Testdaten haben.

00:39:42: Und jetzt auf echte Integration basieren.

00:39:47: Wenn ich so mit Startups spreche, dann ist ein Thema immer präsent das Thema Finanzierung.

00:39:54: also man ist entweder davor oder danach aber irgendwie schwebt das Thema über wie es bei euch.

00:40:04: Ja, das ist tatsächlich ich als ich gegründet habe weil ich noch nie wusste gar nicht was eigentlich eine Finanzierung oder Investment oder Fundraising bedeutet und ich hatte da mir da Hilfe geholt

00:40:21: im

00:40:21: Mai letztes Jahres.

00:40:23: Und hab dann also ich habe mittlerweile glaube ein Tausend Fünfhundert Version meines Speedstacks hinter mir.

00:40:33: Das habe ich aber letztes Jahr im Sommer von der Seedcon-Programm von NRW Bank erfahren und hat mich dafür beworben.

00:40:43: Da sind zweihunderttausend Euro als Wandeldarlehensverträge für innovative Startups hatte dann die Vorstellung da Ende August.

00:40:56: Und ich habe zweihunderttausend Euro beantragt und hab gedacht, okay wenn wir das bekommen geht es weiter und dann können wir das aufbauen.

00:41:06: Und dann haben die bei Ende August gesagt, ja, die geben mir hunderttausend wenn ich fünfzig tausend aus Business Angels bekomme.

00:41:12: Und dafür hatte ich genau drei Wochen und das war sehr sportlich!

00:41:19: Ich war auf Zifferanstaltungen und hab alle erzählt, ich such Geld.

00:41:26: Im Endeffekt habe ich das Geld gesammelt als Freundin Bekannte eher so aus der Befreundekreis.

00:41:36: Und dann ging es weiter und das Geld sollte ja bis Ende März reichen.

00:41:43: Dann hatten wir gedacht, okay bis Ende Merz und dann hat sich aber durch so viele Veranstaltungen hatte ich keine Zeit.

00:41:51: Fundraising kostet ja sehr viel Zeit und ich bin ja die Einzige, die diese Zeit übrig haben muss.

00:41:58: Und dann hat sich sehr lange hingezogen.

00:42:01: also ich habe im Februar schon die zweite hunderttausend Euro beantragt und dann hat die NRW Bank gesagt Ja bekommst du wenn Du wieder Geld aus Business Angels oder anderen Investoren und auch Pilotkunden vorweisen kannst?

00:42:18: Dann hat sich das Ganze sehr hingezogen.

00:42:20: Und dann stand ich irgendwann im Juni und habe gesagt, okay jetzt muss was passieren.

00:42:25: Dann war es wieder in Wiesfeld an den Westmann, damit das mit deiner Webank passt.

00:42:36: Ich glaube, zweihundert Leute in LinkedIn angeschrieben also von meinen Kontakten und auch im WhatsApp alle.

00:42:42: Und habe gefragt ja kennst du denn jemandem der irgendwie da Interesse ich hätte zu investieren?

00:42:49: Ja und dann kam tatsächlich von einem Kanton du kennst ihn das.

00:42:54: er gesagt hat ja investiert.

00:42:57: Also von diese dreißigtausend die Verältin hat er dann fünfzehntausend übernommen und das war da auch nochmal, wenn man dann Unterstützung aus der Logistikkreise bekommt ist es dann noch mal eine schöne Bestätigung.

00:43:12: Ja und dann blieben noch die andere fünfzehntausende Euro.

00:43:14: und da hat eine Frau mich gefragt ja so darf ich das in meinem Netzwerk teilen?

00:43:21: Und aus ihrem Netzwerk hat sich einer gemeldet, der dann gesagt hat ja ich finde die Idee cool.

00:43:27: Ich würde investieren!

00:43:29: Ich war zu der Zeitpunkt in Paris bei VivaTec und ich war total überrascht weil alle anderen kannten mich irgendwie aus irgendwelchen Ecken und er mich gar nicht.

00:43:40: also er hatte nur diese Pitch Deck der anscheinend doch so etwas gut

00:43:45: war

00:43:47: Genau, und dann hat er gesagt ja investiert die fünfzehntausend und zusätzlich noch dreißigtausend zu einem späteren Zeitpunkt.

00:43:54: Und das hat uns dann sozusagen gerettet.

00:43:57: wir haben dann das Geld von der NRW Bank bekommen und also in unserer aktuelle Runde sind noch drei hundertzwanzig tausend offen.

00:44:05: aber die sind zumindest nicht dringend und so wie es sich bis jetzt herausgestellt hat funktioniert das anscheinend nur wenn es trinkend ist dann muss schnell gehen.

00:44:17: Ja, vielleicht kommen wir in eine andere Richtung Maria.

00:44:21: Weil wenn der Podcast hier rauskommt wird ja der eine oder andere mithören, der eure Idee klasse findet und auf jeden Fall neugierig auf dein Pitch Deck ist.

00:44:33: Und vielleicht klappt das mit der Finanzierung auch außerhalb der dringlichen Zeiten?

00:44:43: Maria, ich habe jetzt für dich fünf Stichworte und die sage ich dir gleich.

00:44:49: Und hätte gern von dir so ein zwei Sätze Kommentar und bin schon gespannt was du dazu sagst.

00:44:58: Ja?

00:44:59: Legen wir los!

00:45:02: Dortmund.

00:45:08: Zweite Heimat oder Heimat?

00:45:14: Rampen.

00:45:15: Optimieren.

00:45:18: Kannst du eins als mehr dazu sagen?

00:45:21: Ja, also die Rampe ist definitiv ein Bottleneck bei vielen Unternehmen und da ist eine Optimierung sehr dringend nötig.

00:45:41: Die Zukunft Also ich denke, dass die Keagenten an sich die Zukunft sind.

00:45:48: Die werden die Menschen nicht ersetzen.

00:45:50: Das ist unsere Vision auch.

00:45:52: Wir sagen wir bauen Keagente, die den Menschen nicht ersetzen sondern entlasten.

00:45:56: Effizient nachhaltig und fair das ist auch unsere Vision Und ich stehe auch voll dahinter.

00:46:03: Ich denke nicht, dass diese Menschen ersetzt werden.

00:46:05: Die Menschen werden weiter benötigt nur natürlich nicht in dem Rollen.

00:46:11: wenn jemand da steht und eine Sache von Anna Bädigan den ganzen Tag bewegt.

00:46:19: Der wird, also seine Arbeit wird ersetzt werden aber die Menschen werden weiterhin benötigt nur verändern sich die Aufgabenstellungen.

00:46:29: Freiheit

00:46:35: Ja das ist schwierig.

00:46:39: Das ist schwierig, weil freies man nicht wirklich.

00:46:42: Also viele sagen ja wenn ich selbstständig bin, dann bin ich frei aber so richtig frei sehr auch die Frage was was ist frei?

00:46:49: Was heißt das sich frei bin?

00:46:50: ich kann frei entscheiden, wann ich arbeite dass es vielleicht bei der Selbständigkeit größtenteils gegeben, aber vielleicht mehr zu entscheiden wenn es hart auf kart kommt.

00:47:03: Wenn ich jetzt einen Notfall habe dann kann ich mich rausnehmen ohne große Probleme oder irgendwie das ganze zu sein.

00:47:11: Aber vielleicht also Freiheit ist mehr für mich Entscheidungen zu treffen.

00:47:21: Und als letztes Logistikgeschichten?

00:47:29: Ja, Logistikgeschichten ist ein toller Podcast.

00:47:32: Ich finde es total spannend.

00:47:34: die Leute, die da sprechen und auch wie du das machst, das finde ich total schön.

00:47:43: Ich denke, es hilft auch dadurch, dass du eine Frau in der Logistik bist.

00:47:48: Das ist ja auch eine Sangesone.

00:47:51: Wir sind die Minderheit und ich bin immer wieder froh wenn ich Frauen in der logistik treffe weil meistens auch so ticken wie ich und dann ist er... Die Chemie stimmt eher als jetzt eine Frau von außerhalb, wenn das so ist.

00:48:12: Jetzt hast du mich überrascht, Maria.

00:48:17: Ich habe erwartet dass du hier aus deiner Zeit in den verschiedenen Unternehmen von deinen Logistikgeschichten was du da alles erlebt hast berichtest und kommentierst.

00:48:28: Ja danke das du den Podcast ansprichst und ja also dafür gibt es denen tatsächlich dass einfach mehr über Logistikgeschichten von allen, egal von Frauen oder Männern berichtet wird.

00:48:47: Wichtig ist mir einfach der persönliche Blick auf die Logistikum eine der spannendsten und wichtigsten Branchen, die wir in Deutschland haben Und insofern danke das für deinen Feedback hier zum Podcast.

00:49:09: Bevor wir zum Schluss kommen, Maria will ich noch auf eine Sache eingehen und es hat auch ein bisschen mit dem zu tun was ich gerade gesagt habe nämlich dieses Thema Sichtbarkeit.

00:49:22: Du bist ja auf vielen Veranstaltungen unterwegs irgendwo dadurch auch Botschafterin für Logistik und die Logistikthemen Und das machst du auch.

00:49:36: Das Thema Sichtbarkeit inzwischen in Dortmund mit Bitz und Prezel habe ich gesehen

00:49:42: Ja genau, das ist auch eine sehr lustige Geschichte.

00:49:46: Weil ich habe mich irgendwann bei Bits und Pretzels als Community-Lied beworben und hab's vergessen weil ich mich einfach für so viele Sachen beworfen habe und irgendwann Anfang im Jahr zum Jahr oder Jahr zweitausend sechsundzwanzig kann die uns sagen ja du bist als als Community Lead für Dortmund ausgewählt Und ich habe gesagt Führ eigentlich Ich habe keine Ahnung was das ist Was soll ich da machen?

00:50:12: Und haben gesagt, ich soll mir ein Kohlid suchen mit dem ich dann die lokale Community in Dortmund aufbaue.

00:50:19: Ich hab nur gedacht, wann soll ich das denn auch noch machen?

00:50:25: Und dann war es aber so, wir sind gestartet mit noch sieben europäische Städte darunter Lisbon Palma de Mallorca Paris Valencia Schweden.

00:50:35: Einen Stadt in Schweden und wie?

00:50:36: Das fand ich dann so cool weil Dortmund war angereit an alle diese tolle Städten!

00:50:43: Da habe ich gedacht du kannst jetzt nicht nein sagen das ist jetzt total die Sichtbarkeit in Europa auch die ganzen Menschen da kennenzulernen und dabei zu sein.

00:50:55: Und das war der Grund, wo ich gesagt habe ok dann mache ich es!

00:51:00: Ich denke, dass alle die das machen.

00:51:03: Allem ist bewusst, dass die Zeit was man da investiert eher wenig ist weil einfach weil die Leute, die das Machen keine Zeit haben.

00:51:12: aber wir hatten tatsächlich zwei super tolle Events und unsere nächste Event is am Montag meinund dreißigste Achte.

00:51:20: ich weiß jetzt gar nicht ob der Podcast bis dahin raus ist Wahrscheinlich

00:51:24: nicht Aber wie nachhinein können sich die Leute bei dir melden?

00:51:28: ja

00:51:30: Genau und eigentlich, da habe ich auch eine Anfrage hier für die Zuchörerinnen und Zuführer.

00:51:37: Also ich hatte zuletzt gedacht dass es eigentlich ganz cool wäre wenn wir so ein Bits & Prezels für Logistik machen.

00:51:45: Und das suche ich aber noch nach Ideen weil ich finde ist immer schwierig da zum Beispiel mittelständische Unternehmen mit Start-ups zu verknüpfen.

00:51:54: in einer Atmosphäre also bei uns... Bei unserem Event bei Bets und Prezels, es geht nicht darum, dass man irgendwie Vorträge hat.

00:52:02: Sondern wir suchen uns CTOs – das ist Schifftable-Offices – die bringen sehr viel Expertise in unterschiedliche Bereiche.

00:52:11: Und jeder davon bekommt ein Tisch und die Startups wechseln von einem Tisch auf den anderen.

00:52:16: Also eine Session dauert zwischen zwanzig und dreißig Minuten.

00:52:20: Dann hat man aber die Möglichkeit mit dieser Person ganz auf Augen hör sich aus zu tauschen.

00:52:26: dass wir diese Kommunikation befähigen, dass die Leute sich da vernetzen.

00:52:34: Und also mal die Frage, ich suche noch nach originellen Ideen.

00:52:39: wie könnte man das aufsetzen?

00:52:41: Dass man sagt okay, wir laden einerseits Logistiken, jegliche Große andererseits Startups und vielleicht eine andere Gruppe, die da interessant wäre und machen das so.

00:52:52: Dass alle danach sagen, dass hat sich total voll gelohnt für mich, dass ich jetzt auf diese Veranstaltung war weil ich einfach so viel mitgenommen habe um es mich nach vorne bringt unabhängig von welchem Hintergrund die Teilnehmer haben.

00:53:07: deswegen bin ich da offen wenn ihr Ideen habt für tolle Formate, wie man das aufsetzen kann.

00:53:17: Ich denke dass wird jetzt in diesem Jahr nicht mehr aber vielleicht wenn wir das ein bisschen länger planen ist es dann auch... Vielleicht kann man ein bisschen mehr Zeit investieren und den Format ja

00:53:38: Ja, ja.

00:53:39: Toller, toller Aufruf!

00:53:41: Da bin ich auch neugierig, wer sich da alles bei dir meldet und würde auf jeden Fall mit Rheinhören reinschauen was da passiert.

00:53:52: Damit der Kontext noch klarer ist für diejenigen, die Bits und Brezel noch nicht so genau kennen kannst du das kurz beschreiben?

00:54:01: Was macht ihr da?

00:54:02: Was ist eure Mission?

00:54:05: Bits und Pretzels an sich ist eine, es ist irgendwie die Geschichte angefangen.

00:54:11: Ich hatte einen Frühstück aufgerufen und Leute versammelt und davon ist dann dieses großes Event der jedes Jahr in München stattfindet meistens Ende September.

00:54:23: Es ist so dass zwei Tage Konferenztage sind und ein Tag wird auf dem Oktoberfest das gemacht.

00:54:29: Das Besondere ist, dass die laden berühmte Leute.

00:54:35: Obama war vor ein paar Jahren da eingeladen und ganz viele.

00:54:43: Und es geht darum, dass man Investoren und Startups aber nicht nur sondern Es geht darum das man diese unterschiedliche Ecosysteme, die sich eigentlich gut tun gegenseitig ein Raum schafft, wo sich die Leute austauschen können und zwar eher genauso wie wir das jetzt machen.

00:55:06: Wir haben es ja von da übernommen so diese zu ermöglichen.

00:55:10: Kommunikation auf Augenhöhe.

00:55:13: Das ist also der Sinn von unserer Community in Dortmund, dass wir so eine lokale Community in dortmund aufbauen.

00:55:21: Wo alle wissen okay das ist jetzt bezun präzise und wenn ich da hingehe dann habe ich auch den Mehrwert für mich und ich kann auch oder auf die andere Seite ich kann etwas mitgeben was Andere weiterbringt und da haben wir ja auch jetzt na wir sind ja auch wir haben kein Budget Und jetzt für Montag zum Beispiel hatten wir sehr lange gar keine Location.

00:55:43: Wir suchen Location gegen Sichtbarkeit.

00:55:47: Ich bin Grundungsmitglied bei Visible Roar genossenschaft, das ist eine Genossenschaft hier in Dortmund Und da kam sofort, ja wir würden das für euch sponsoren und sie sind da sehr gerne behilflich.

00:56:03: Und einer von dem anderen Sitios hat gesagt, Sie sponsoren die Getränke!

00:56:08: Und so haben wir eigentlich innerhalb von kurzer Zeit auch der Beweis dass da die Community, die Gemeinschaft nicht zusammenhält und auch bereit ist uns zu unterstützen.

00:56:25: Maria, ich finde es total erfrischend sich mit dir auszutauschen und so in deine Geschichte eintauchen zu können.

00:56:35: Vielen vielen Dank dass du so offen hier darüber gesprochen hast.

00:56:40: Ich nehme ganz tolle Eindrücke mit Und findest toll wie mutig du da vorangehst und deinen Weg gehst zusammen mit deinem Team.

00:56:53: Ja!

00:56:53: Ich werde das verfolgen Und wünsche euch weiterhin tolle Kunden, tolle Projekte.

00:57:01: Gute Finanzierungsrunden!

00:57:04: Die braucht man immer.

00:57:06: und ja vielen Dank dass du hier im Logistikgeschichten Podcast warst.

00:57:12: Ja, ich bedanke mich auch dafür dass sich da dabei sein darf und alles erzählen kann was soll in unserem also in meinem Leben aber auch in dem jungen Leben von Eaitu Konekt alles geschehen ist.

00:57:25: Auch wenn ich jetzt nur Sachen eingerissen habe Aber vielen lieben Dank dafür das ich dabei war.

00:57:32: Sein Darf!

00:57:33: Danke schön.