#16 Wie 4PL-Control-Tower globale Supply Chains steuern – mit Kai Oligschläger von Kuehne+Nagel
Shownotes
Globale Lieferketten in Ruhezeiten zu steuern ist schon anspruchsvoll. Doch was passiert, wenn Disruption die neue Normalität ist und Streiks, Umleitungen oder geopolitische Krisen den Takt bestimmen? Darüber spreche ich in dieser Folge mit Kai Oligschläger, Vice President Business Development Integrated Logistics EMEA bei Kuehne+Nagel. Wir tauchen in die Welt von 4PL-Control-Towern ein, die wie ein zentrales Nervensystem globale Supply Chains überwachen, Risiken früh erkennen und Kunden proaktiv Entscheidungsoptionen liefern. Kai zeigt, wie KI, Digital Twins, Collaboration und gute Daten die Grundlage dafür sind – und warum ganz oft ein voller LKW besser ist als zwei halbleere.
**Diese Folge mit Kai Oligschläger ist eine Masterclass zum Thema Control Tower. Es geht darum: **
- Was 4PL im Verständnis von Kuehne+Nagel bedeutet und wie sich 4PL von klassischer 3PL-Logistik abgrenzt.
- Wie global verteilte Control Tower als 24/7-Nervensystem die gesamte Supply Chain eines Kunden sichtbar machen.
- Warum „Disruption is the new normal“ gilt – von Suez-Umfahrungen über Hafenkonflikte bis zu Naturereignissen.
- Wie datenbasierte Alerts, PESTLE-Informationen und Machine Learning helfen, kritische Sendungen frühzeitig zu identifizieren.
- Konkrete Szenarien, in denen Control Tower Bandstillstände, Konventionalstrafen oder Engpässe verhindern.
- Business-Impact: Kosten pro Stunde bei Produktionsstillstand und die besondere Rolle kritischer Pharma- und MedTech-Sendungen.
- Aktuelle Nutzung von KI: Dokumenten- und Frachtrechnungsprüfung, E-Mail-Interpretation, Priorisierung und Automatisierung von Routineaufgaben.
- Digital Twin in der Logistik: Virtuelle Zwillinge, Simulation von Netzwerken und neue Kollaborationsmodelle zwischen Verladern.
- Warum saubere, vollständige Daten der Schlüssel für jeden 4PL-Ansatz und für sinnvolle KI-Anwendungen sind.
- Für welche Unternehmen sich 4PL lohnt – und welche „Hausaufgaben“ (Volumen, Daten, Commitment) nötig sind.
- Wie Logistikdienstleister Teil des 4PL-Netzwerks werden und welche Qualitätsanforderungen gelten.
- Welche Profile und Mindsets im 4PL-Umfeld gefragt sind – und wie sich Rollen durch KI verändern.
- Kais persönliche Logistikgeschichte: 30+ Jahre Erfahrung, internationale Stationen, Reisen und seine „Bucket List“.
Mein Gast
Kai Oligschläger ist Vice President Business Development Integrated Logistics EMEA bei Kuehne+Nagel und verantwortet damit für diese Region die Entwicklung des 4PL-Bereichs mit globalen Control-Tower-Strukturen. Seit mehr als drei Jahrzehnten ist er in der Logistik unterwegs – von seinen Anfängen als Speditionskaufmann über unterschiedliche Stationen in internationalen Logistikkonzernen (u.a. Schenker und Dachser) bis hin zur heutigen Rolle an der Schnittstelle von Daten, Technologie und Supply-Chain-Management. Die Logistik hat ihn bereits in zahlreiche Länder geführt; besonders geprägt haben ihn unter anderem seine mehrjährige Zeit in San Francisco sowie Reisen nach Indien, wo Kuehne+Nagel einen wichtigen Schwerpunkt für seine 4PL-Lösungen gesetzt hat. In seiner aktuellen Rolle beschäftigt sich Kai intensiv mit dem Einsatz von KI, Machine Learning und Digital Twins in Control Tower-Strukturen – immer mit dem Ziel, komplexe globale Supply Chains transparenter, robuster und kollaborativer zu gestalten. Auf seiner persönlichen „Bucket List“ stehen trotz vieler bereister Länder noch Ziele wie Japan, weitere Reisen nach Südamerika und ein Besuch im kolumbianischen Control Tower von Kuehne+Nagel.
Kai Oligschläger auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/kai-oligschlaeger-42483099/
Zum Logistikgeschichten Podcast Host:
Ich bin Pélagie Mepin-Koebel, Expertin für Logistik Storytelling. Seit über 20 Jahren helfe ich mittelständischen Unternehmen aus der Logistikbranche, sich besser zu vermarkten und erfolgreich zu wachsen. Als Gründerin und CEO der Strategieberatung **Logtastiq **habe ich die Vision, **Storytelling **als goldenes Werkzeug für Unternehmenswachstum jedem Logistikunternehmen zugänglich zu machen.
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Transkript anzeigen
00:00:21: Ja, es ist wieder Zeit für eine Extra-Ladung Logistikgeschichten und heute sprechen wir über Lieferketten in besonders komplexen und globalen Situation.
00:00:33: Vor allem sprechen wir darüber wie über solche Lieferketten der Überblick noch möglich ist gerade in Zeiten wo wir gefüllt in einer Welt sind die Welt heute ganz anders aussieht als gestern.
00:00:50: Und ja, jemand der genau weiß wie man diesen Überblick behält sitzt hier mit mir gerade und ich freue mich.
00:01:01: Kai Olichschläger ist hier im Studio.
00:01:05: Kai ist seit Jahrzehnten in der Logistik, kann man sagen.
00:01:11: Und seit vier Jahren bei einem der größten Logistikanternehmen der Welt nämlich bei Kühne und Nagel kennt man auch im Bremen sehr gut.
00:01:20: Ja, Kai ist bei Kuhne und Nagell als Vice-Präsident verantwortlich für den Bereich Business Development Integrated Logistics.
00:01:29: In dieser Funktion kennt er sich sehr gut mit dem Thema Control Tower aus und das ist genau unser Thema heute.
00:01:39: Ich freue mich sehr Kai, dass du den Weg nach Bremen gefunden hast und dass wir heute mit dir in die Welt der Control Tower einsteigen dürfen und hoffentlich noch ein bisschen mehr auch über dich erfahren werden.
00:01:55: Herzlich willkommen im Logistikgeschichten Podcast!
00:01:58: Ja, herzlichen Dank Bellagie für die Einladung und dafür dass wir das zusammen machen können.
00:02:03: Ja, das freut mich total!
00:02:06: Wir haben uns vorlauf genommen um über diesen dieser Zusammenkunft hier zu sprechen.
00:02:13: und ja eigentlich ist es soweit und wunderbar, dass es geklappt hat.
00:02:17: Kai ich möchte erstmal von dir so wissen kannst du so überschlagen in wie vielen Ländern du persönlich in der Welt schon unterwegs warst?
00:02:26: Ist eine gute Frage.
00:02:29: Ja, ich würde mal sagen außer Südamerika Australien und Japan fast überall.
00:02:36: also tatsächlich ja gut Afrika gibt es auch ein paar Länder wo ich noch nicht war aber sonst die Kontinente.
00:02:44: Also da sind weiß ich nicht dreißig vierzig länder mal locker die man im Rahmen der Logistik Aufgabe oder den verschiedenen Aufgaben die man bereisen durfte bisher.
00:02:55: Ach Wahnsinn das kann mit Sicherheit nicht jeden jeder von sich behaupten.
00:03:00: Wahrscheinlich nicht, aber gibt auch welche die noch mehr unterwegs waren ja.
00:03:06: Aber gibt es Länder die jetzt spontan bei dir so aufkommen oder sagst mensch dass ist da hat mich besonders... beeindruckt.
00:03:18: oder ist das in bestimmte Erfahrungen?
00:03:21: Oder Dinge vor Ort, kulturell von der Landschaft wie auch immer bei mir so hängen geblieben.
00:03:28: Also kannst du so eine Hitliste... ...von Topf drei oder Topf fünf Ländern die so bei dir hängengeblieben sind im Gedächtnis?
00:03:36: Ja da muss man natürlich immer ein bisschen unterscheiden ob man da Urlaub machen durfte in einem bestimmten Land oder ob man dort geschäftlich war.
00:03:45: Geschäftsreisen werden oft überbewertet, weil man auf den Flughafen das Büro und vielleicht das Hotel noch ein Restaurant sieht.
00:03:55: Mit bisschen Glück hat man manchmal auch die Möglichkeit, ein bisschen was zu sehen.
00:04:00: So war ich letztes Jahr zum Beispiel zum ersten Mal in Indien In den ganz wichtiges Land für uns und ist ein tolles Land, wie ich finde.
00:04:09: Demografisch haben die eine Situation, die wir gerne hätten in Deutschland.
00:04:13: Sehr viele junge Leute gut.
00:04:16: Wir haben auch gut ausgebildete Leute.
00:04:19: Haben sie da aber auch sehr viele.
00:04:21: deswegen haben wir im Rahmen unserer vier PL-Lösung auch starken also schon auch einen Schwerpunkt in Indien gelegt.
00:04:28: Also warst du beruflich?
00:04:30: Genau Es war leider nur ein Vier-Tagestrip, aber schlussendlich hat es gereicht auf jeden Fall um einen kleinen Überblick über die Kultur zu bekommen.
00:04:41: Sicherlich ist ein Land was ich beruflich und auch privat bereist habe – Thailand!
00:04:46: Was ich sehr schön finde weil es einfach ja sehr viele schöne Plätze dort gibt.
00:04:51: wenn man Strände mag und Palmen mag und so etwas... im Bangkok mal zu tun hatte, ist das einfach auch eine Stadt die einem den Atem rauben kann.
00:05:06: Gibt es noch
00:05:07: andere?
00:05:07: Ein paar Jahre habe ich ein USA gelebt.
00:05:10: San Francisco kann man da nochmal hervorheben.
00:05:12: Da hab' ich fast drei Jahre gelebt und das ist natürlich von allen amerikanischen Städten vielleicht eine, die Europa am nächsten kommt ein Stück weit und einfach auch wunderschön.
00:05:26: Also... Wenn man die drei hervorheben möchte, dann ist das schon gut.
00:05:32: Ja, spannend!
00:05:33: Also nicht nur beruflich irgendwo gewesen oder auch im Urlaub sondern auch richtig auch im Ausland gelebt.
00:05:41: Das ist natürlich noch mal eine andere Erfahrung, stelle ich mir
00:05:44: vor.
00:05:44: Genau.
00:05:50: Kühne und Nagel ist weltweit vertreten.
00:05:54: Hundert Länder habe ich gelesen ungefähr, das heißt ein Teil dieser Länder kennst du scheinbar oder hast du schon mal bereist?
00:06:07: Wahrscheinlich noch nicht alle hundert, also es ist noch ein bisschen was möglich.
00:06:12: Da geht noch
00:06:13: etwas.
00:06:14: Aber das ist schon beeindruckend wenn man sich die Dimensionen anschaut wie groß dieses Unternehmen ist.
00:06:23: Also ich sag mal du bist zum Beispiel einen von ca.
00:06:26: Hunderttausend Menschen, die weltweit bei Kymno Nagel arbeiten.
00:06:31: Das ist so eine Größenordnung.
00:06:33: Das uein Achtzig Tausend ist so die letzte Zahl, die ich weiß und da bin ich einer von.
00:06:41: Was bedeutet das für dich in deiner Verantwortung?
00:06:47: Für die Einheit, die du beantwortest Teil dieser riesigen Organisation zu sein?
00:06:55: Also zunächst einmal muss man sagen, dass wir als vier PL-Armen Integrated Logistics beschreibt den vier PL Arm und Gynon Nagel seit über fünfzwanzig Jahren eine neutrale Einheit sind.
00:07:06: Wir haben zwar auch den Anker als Brand und ja für Miren unter Gynonal aber das ist ein Erfordernis in dem was wir tun, dass sie neutral sind.
00:07:20: Das sind wir seit überfünfzwanzigeren in verschiedenen Locations auch ein Stück weit rausgelöst von der großen Kühn- und Nagelstruktur, weil wir natürlich autark auch unsere Entscheidungen treffen müssen.
00:07:34: Die auch ja vielleicht kommen wir noch drauf aber die als vier PL muss man natürlich auch manchmal einen Kühnnagel vielleicht eliminieren da wo er performancemäßig oder preismäßig absolut nicht mithält.
00:07:48: Und das ist unsere Aufgabe.
00:07:49: Das ist auch unser Versprechen an unsere Kunden.
00:07:53: Ja, ich denke wir beide haben heute du vor allem weil du der Experte bist aber die Aufgabe heute das dieses Thema wirklich herunterzubrechen.
00:08:02: Weil da jetzt sind schon mehrere Begriffe gekommen von denen ich mir sehr gut vorstellen kann dass nicht jeder selbst diejenigen die in der Logistik unterwegs sind nicht sofort greifen können.
00:08:13: worüber sprechen wir gerade?
00:08:14: also Vielleicht fangen wir, bevor wir dann zu dieser Neutralität kommen und warum sie eine große Rolle spielt.
00:08:22: Fangen wir bei dem Begriff VorPL an sich an.
00:08:26: Was ist das?
00:08:27: Was ist dein Verständnis von VorPL?
00:08:30: VorPL ist ja ne Einheit die es geschäftsmäßig übernimmt verschiedene Logistik-Dienstleister zu orchestrieren.
00:08:42: so definieren wir das
00:08:43: d.h.,
00:08:45: Wir müssen den Transport oder machen den Transport nicht selber, das muss auch nicht Kühne und Nagel machen.
00:08:50: Das sind mehr als hundert mehr als achthundert andere Speditionsunternehmen die wir mittlerweile mit denen wir vernetzt sind, die mit uns arbeiten im Hinblick auf verschiedenste Kunden.
00:09:01: Und wichtig ist dabei natürlich dass man sich ja vernetzt hat auch IT technisch edv technisch dass da automatisierte Informationen hin und her fließen, möglichst wenig manuell gemacht werden muss.
00:09:17: Und es ist halt wichtig diese Neutralität zu haben weil wir prinzipiell die Raten also Frachtraten oder auch die Performance von sämtlichen Marktbegleitern von Kino Nagel drei PL kennen Und das darf natürlich unter keinen Umständen an die, sag ich mal Brüder und Schwestern aus dem drei PL-Bereich durchgereicht werden.
00:09:41: Das unterschreiben wir alle am ersten Arbeitstag mit so einem Code of Conduct, dass das nicht passieren darf... ...und wie gesagt es ist ein Erfordernis wo Kunden auch erst einmal fragen, ihr seid doch Kühne und Nagel?
00:09:53: Okay!
00:09:54: Dass ihr vier PL könnt aber was bedeutet das?
00:09:56: Und es ist auch wichtig, dass man diese Definitionsfrage mit den Kunden erstmal durchgeht weil fragt man zehn Leute, kriegt man möglicherweise zehn verschiedene Meinungen.
00:10:05: Bei uns bedeutet es wirklich, dass wir die Sendungen orchestrieren und dass wir monitoren, dass sie mit eigenen Tools in der Regel arbeiten und eingreifen wenn irgendwo was aus dem Ruder läuft, wenn irgendwas vom Plan abweicht.
00:10:24: Und ja so weit erst mal sind wir mit ungefähr achthundert achthundert Leuten in sechs Kontrolltauern weltweit.
00:10:33: die sind strategisch so gut verteilt, dass wir die ganze sage ich mal wirklich global die ganze Welt abdecken.
00:10:40: Auch im twenty four seven vierundzwanzig Stunden rund um die Uhr gibt keine Feiertage bei uns.
00:10:46: im Endeffekt also da ist immer jemand.
00:10:49: die sechs Kontroller sind untereinander vernetzt und so kreieren wir auch sagen wir mal die Visibilität, die ein Kunde braucht über seine Sendungen.
00:11:01: Wo sind Sendungen und so?
00:11:03: Das ist sehr wichtig,
00:11:04: dass
00:11:05: man das hat!
00:11:07: kommuniziert ihr das auch und wo diese in welchen ländern diese control tower sind?
00:11:12: ja also das ist zum einen unseren webseiten zu sehen dass auch in jeder präsentation in jedem pitch den ich mache ist das enthalten.
00:11:24: natürlich wollen kunden das wissen.
00:11:26: wo seid ihr vertreten.
00:11:29: Es ist immer noch interessant, dass Kunden manchmal sagen ja Moment ich habe jetzt ihren Transport von Hamburg nach München.
00:11:36: Wie könnt ihr den jetzt aus Polen raussteuern?
00:11:39: Fakt ist das mit der IT-Landschaft heutzutage, mit den modernsten Tools.
00:11:44: Man muss dann nicht mehr beim Fahrer auf dem Beifahrersitzen sitzen um dabei zu sein.
00:11:50: Wir haben da viele Möglichkeiten über GPS beispielsweise Sensoren IOT Sensoren schon an Bord zu sein ein Stück weit und kriegen automatisierte Events von den Dienstleistern.
00:12:03: also man muss nicht in dem Land vertreten sein oder vor Ort sein, um den Transport auf einer Landkarte zu sehen und auch zu gucken.
00:12:16: Wo hat der angehalten?
00:12:17: Wo parkt er gerade?
00:12:19: Fährt er sind es noch zweihundert Kilometer oder noch fünfhundert Kilometern oder nur noch fünf Minuten bis zum finalen Ziel?
00:12:26: Ja da kommt ja der Aspekt zum Tragen das ist beim Vor-PL darum geht dass ihr nicht die Infrastruktur seid Sondern die Infrastruktur steuert letztendlich beziehungsweise das Equipment.
00:12:41: was dann.
00:12:42: Über eure Partner?
00:12:43: oder sind das Partner oder oder.
00:12:47: Dienstleister?
00:12:48: wie bezeichnet ihr denn diese acht hundert Unternehmen, die mit euch.
00:12:52: die Transporte möglich machen.
00:12:54: Ja, also in der Regel bleibt der Kunde für den wir das Ganze machen bleibt im Driver Seat wenn es darum geht die Auswahl der Spediteure oder der Logistik-Dienstleister zu machen.
00:13:09: nach wie vor macht er seine Ausschreibung so was können wir auch machen wir auch für Kunden das komplette Prokurement.
00:13:15: Aber in der Regel sind es, sagt der Kunde.
00:13:18: ich möchte auch meine Beziehungen zu den einzelnen Ja-Speditionen gut unterhalten.
00:13:25: Fakt ist das wir mit denen zusammenarbeiten mit diesen Firmen und sie einfach auch dazu bringen eine höhere Leistung noch abzuliefern.
00:13:35: Da können also sagen wir mal im On Time Delivery Bereich können wir da teilweise fünfzehn bis zwanzig Prozent das Ganze nach oben pumpen.
00:13:46: Je nachdem, wenn der Spediteur schon achtundneunzig Prozent abliefert dann ist er schon sehr gut.
00:13:55: Aber das ist nicht immer der Fall.
00:13:57: gerade werden wir bestimmt auch noch drauf zu sprechen kommen, wenn es um irgendwelche Disruptions geht, Disruption in den Lieferketten.
00:14:04: da kann man nicht immer voll in der Laufzeit bleiben.
00:14:07: Das ist unsere Aufgabe darauf frühzeitig aufmerksam zu machen und auch Alternativlösungen mit den Spediteuren und dem Kunden zusammen zu besprechen.
00:14:18: Lass uns doch gleich darüber sprechen, was passiert wenn da größere Störungen sage ich mal sind?
00:14:25: Und davon haben wir ja in letzter Zeit einige Beispiele auf globaler Ebene.
00:14:33: Was passiert dann konkret?
00:14:35: also was läuft bei euch ab?
00:14:39: Prinzip muss man fast sagen, dass seit vier fünf Jahren ob's geopolitische Themen sind oder Naturkatastrophen oder sonstiges.
00:14:51: Dass irgendwie disruption is a new normal.
00:14:54: also das ist irgendwie bleibt ständig aufregend und dieses just in time wird immer schwieriger.
00:15:05: was läuft bei uns ab?
00:15:07: Prinzipiell haben wir natürlich Teams, die sehr fokussiert an den Kunden arbeiten in Kundenteams.
00:15:19: Wenn irgendwie sowas Straße von Hormus ist blockiert, da geht grad nichts mehr.
00:15:24: Dann gibt es wahrscheinlich tägliche Calls.
00:15:28: manchmal reichen auch was weiß ich alle paar Tage.
00:15:31: aber wo man so ein Status mal durchgibt welche Sendungen sind Prioritätssendungen?
00:15:35: Welche Sendung können größeres Problem verursachen?
00:15:40: Sind vielleicht irgendwelche Rohstoffe oder Halbleitermaterialien oder sonst irgendwas die dringend für die Produktion gebraucht werden?
00:15:48: Und da ist unsere Aufgabe tatsächlich mit modernster Technologie zu schauen, können wir anstelle einer Seefracht-Sendung die Ware besser fliegen.
00:15:57: Um sicherzustellen sie es rechtzeitig dar Wir haben das gesamte Preis sag ich mal Gefüge dann auch für den Kunden parat zeigen ihm das Routing auf besprechen die allerletzte Möglichkeit wann die Sendungen möglicherweise noch Problemlos zugestellt werden kann, um dann auch zu entscheiden welchen Transport Mode wählen wir denn dafür?
00:16:18: Wenn der Kunde das jetzt aus Asien innerhalb von fünf Tagen braucht.
00:16:22: Dann ist natürlich die Seefracht ausgeschlossen.
00:16:24: Ist auch die Schiene ausgeschlossen und dann bleibt nur die Luftfracht.
00:16:29: Und es geht darum dass wir in so einem Kontrolltower als zentrales Nervensystem des Kunden agieren wo alles alle Informationen zusammenlaufen Wie gesagt, quasi ohne Unterbrechung und ja das der Kunde so.
00:16:48: Uns auch als verlängerte Werkbank seiner eigenen Logistik Mannschaft sieht.
00:16:52: und wir sehen uns im Übrigen auch so dass wir für den Kunden agieren die Kuh vom Eis holen bevor Bevor es Eis einbricht sozusagen.
00:17:02: Das ist wichtig.
00:17:04: also ich verstehe das so dass ihr dann in solchen Situationen gerade in sagen mal an normalen Situation, wobei wir doch schon nicht mehr wissen was normal ist.
00:17:14: Aber wenn da Störungen sind dass ihr der Partner seid die eine Entscheidung möglich macht für eure Kunden.
00:17:26: also ihr bereitet quasi die Option vor mit den verschiedenen Kriterien ob das ja Zeit Geld andere Dinge sind.
00:17:38: Und dann hat dank euch der Kunde eine bessere Entscheidungskundlage, kann man das so sagen?
00:17:44: Das kann man so sagen.
00:17:46: und vor allen Dingen ist der Unterschied dass in der Regel durch den vier PL bekommt der kunde eine proaktive Entscheidungsmöglichkeit Daten basierend.
00:17:57: ich fange mal kurz vorne an.
00:17:59: wir kriegen in der regel vom Kunden Border Information in unser TMS gespielt.
00:18:05: Wir bauen aus diesen Ordern verschiedene Sendungen.
00:18:08: Und geben diese Sendung dann an die ausgewählten Spediteure, die auf der gewissen... ...Trade Lane, auf einer gewissen Linie sehr gut sind oder auch preislich sich im Tender da durchgesetzt haben.
00:18:21: und wir bleiben dann auf der Sendung.
00:18:23: aber es ist jetzt nicht so dass wir alle zweitausend Sendungen für den Kunden in einer Woche jede einzelne Monitoren sondern wir haben eine Plattform wo wir jeden Tag jede Minute.
00:18:36: So genannte Pestle Informationen.
00:18:38: Pestel steht für politiker, ekonomiker, socialtechnical ja also so real-time information was alles passiert in der Welt?
00:18:48: Streiks geopolitische Themen irgendwelche Wetterphänomene?
00:18:52: diese Dinge werden in die Plattform gefüttert und Maschinen Learning Algorithmen filtern quasi heraus welcher Kunde in welcher Geografie gerade eine Sendung hat, wo ein gewisses Event stattfindet oder stattfinden wird.
00:19:06: Und diese Sendungen werden automatisch geflaggt sag ich jetzt mal da wir kriegen so einen Alert, wo dann beisteht?
00:19:15: okay die Sendung hatten Risiko, wo unsere Operator in den Kontrolltauern dann drauf gehen und gucken sich die Sendungen an.
00:19:22: Schauen Sie das an?
00:19:22: Okay starker Regen in Spanien ist kein Garant dafür dass die Sendungs zu spät kommt.
00:19:27: aber So ein Port Strike in Le Avre beispielsweise oder in Bremerhaven, wo wir wissen das wird drei bis fünf Tage dauern.
00:19:36: Das ist im Vorfeld anderthalb Wochen, wissen wir das?
00:19:39: Wo wir sehen da gibt es bestimmte Schiffe die dann ankommen, wo gewisse Container drauf sind.
00:19:44: Da sind vielleicht zwei, drei Prioritiesendungen dabei.
00:19:47: Da müssen wir sehr schnell mit dem Kunden sprechen auch mit dem ausgewählten Spediteur um dann ja eine Alternative zu bringen weil Drei bis fünf Tage Verspätung kann manchmal okay sein, wenn ich keinen Platz im Lager habe beispielsweise.
00:20:03: Aber wenn da Sachen drin sind die für meine Produktion brauche dann bin ich bei drei bis fünf Tagen möglicherweise kurz vor einem Bandstillstand oder bin in der Lage meinen eigenen Kunden zu beliefern, der dann sehr verschnupft ist darüber.
00:20:23: Ich laufe vielleicht in irgendwelche Konventionalsstrafen als Kunde.
00:20:27: Und das gilt es zu verhindern, dass ist unsere Aufgabe, das proaktiv zu
00:20:31: verhindern.".
00:20:33: Das ist ganz faszinierend!
00:20:35: Also bei mir entsteht gerade so ein Bild im Kopf wo ich auf der einen Seite eine Feuerwehr sehe.
00:20:43: also wenn die Dinge schon passiert sind und euer Kunde selbst ... spürt oder weiß, okay jetzt ist die Situation da.
00:20:53: Jetzt ist der Notfall quasi da.
00:20:55: dann seid ihr noch an der Seite und sagt ok hier das sind die Optionen und so kannst du anhand deiner Kriterien entscheiden.
00:21:04: Und das andere Teil vom Bild ist die Versicherung oder die Vorsorge sage ich mal letztendlich dass der Kunde der gerade noch in seiner heilen Welt ist und denkt alles läuft wie immer aber ihr habt im Hintergrund quasi schon aufgespürt, da kommt was auf.
00:21:19: So ein bisschen wie beim Erdbeben so einen Seismograph.
00:21:23: und könnt dann der Kunde, der nichts ahnt schon im Gegensatz zu denjenigen die diese Möglichkeit nicht haben, schon Vorlauf verschaffen dass sie dann letztendlich vorbeugend schon aktiv werden können oder ja der Welle entgegenkommen.
00:21:45: Ist das so ein Feuerwehrversicherungsbild?
00:21:50: Absolut, weil es sind gerade die Faktoren, die ich kurz angesprochen habe... Wenn die Lieferkette des Kunden ins Stocken kommt, dass er möglicherweise eigene Produktionen, weil sein eigenes Inventar oder seinen Stocklevel-Dener hat umzuproduzieren, läuft langsam leer.
00:22:12: Und da können ja auch durchaus Verspätungen passieren, wenn ich mir die Situation angucke mit dem Suez-Kanal wo die ganzen Räder nicht durchgefahren sind.
00:22:24: Nicht durchfahren aufgrund der Hutti Rebellenattackung, die es gab dann ist man halt ums Kapter guten Hoffnung um Südafrika rumgefahren.
00:22:33: das dauert vierzehn bis achtzehnt Tage extra vielleicht zwölf bis bis achtzend Tage.
00:22:40: Wenn ich das in meiner Planung nicht berücksichtigt habe, dann wird es schwierig und da muss ich als Supply Chain Manager beim Kundenseite natürlich die Transparenz haben.
00:22:52: Wann hab' ich diese Waren im Eingang?
00:22:54: Wann kann ich sie möglicherweise weiterverkaufen?
00:22:58: Das ist sehr wichtig!
00:22:59: Und da können Absatzausfälle entstehen, Konventionalsstrafen wie schon angesprochen hatte... Und diese Dinge müssen wir unter allen Umständen vermeiden.
00:23:14: Wenn man dann sagt, beispielsweise ein Schiff steht vor der Straße von Hormus, da geht nichts vorne und nicht zurück... ...wenn man das dem Kunden nicht mitteilt rechtzeitig,... ...dann läuft er nämlich in genau so eine Situation, dass er irgendwann sagt, jetzt hätten die ja eigentlich der Container müsste ja da sein.
00:23:31: Ruf beim Spiel die Tür an!
00:23:33: Der Spediteur sagt vielleicht, wir wissen so was.
00:23:35: Ich check das mal ich melde mich und dann ja die ist noch gar nicht da.
00:23:42: Und das geht nicht.
00:23:44: Wir müssen das frühzeitig sehen.
00:23:47: Wir müssten dem Kunden darauf hinweisen.
00:23:48: manchmal müssen vielleicht Materialien per Flugzeug nachgeflogen werden nur um die Produktion am Laufen zu halten oder einfach nicht in ein größeres Problem zu laufen.
00:24:00: Denn manchmal, wenn ein Container erstmal auf dem Schiff ist und das Schiff irgendwo festsitzt dann können auch wir den erst mal in dem Moment, wenn das Schiffs auf dem Wasser ist nicht runterziehen.
00:24:12: Ein früheren Port den Container abladen und vielleicht einen Teil der Strecke per Lkw machen.
00:24:18: Es wäre jetzt bei so einem Loavere-Thema beispielsweise fällt mir ein Beispiel ein, da haben wir tatsächlich dann auch einmal den Kunden gezeigt es sind fünf Tage Streik zu erwarten in Loavre.
00:24:29: Wir können aber den Port, ich weiß nicht ob das anwerpen war.
00:24:31: Ich glaube es waren Werben.
00:24:32: wir können da den Container schon ziehen, tracken dann von dort nach Paris.
00:24:38: Das sind dann vielleicht tausend fünfhundert Euro extra Kosten.
00:24:42: Aber die Ware ist rechtzeitig dar und sie ist on time ja?
00:24:47: Und die Kosten, die man haben kann als Kunde wenn diese Waren halt fünf Tage zu spät kommen, die sind halt teilweise erheblich.
00:24:56: Was sind das für Kosten, also in der Art jetzt die Höhe wird wahrscheinlich variieren.
00:25:01: Aber was sind so typische Kostenarten sag ich mal, die dann entstehen wenn ihr nicht vorher den Kunden helfen könnt mit Informationen?
00:25:15: Wenn es Rohmaterialien sind oder irgendwelche Bauteile, die ich für meine eigene Produktion brauche, wenn ich genug davon auch Lager habe und kann fünf Tage problemlos überleben ... ist der Impact nicht so groß, also dann kann ich mal munter weiter produzieren.
00:25:30: Habe ich aber sehr knapp geplant und die Verspätung ist größer als fünf Tage beispielsweise... Dann habe ich, dann laufe ich in so eine Stock-Out Gefahr, ne?
00:25:40: Also dass sich kein... nicht mehr genügend Bauteile habe, um weiter zu produzieren.
00:25:44: Das ist einem Bandstillstand gleichzustellen und das je nach Unternehmensform kann es in den sechsstelligen Bereich pro Stunde gehen.
00:25:53: Vielleicht sogar mehr pro Stunde?
00:25:55: Ja von einem großen Automobil Unternehmen bekannt geworden dass das locker im sechstelligen Bereich liegt.
00:26:06: Dann sind drei bis fünf Tage schon nach Hausnummer.
00:26:11: Und wenn wir uns mal, wobei beim Automobilbereich sind viele Automobilzulieferer... ...sind natürlich auch sehr stark in die Pflicht genommen on time also pünktlich zu liefern und da gibt es heftige Konventionalsstrafen mitunter, wenn sie nicht rechtzeitig liefern.
00:26:33: Auch die bewegen sich sehr schnell in einem Bereich wo nicht nur der Profit an einer Sendung weg ist, sondern vielleicht gravierender.
00:26:43: Und deswegen da ist es besonders wichtig wenn wir im pharmazeutischen Bereich sind ungefähr dreißig Prozent unserer Kunden sind pharmazeutsche Hersteller.
00:26:56: Da ist auch alles bei von diagnostischen Produkten bis hin zu temperatur geführten Arzneien und da geht's um Leben Teilweise.
00:27:07: Also wenn irgendwelche Apparaturen für eine Dialyse nicht rechtzeitig geliefert werden, da können tatsächlich Patientenleben dranhängen.
00:27:20: und deswegen ja das wissen wir vorher dass solche Sendungen absolut kritisch sind und also eine totale Priorität haben.
00:27:29: und da wissen wir auch... Da können wir nicht fünf Grades sein lassen, das muss durch Manchmal egal was es kostet auf dem Transportweg jetzt mal gesehen.
00:27:42: Ja spannend, du hast vorhin schon angesprochen Technologie spielt natürlich eine große Rolle.
00:27:52: ihr braucht die Daten um diese diese Transparenz und diese Informationen für eure Kunden zusammenzustellen.
00:28:01: Jetzt leben wir in einer Zeit, wo nicht nur weltpolitisch sage ich mal und auch von Klima usw.
00:28:11: bewegte Zeiten sind.
00:28:13: Wir leben auch in einer doch fast magischen Zeit, bei der die Technologie mit einem Wahnsinnstempo sich weiterentwickelt.
00:28:23: KI ist so das aktuellste was täglich sich bewegt.
00:28:32: Wie verändert das eure, eure Arbeit mit und für Kunden?
00:28:37: Also merkt ihr einen Unterschied durch diese KI-Welle oder wart ihr da schon so früh dran dass nicht so viel verändert.
00:28:49: Ja also ich fange mal ein bisschen weiter vorne an.
00:28:52: Ich glaube das ist jetzt mein dreientreißigstes Jahr in der Logistik.
00:28:56: Und tatsächlich als ich angefangen habe da hat man Da hat man teilweise Frachbriefe noch mit der Schreibmaschine geschrieben und so Dinge wie Rohrpost- und Faxmaschine wurden als Innovationen gefeiert.
00:29:08: Ja,
00:29:08: kann sich nicht jeder, der jetzt hört... Kannst
00:29:11: dich nicht jeder rein denken?
00:29:12: Also E-Mails gab es auch noch nicht.
00:29:14: das kam dann irgendwann ein bisschen später wenn du irgendwann dein geschäftlich dein erstes Mobiltelefon.
00:29:20: die war noch deutlich damals weniger smart dafür deutlich größer.
00:29:25: also eine für jemanden wie mich der schon viele jahre die logistik welt bereisen darf und.
00:29:34: Als auf diesem journey unterwegs ist es eigentlich unglaublich was sich alles getan hat weil ich heute jeden tag mit k i arbeite die auch meine auf meinen mein job einfacher gemacht haben allerdings auch die schlagzeilen hat sich dadurch erhöht weil jetzt haben wir ja tollere tools mehr abliefern genau.
00:29:55: und also Ich darf mit Stolz sagen, dass wir sehr früh angefangen haben das Thema KI sehr ernst zu nehmen.
00:30:04: Das hat bei uns einen großen Stellenwert in der drei PL-Organisation und bei uns als vier PL.
00:30:11: Ich hatte schon von unserer Plattform Kontrollok berichtet, wo schon viel Machine Learning und solche Themen predictive, sag ich mal Empfangsdaten und sowas alle errechnet werden.
00:30:23: Das ist sehr früh seit knapp fünf Jahren mit der Plattform jetzt online läuft wunderbar und da sind viele Sachen gut drin verbaut und wir docken halt immer mehr Dinge auch an, alles was uns für unsere Kunden einen guten Mehrwert bringt.
00:30:44: Und im Moment kann man sich kaum retten vor Unternehmen neue Plattformen, neue KI.
00:30:51: also man weiß gar nicht wo man zuerst hingucken muss oder soll und es ist atemberaubend manchmal fast ein bisschen angsteinflößend was da so alles passiert.
00:31:03: Ich kann dir sagen, zumindest mal mit Blick auf die Zukunft.
00:31:07: Da wird der Job eines Operators wie er im Moment abläuft oder eines eines Order planners.
00:31:14: Der wird sich massiv ändern.
00:31:16: deswegen sind wir jetzt schon dabei unsere Leute, die diese Jobs heute tun mehr in sage ich mal KI Experten zu bringen weil ganz klar bis zwanzig neun und zwanziger ungefähr werden wir fünfundvierzig fünfzig Bots oder AI Agents in voller, sag ich mal im vollem Lauf haben und es werden Menschen sein die zwar immer noch auch die Arbeit dieser Bots überprüfen.
00:31:44: Und die auch für den Kunden immer noch für einen Dialog loscherweise zur Verfügung stehen.
00:31:49: aber ja wir glauben dass wir mit der Belegschaft die wir momentan haben in unseren Kontrolltauern das wir weiter wachsen wollen mehr Geschäft haben wollen Gleichzeitig unseren Leuten aber bessere Tools geben, dass sie das Beispiel hatte ich an mir selber schon gerade gesagt, dass man eine höhere Schlagzahl irgendwo abliefern kann.
00:32:09: Weil uns die KI und da wo sie uns heute schon hilft.
00:32:13: Da wo sie heute zeigt Sie kann jetzt die Arbeit eines Menschen schon besser.
00:32:18: Das ist insbesondere der Fall wenn es jetzt um irgendwie Dokument Checks geht, dass man irgendwo die Lesen sehr schnell eine KI ließ.
00:32:26: Sehr schnell ein Dokument ausfindet Fehler kann Dinge priorisieren.
00:32:32: zum Beispiel bei dem Bei der Frachten Prüfung können wir einer KI sehr schnell sagen von Speditor XYZ sieht eine Rechnung so aus Und das ist die Rate Card dazu, also sprich das Raten.
00:32:47: Die Ratenvereinbarung, die der Spediteur mit dem Kunden hat
00:32:51: eine Art Preisliste
00:32:52: eine Preisliste genau und ja die KI zeigt immer innerhalb von Millisekunden ob das was der das Speditionsunternehmen dort abgerechnet hat ob das richtig ist oder ob es ne Abweichung gibt.
00:33:06: bei richtig können wir den Unternehmen unserem Kunden quasi grünes Licht geben Damit also die Fracht bezahlt werden kann.
00:33:13: und bei einem roten Signal beispielsweise müssen wir noch mal reingucken.
00:33:19: Und führen dann auch Informationen zusammen, also wir können sehen Moment Mal der Lkw ist drei Stunden zu spät gewesen und rechnet aber drei Stunden Wartezeit ab.
00:33:32: Wir können ihm sagen dass er sein Zeitfenster verpasst hat weil wenn er pünktlich gewesen wäre Dann hätte er sag ich mal Anrecht gehabt, wenn er drei Stunden warten muss.
00:33:43: So darf es nicht abrechnen nach Vereinbarung was er mit selber mit dem Kunden getroffen hat.
00:33:49: und das sind so Dinge.
00:33:51: das ist dann ein Mehrwert wo eine KI heute schon sehr stark etwas bringen kann.
00:33:57: aber auch im Bereich Kommunikation der Inhalt einer E-Mail gescreen wird von der KI vorgelesen wird priorisiert wird.
00:34:09: kunde frag wo ist meine sendung oder sowas ähnliches oder irgendwas stimmt mit der sendung nicht so.
00:34:14: die kei, checkt quasi schon mal die.
00:34:18: Die sendungsnummer auch in unseren tools weil ike mit anderen tools verbunden ist und schlägt dem operator schon mal vor alles klar ich habe für dich schon mal den senden sendungsstatus gecheckt.
00:34:29: da ist tatsächlich was.
00:34:31: Die Sendung steht da und da wartet.
00:34:33: da fehlt eine handelsrechnung.
00:34:36: Kann ich verzollt werden.
00:34:37: so hier ist eine email ne antwort an den kunden.
00:34:42: möchtest du dass ich das so abschicke?
00:34:44: also es hört sich.
00:34:45: Wie zukunft an und ich habe irgendwie manchmal das gefühl wir leben heute schon in der zukunft, weil ich weiß wie die vergangenheit ausgesehen hat und von daher ist das schon ist es schon heftig?
00:34:58: Ja, ich weiß es nicht.
00:34:59: Wenn wir bei den fünf Jahren hier sitzen vielleicht sitzt dann mein Avatar hier und wir sprechen miteinander.
00:35:04: Genau
00:35:04: zwei Hologramme und das könnte spannend sein ja.
00:35:08: Ich mag's doch lieber so!
00:35:13: Okay also das heißt eure Teams werden auf Zukunft vorbereitet.
00:35:21: Dennoch ist es heute so dass der Mensch ... noch das letzte Wort quasi hat.
00:35:27: Also eure Kunden kriegen jetzt noch nicht irgendwie eine Information oder Entscheidungsgrundlage durchgereicht von der ... ... Technologie, von der KI ohne dass da irgendjemand bei Kino Lage gesagt hat ah okay ich habe nochmal drüber geschaut.
00:35:42: Richtig also da fehlt... Da fehlt noch sag' ich mal das letzte Quentchen an Beweis auch,... ...dass die die KI da zu neunundneunzig, neun neun Prozent sauber arbeitet.
00:35:55: Deswegen, da wird nochmal drüber geguckt.
00:35:57: Bevor man sowas auf dem Kunden loslässt muss das absolut schusssicher sein.
00:36:03: Das ist vollkommen klar.
00:36:05: und aber du musst anfangen solche Dinge zu testen.
00:36:10: Solche Dinge auch mal in den Gebrauch zu bringen weil ja... Vor fünf Jahren gab es sowas in der Form noch nicht.
00:36:17: Die Unternehmen, die dahinter stehen, die wollen von uns ja auch Feedback haben?
00:36:21: In welchen Fällen funktioniert so?
00:36:23: was zum Beispiel nicht?
00:36:24: und da würde ich schon sagen dass wir da mit einer der Vorreiter im Markt sind Dinge auszuprobieren Und Dinge somit in den Regelbetrieb zu nehmen wenn wir sofort das Gefühl haben Dass das bringt einen absoluten Mehrwert.
00:36:41: in dem Zusammenhang Digital Twin wird ja immer wieder auch, ist da so ein Buzzword was so gehyped wird.
00:36:49: Ich hab dann auch irgendwann vor einem Jahr ungefähr erfahren was das eigentlich bedeutet.
00:36:53: Ja erzähl mal!
00:36:55: Was bedeutet das?
00:36:56: Also in unserem Fall bedeutet dass wir quasi basierend auf Echtzeitdaten, auf echten Shipment-Daten und Supply Chain Daten wie so eine Art künstliche den digital twin erzeugen und können dann innerhalb dieser eigenen Welt so ein bisschen simulieren.
00:37:18: Was ist denn, wenn ich das lager?
00:37:20: Das steht da schon seit zwanzig Jahren.
00:37:22: Ist das noch der richtige Standort oder haben meine Zulieferer sich verändert?
00:37:27: Meine Kunden sitzen vielleicht woanders.
00:37:29: Ist es noch der beste Standort?
00:37:31: also wir können innerhalb dieser Software viel besser mal eine Simulation fahren um was viel besser funktioniert als in früheren weil supply Supply Chain Modellierungstools kenne ich auch seit zwanzig Jahren.
00:37:45: Du hast einen viel größeren Zugriff und eine viel größere Anbindung, dass dir das Tool gleich sagt die Tonnenkilometer werden sich verringern oder erhöhen es werden bestimmte Synergien zu anderen Kunden gesehen.
00:38:04: Das ist nicht nur, dass wir uns die Lieferkette eines Kunden autark angucken sondern alle Kunden die wir haben spielen da drin eine Rolle.
00:38:12: und wenn zum Beispiel ein Kunde täglich immer nur einen halben Lkw hat, aber die Ware muss raus.
00:38:19: So dann zeigt uns das Tool aber dass es noch einen zweiten Kunden gibt der zwanzig Kilometer weiter unterwegs ist der auch jeden Tag einen halb Lkws hat.
00:38:30: Warum nicht diese beiden zusammenführen?
00:38:32: Die teilen sich jetzt den ganzen Lkw und jeder hat wahrscheinlich zwanzig, dreißig Prozent Kosteneinsparungen dadurch.
00:38:39: Weil einfach diese Auslastung viel besser ist und es auch besser für die Umwelt weil ein Voller Lkws besser als zwei halbe was auch den CO-Zwei ausstoß bringt.
00:38:52: Also der virtuelle Zwilling macht das möglich zu experimentieren ohne etwas...
00:39:02: Und lass mich das noch dazu sagen, also da bin ich neulich selber ziemlich baff gewesen.
00:39:09: Wir haben einfach mal auf einer Kundenveranstaltung dem Kunden jetzt gesagt so wir haben eine Disruption der Vesuvius ausgebrochen und hier sind eure Werke und das sind eure Sendungen.
00:39:20: und ja jetzt habt ihr.
00:39:22: im Prinzip hat uns die Software aufgezeigt dass bestimmte bestimmte Airports um den Raum Italien rum, dass der wegen einer großen Asche Wolke geschlossen sind und das Tool kann uns in dem Moment vorschlagen.
00:39:37: Du hast fünf Kunden die haben einen Impact.
00:39:42: Nimm diese Sendungen oder drei Full Truck Loads und fahr die an diesen Airport weil hier sind die Raten dafür.
00:39:51: Hier sind Flugmöglichkeiten Airlines und sonstiges So und so kannst du jetzt das Problem lösen.
00:40:00: Und das wird der Kostenimpakt sein, ja?
00:40:02: Das wird vielleicht dadurch ein bisschen teurer.
00:40:04: Aber wichtig ist es für den Kunden auch A – zu verstehen, wann kriege ich denn meine Ware oder muss ich einfach warten bis sich die Ascheböcke gelegt hat?
00:40:12: Ja, das kann keiner.
00:40:14: Also was ist der Kostimpakt und wie krieg ich jetzt meine Ware am besten und auf dem effektivsten Weg?
00:40:23: Das sind, das sind Dinge.
00:40:24: Diese Rechenleistungen waren früher gar nicht da.
00:40:27: und die Idee alle Kunden, die wir so in unserem Netzwerk haben immerhin zehn Millionen Orders pro Jahr in der vier PL-Unit dass wir diese Synergien erkennen können heute und Kunden nochmal also proaktiv anbieten können.
00:40:46: Pass mal auf könntet ihr euch vorstellen mit dem Kunden was zusammen zu machen?
00:40:49: Weil Ihr seid so dicht beieinander, ihr seid Nachbarn sozusagen und wenn es dem hilft und dem hilft.
00:40:57: Warum nicht?
00:40:58: Und für die Umwelt, wenn's da auch noch gut für ist dann hat man quasi eine Triple Win Situation.
00:41:04: Lassen Sie sich Kunden auf sowas ein?
00:41:06: Ja immer mehr!
00:41:08: Das ist auch auf den verschiedenen Fachkongressen auf denen du ja unterwegs bist wo wir uns regelmäßig sehen, wo du immer wieder hörst das Wort Collaboration.
00:41:18: Dass die wirklich viele Versender, wenn sie jetzt direkte Konkurrenten sind.
00:41:23: Sind mir ein paar Beispiele bekannt wo die dann sagen würden nein mit dem würde ich mir nie einen Lkw teilen.
00:41:29: aber sind wir ehrlich wer kann das tatsächlich in der heutigen Zeit noch so einfach ja einfach so darstellen?
00:41:38: also Wir machen die Vorschläge weil wir einfach die Transparenz über solche Möglichkeiten plötzlich haben.
00:41:45: und Ja Kunden können das ablehnen, die müssen da nicht ... wenn sie über den Value sehen oder den Mehrwert erkennen.
00:41:52: Dass vielleicht die Laufzeit sich verbessert.
00:41:55: Guter Impact.
00:41:56: was die CO-Zwei, den CO-Ausstoß, die Emissionen angeht weil man sich in Lkw teilt ist jetzt nur mal ein Beispiel.
00:42:03: gibt's ganz viele Dinge, die auf einmal möglich sind und ich glaube es ist trotzdem immer noch der Anfang.
00:42:11: Ja von der Idee her sind das Dinge, die schon lange in der Branche besprochen werden und dass mehrere sich zusammentun.
00:42:24: Ich kann mich an Beispiele erinnern wie im FMCG-Bereich mit Proctor Gamble, Callgate, die dann auch überlegt haben teilweise auch über die Schiene gemeinsame Transporte zu bündeln.
00:42:39: Jahre her.
00:42:41: Da war eben die Technologie auch nicht verfügbar, um überhaupt zu erkennen.
00:42:46: was sind denn die Optionen?
00:42:48: und ich höre aus dem was du schädest das durch den Fortschritt der Technologie heute mehr Optionen sichtbar werden und man da auch schneller sie einfach auch nutzen kann.
00:43:05: Man muss eine Sache natürlich noch hinzufügen, die beste Technologie wird dir nicht helfen wenn du keine Daten hast oder wenn die Daten schlecht sind.
00:43:14: Und da sind immer noch viele Unternehmen weil sie teilweise global sind ja vielleicht sehr fragmentiert oder dezentral organisiert sind.
00:43:25: Da haben Unternehmen immer noch große Herausforderungen Datenpakete so zu haben, da fängt es bei normalen Shipment Informationen an.
00:43:34: Das ist immer eine meiner ersten Fragen die ich dann an Kunden gerne mal habe um einfach mal abzuprüfen wie weit sind sie im Bereich Data Management und... Wie schwierig ist das für einen Kunden mir mal ein Datensatz?
00:43:48: Ein Jahr Landluftsee Sendungen global zu geben!
00:43:52: Da sind viele Unternehmen erstmal wirklich mit beschäftigt.
00:43:56: Und das ist eine der Hauptaufgaben, die wir als VPL haben, dass wir halt die Sendungen so pflegen, die Events so setzen und einfordern von den Spediteuren, dass es wirklich lückenlos mit Kosten, mit Abhol-Daten, mit Zustelldaten
00:44:13: usw.,
00:44:15: ja für jeden Kunden so eine Art Data Lake kreieren Dass man verlässliche Daten hat, weil nur mit verlässlichen Daten kann ich am Ende auch eine AI, eine KI füttern und auch was ausholen.
00:44:29: Weil die beste KI funktioniert nicht wenn man keine guten Daten hat?
00:44:33: Ja absolut!
00:44:34: Das heißt wenn Kunden eure Lösung interessant finden und mit euch Gespräche starten... gibt hier dann Hausaufgaben quasi oder eine Checkliste nach dem Auto überprüfen mal ob du ja, ob wir überhaupt weiter reden sollten.
00:44:52: Oder wie kann ich mir das vorstellen?
00:44:53: Das ist ein guter Stichpunkt weil es ist tatsächlich so dass wir nicht mit jedem Kunden... zusammenkommen können.
00:45:02: Das ist ein bisschen anders im drei PL-Bereich, da freust du dich über jeden Container oder jede Palette die du bewegen darfst fängst klein an und kannst das dann über die Zeit ein bisschen steigern.
00:45:14: Dadurch dass so einen vier PL-Konzept deutlich mehr Ressourcen allein von der Planung, von der Einpreisung und sowas deutlich mehr ressourcen fordert als ein normaler Frachthänder müssen wir uns die Kunden schon relativ genau angucken.
00:45:29: also das heißt ... im besten Fall passen die Herausforderungen des Kunden gut zu dem, was wir anbieten.
00:45:38: Ja?
00:45:40: Wichtig ist dabei wirklich und das ist mir persönlich vielleicht einfach auch wichtig... ... dass man sich auf Augenhöhe unterhält ja und dass du nicht dieses Du bist Dienstleister ich bin Kunde sondern es ist eigentlich eine Partnerschaft tatsächlich,... ...die auch nicht nur für sechs Monate oder ein Jahr angelegt ist sondern... ...tatsächlich über viele Jahre.
00:45:59: in bestem Fall läuft fast wie eine Ehe.
00:46:04: Das klingt
00:46:05: nach einer Ehe, ja?
00:46:07: Weil die Tiefe der Integration IT-seitig, dass man sich mit dem Kunden, mit dem wahren Wirtschaftssystem verbindet, die ganzen Spediteure, die der Kunde nutzt bei uns angebunden werden.
00:46:20: wir haben verschiedene vierzig Technologie-Provider, die wir bei uns in der Plattform drin haben also... GPS-Daten, solche Dinge dass wir so solche Sachen haben.
00:46:32: Bis das alles mal so richtig läuft ist auch ein bisschen Zeit vergangen.
00:46:36: Dann hast du nie so einen Big Bang also dass du mit global alles umschaltest Sondern fängst eigentlich irgendwie etwas was ich mit eins zwei Produktionsstätten an.
00:46:47: Du hast vorher natürlich über einen größeren Scope gesprochen aber du hast dann so Implementierungswellen wo du sagst in der zeit machen war das und dann kommt das werk.
00:46:55: und wenn das stabil läuft Dann haben wir auch so eine Art Bauplan oder Blueprint, um das bei anderen mit den ersten Dingen, die man auch gelernt hat.
00:47:06: Was waren Herausforderungen in Factory A?
00:47:10: Das war den Fehler oder die Themen bei den nächsten Factories dann mit berücksichtigen.
00:47:17: und ja also es ist nach wie vor ein sehr spannendes Feld.
00:47:22: Ja, das klingt für mich bleibt nicht nur an der Theke zu sagen, wo ihr dann was reingibt oder abholt.
00:47:32: Sondern ihr geht dahinter und wisst ganz genau wie die Küche aussieht... wird die Reserve aussieht usw.
00:47:42: und gestaltet das quasi so in diesem Hintergrund dann auch mit, damit es vorne wieder gut funktioniert richtig?
00:47:50: Ganz genau!
00:47:51: Und du hattest das Stichwort Hausaufgaben genannt, da habe ich noch nicht aufgeantwortet möchte gerne jetzt tun.
00:47:58: also ist es tatsächlich so dass der Kunde muss auch ein gewisses Commitment mitbringen, muss gewisse Daten liefern einfach weil wir brauchen Dinge Ja, auch ein Business Case zu liefern.
00:48:13: Also ein Business case in Form einer spätestens der Sea Level oder die Geschäftsführung wird danach fragen was kostet mich das Spaß und wann habe ich mein Geld zurück?
00:48:24: Ganz wichtig dass wir die Volumen kennen, dass wir Bewegungen kennen, die Transportmodes kennen basierend auf einem guten Volumen gerüst über einen Jahr gerechnet mal sind.
00:48:33: Basisionalitäten können sehr gut berechnen, wie viele Leute brauchen wir dafür.
00:48:39: Welche Tools werden im Einsatz sein?
00:48:42: Gibt es irgendwelche anderen Besonderheiten?
00:48:44: Welche Control Tower in der Welt nutzen wir dafür und können dem Kunden dann im Prinzip ja ein Angebot machen, einen Preis machen und je besser die Daten sind im ersten Step können wir natürlich auch schon unsere sage ich mal unsere KI nutzen um ... dem Kunden schon mal so ein High-Level ... ... Kosteneinsparungspotenzial aufzuzeigen.
00:49:08: Weil das Tool, wie wir es so im Einsatz haben... ... zeigt uns schon erste Ineffizienzen in der Supply Chain.
00:49:15: Der Rest kommt durch unsere Continuous Improvement Verbesserungsexperten sozusagen,... ... die sehr viel Erfahrung haben und wissen welche Steine muss ich umdrehen?
00:49:25: Ich habe einen ähnlichen Kunden lange gehabt, er hat die und die Probleme gehabt also... Business case zeigen Kunden im Prinzip am Ende auf.
00:49:34: was kostet das.
00:49:36: Und wann amortisiert sich dass?
00:49:38: also so ein Vorstand dem ist jetzt nicht unbedingt so wichtig, dass ja die Sendung jetzt mehr Transparenz da ist oder dass man jetzt auch die KPIs toll managen kann oder so.
00:49:53: Die wollen.
00:49:53: da geht es dann schon um Zahlen und das ist wichtig und wir haben von Anfang an den Blick Du gewinnst einfach mehr Kunden, wenn du in der Lage bist einen guten Business Case zu kreieren.
00:50:07: Und natürlich Kunden die gewillt sind, die sich sicher sind sie wollen diesen Weg gehen.
00:50:14: Natürlich müssen wir immer noch mit dem starken unter starkem Wettbewerb konkurrieren aber je besser dein Business Case da ist umso höher ist die Wahrscheinlichkeit Neben allen technischen Raffinessen, die du natürlich irgendwo dann auch pitchen kannst und.
00:50:31: Tolle Besuche in Kontrolltauern organisieren kannst und sowas ist der Kunde wirklich ein Zutrauen bekommt.
00:50:38: Mensch ich glaube die können das besser als wir.
00:50:42: Das ist wichtig.
00:50:43: aber diese Datenpakete?
00:50:45: gibt es bestimmte Templates wo ich dem Kunden mal sage wie sieht man das aus?
00:50:51: könnte solche Informationen bereitstellen?
00:50:55: Ja, das ist dann der Punkt.
00:50:56: Also bis vorhin habe ich gedacht auch wenn ich jetzt bin jetzt Pharmaunternehmen oder ein anderes Unternehmen der bei euch so vom Produkt Portfolio gut reinpasst Hör ich mir das an und denke wow, es ist ja super.
00:51:16: Da ist jemand der für mich ausschaut hält wo könnten die Probleme herkommen und nicht rechtzeitig warnt?
00:51:23: Und mir dann direkt auch die Möglichkeit gibt zwischen ABC optimal zu wählen?
00:51:29: Das hört sich eigentlich super an.
00:51:31: würde ich direkt Kai anrufen und mal schauen wie sieht's aus?
00:51:35: können wir da was machen?
00:51:37: Dann kommen aber die Hausaufgaben.
00:51:40: Ich dann anfange zu denken, okay ob ich da die Datenpakete schon so parat habe und ich vermute da gibt es noch andere Hausaufgaben.
00:51:49: Die Frage ist welche Unternehmen kommt überhaupt in Frage?
00:51:54: also für wen ist das jetzt konkret?
00:51:57: Also wie?
00:52:00: was für Produkte spielen eine Rolle, wie groß muss sich vielleicht sein?
00:52:05: Muss ich mich dann für zehn Jahre binden wenn das ne EES oder... Was sind so die Optionen?
00:52:13: Ja, also die Unternehmensgröße und der Scope eines Geschäfts oder die Komplexität eines Geschäftes sind ausschlaggebend.
00:52:22: Tatsächlich ist der vier PL-Ansatz bei Kühn & Nagel aus der Großkunden, sagen wir mal, Thematik geboren.
00:52:31: ja weil es waren.
00:52:32: du hast den Namen vorhin schon einmal gewählt Procton Gemble hatte mal den Schenker, den DHL und auch der Kühne Nagel gleichzeitig gefragt.
00:52:42: Ihr seid unsere größten Spediteure!
00:52:44: Wir haben in jeder Region Hundertfünfzig weitere Unternehmer oder Logistik-Dienstleister.
00:52:51: Wir brauchen von euch ein Ansatz dass ihr das so ein bisschen kanalisiert und wir sind steuert das Ganze.
00:52:58: Damals war ich noch bei Schenker und habe das quasi auf der Schenkersite mitbegleitend dürfen, die Anfänger.
00:53:05: Und ... Ich weiß aber gerade von der ... Ja, es ist bei Kühne und Nagel hat der Journey auch vor ungefähr fünf, zwanzig Jahren angefangen und hab auch zu DHL ganz gute Kontakte, dass ich das insofern auch weiß.
00:53:20: Große Kunden tun wir uns deutlich leicht damit.
00:53:23: Alleine wenn's komplex isst Haben wir haben was am liebsten, weil die leichteren Sachen können auch viele kleinere Unternehmen vielleicht abbilden.
00:53:33: Vielleicht auch zu einem günstigeren Preis.
00:53:36: also wir brauchen eine gewisse sag ich mal ein gewisses Wunsch.
00:53:41: Genau damit zum Business Case sich dann auch rechnet.
00:53:44: und ja bei kleineren und mittelständischen Unternehmen da haben wir zwar auch ein Produkt das für im Prinzip unsere Plattform So ein bisschen ausgelagert haben und können lassen die kleine oder mittelständische Unternehmen.
00:53:59: Auf unserer Plattform arbeiten, die können dann ihr eigener vier PL sein weil am Ende so die ganzen EDI die ganzen IT Themen und Personal Themen machen dann sowas auch ein bisschen teurer am ende des Tages.
00:54:13: also wir haben schon eine Antwort.
00:54:15: dann für Mittelsternen für den Mittelstand aber die Größenordnung ist schon eher dann Konzernebene, eine Milliarde aufwärts an Umsatz des Kunden.
00:54:26: Das ist schon die Losgröße und wie ich vorhin gesagt habe es ist wichtig schon am Anfang ein offenes Gespräch zu führen.
00:54:37: da sind mir Kunden schon lieb die tatsächlich offen kommunizieren Und die mir auch sagen was für Themen, die in der Supply Chain haben.
00:54:49: Das ist so als wenn du zum Arzt gehst.
00:54:51: nicht dass ich mich jetzt als im Arzen machen möchte aber stell dir vor du gehst zum Arz und der muss raten was du hast und du bist nicht gewillt darüber zu sprechen was Du hast.
00:55:01: dann ist es schwierig das richtige Pflaster zu finden oder die richtige Arznei zu finden Kunde offen darüber spricht und sagt, ja wir haben da und da zu oft ein Wandstillstand oder da werden unsere Container nicht weiterverladen.
00:55:17: Oder hier gibt es Diebstähle oder sonst irgendwas verschiedenste Themen.
00:55:25: dann weiß ich damit umzugehen.
00:55:27: Und dann können wir gucken was war was war da passend vor PL Ansatz überhaupt?
00:55:35: Okay, also eine gewisse Größenordnung ist da schon erforderlich und global natürlich über geografisch verteilt.
00:55:46: Damit es dann auch leichtfertigt ist, dass man sagt, man braucht eine Sicherheit über mehrere Regionen.
00:55:55: Und das Thema Daten habe ich verstanden.
00:55:57: Es ist wichtig... Jetzt ist es so, wir leben ja auch in diesen KI-Zeiten mit dem Spirit.
00:56:06: Jetzt könnte ich eigentlich als Unternehmen alles selber bauen.
00:56:10: also manche überlegen sich ob ein eigenes CRM zu bauen mit KI oder was weiß ich im Buchhaltungssystem wie auch immer.
00:56:17: Also man hat das Gefühl wenn man nur Nachrichten hört Demnächst kann jeder sein SAP seinen HubSpot und so weiter selber bauen.
00:56:30: Was ist mit control tower?
00:56:32: könnte ich dann als großes unternehmen einfach sagen, na diese dieser entscheidung kaufe ich oder lass sich machen.
00:56:42: Was wird künftig so die tendenz sein?
00:56:44: was gängst du?
00:56:45: Also es ist schon seit jahren und das bleibt auch immer die frage make or buy Wo sich Unternehmen natürlich mit beschäftigen, gibt es viele Beispiele des Unternehmens eigene Shared Service Center auch mittlerweile ausgelagert haben.
00:57:00: Ob das in Indonesien, den Indien oder Vietnam oder so ist.
00:57:05: also sagen wir mal eher in einer Region wo die Löhne nicht auf dem Level sind unbedingt wie sie in Deutschland sind, wo ich aber trotzdem ein gut ausgebildetes Personal finde dass Natürlich will ich nicht in der Qualität absolute Abstriche machen müssen.
00:57:24: Aber die Tätigkeiten werden leichter, es können mehr durch KI übernommen werden auch und das ist wahrscheinlich die... ...die Frage, die ich in den Kundengesprächen, die habe, die uns da am meisten beschäftigt make or buy?
00:57:42: Und was sich Kunden dann immer sage ist, überlegt man ganz objektiv für euch, ob Logistik wirklich eine Kernkompetenz ist von euch.
00:57:52: Weil in unserem Fall ist es so, Kühne und Nagel macht seit über hundert Jahren Logistik.
00:57:58: wir stellen weder ne Arznei her auch keine Kopfhörer oder sonstiges oder ein Telefone.
00:58:05: Wir machen Logistiken das ist unsere Kernkompatenzen.
00:58:09: Und wir haben so früh in einen IT- oder EDV Ecosystem investiert was gute zwanzig Jahre gedauert hat, weil auch wir sind mal gestartet mit einem TMS.
00:58:22: Jetzt können wir da alles.
00:58:24: Das reicht aber du kommst dann irgendwo soweit kannst ein paar Boxen ticken merkst aber irgendwann okay.
00:58:30: jetzt habe ich wieder Kundenanforderungen das passt es kriege ich nicht hin.
00:58:33: fängst an du musst dann manuelle Prozesse definieren.
00:58:37: deswegen haben wir unsere Plattform kreiert wo wir viel besser auch bestehendes Software aus dem Markt andocken können und dieses Portfolio ständig erweitern können.
00:58:47: Ich sag immer zu Kunden auch, wenn ihr heute keine Daten habt oder Schwierigkeiten habt diese Daten bereitzustellen.
00:58:57: Dann hängt ihr eigentlich eurem Marktbegleiterfeld hinterher weil ich kann viele Beispiele nennen von Firmen die sich vor Jahren für einen VPL Setup entschieden haben.
00:59:11: Die sind heute in der Lage aufgrund dieser Daten, die wir als vier PL vielleicht hatten sie sich am Anfang auch nicht aber.
00:59:18: Als vier PL spätestens nach dem ersten Quartal hast du gute Daten für jede Sendung die gelaufen ist.
00:59:25: nach einem halben Jahr sieht schon besser aus bist du zu den ganzen Jahren kommst und dann kannst du anfangen mit den Daten auch verschiedene Analysen zu fahren, logischerweise.
00:59:35: Es machst du nach dem ersten Quartal schon und guckst da nach Ineffizienzen.
00:59:42: Das ist wichtig.
00:59:43: aber manchmal ist es so dass ich speziell auch in Deutschland viele Unternehmen spreche die sich dann ihr eigenes TMS und dann wollen sie den Anbieter anbieten.
00:59:54: Das is ein langer Weg kostet sehr viel.
00:59:58: also man muss Jahre investieren Eigentlich man muss sehr viel Geld in die Hand nehmen und wir haben den einen oder anderen Kunden, der das über Jahre probiert hat ein eigenes TMS zu kreieren beziehungsweise auszurollen.
01:00:11: Die gescheitert sind die heute aber und das ist auch eine glückliche Situation für uns die Heute unsere Kunden sind.
01:00:17: ja weil sie gemerkt haben dass wir als vier PL auch über unsere Struktur Komplexität reduzieren.
01:00:26: Ja, als Kunde habe ich die Möglichkeit auf ein existierendes und vor allen Dingen funktionierendes Ecosystem zu gehen.
01:00:35: Dass sich nicht nur für Kühne-Nagel jetzt hier die fahrende Schwinge da gibt es ein paar andere tolle VOPLs auch insbesondere in Deutschland.
01:00:44: deswegen liebe Kunden die hier zuhören seid mal offen für den Dialog.
01:00:50: ja weil verlieren tut ihr erstmal nichts.
01:00:53: nur man muss die Frage stellen, wie lange brauche ich eigentlich um da hinzukommen wo jetzt so ein VPL heute steht.
01:01:01: Ja und wenn ich da angekommen bin, wo steht der VPL?
01:01:06: Weil die Zeiten sind so rasant, die Dinge entwickeln sich so schnell dass wenn ich jetzt drei Jahre brauche bis ich ein ordentliches Datenpaket selber generieren kann ja dann sind wir schon wieder andere Firmen schon wieder deutlich weiter an die Investitionen, die ich da fahren muss und ob ich jetzt tatsächlich Transportmanagement aus Deutschland heraus machen muss mit fünfzwanzig Leuten.
01:01:33: Das sind Dinge... Ich hatte es einen Gang schon gesagt dass viele von diesen Tätigkeiten sowieso teilweise von der KI dann steuert werden.
01:01:42: in der Zukunft das ist zumindest meine Meinung.
01:01:45: und das was ich sehe tagtäglich auch wie wir uns entwickeln schauen wir schon das ja dass die KI das Teilweise Effekt deutlich effektiver jetzt schon macht und irgendwann unsere Leute noch mit der KI arbeiten.
01:02:00: Und auch aufpassen, dass sie keinen Mist baut.
01:02:03: Das wäre meine Empfehlung das ähnlich zu tun.
01:02:07: Wir haben immer noch Fachkräftemangel in Deutschland.
01:02:10: Findet ein paar coole Aufgaben für die Leute, diesem Tätigkeitsfeld unterwegs sind bei irgendwelchen Spediteuren auf der Webseite eine Sendung zu trecken, um jetzt mein Report zusammenzubringen.
01:02:27: Das geht einfacher und das geht auch günstiger!
01:02:31: Eure Kunden sind ja die großen Industriehandelsunternehmen... ...um diesen Kunden zu helfen?
01:02:45: Seid ihr in der Zusammenarbeit letztendlich mit den Dienstleistern, mit den Transportunternehmen?
01:02:51: Beide Gruppen hören.
01:02:52: hiermit sage ich mal.
01:02:55: Jetzt haben wir ganz gut denke ich darüber gesprochen.
01:02:58: was muss sich als Produzent, als Händler tun oder mitbringen um mich zu qualifizieren damit mit dem VPL Bereich von Kühne und Nagel zusammenzuarbeiten.
01:03:12: Was ist mit den Transportunternehmen, mit den Logistikdienstleistern?
01:03:16: Wie werde ich Partner in diesem VPL-Bereich bei Kühnen und Nageln?
01:03:22: Also gibt es zwei Möglichkeiten mindestens zwei.
01:03:25: Entweder gewinne ich Teile einer Ausschreibung für einen großen Versender.
01:03:30: Für so'n großen Farmer, Industrie, Automotive, whatever Betrieb weil das macht dich automatisch zu einem Mitspieler von vier PL.
01:03:41: und wir haben auch... Das ist der kleinere Teil.
01:03:44: aber wir haben Kunden die zum Beispiel komplett sagen Wir sagen euch wann die wahre da sein muss.
01:03:52: ihr entscheidet am ende mit welchem transport mode das macht und welchen speditionsunternehmen.
01:03:56: Ja so und da haben wir natürlich dadurch dass er mit über acht hundert logistik dienstleistern schon arbeiten, haben wir extrem gute benchmarks zu gucken welche spediteure funktionieren in welchen bereichen.
01:04:10: hervorragend ja und passen auch noch in die preisliche struktur.
01:04:14: also ich glaube daher Im Logistik Gewerbe wie gesagt wir stellen kein iPhone her oder sowas.
01:04:24: unser Service ist unser Produkt.
01:04:26: Und das glaube ich auch fest daran dass jeder jedes logistik Unternehmen immer darum darum bemüht es den service top top level zu halten Und mit viel Commitment, mit den Leuten und sowas da reinzugehen.
01:04:41: Weil das ist die beste Visitenkarte.
01:04:43: wenn du einen guten Job machst... ...und Leute dahinter hast, die mit Leidenschaft ihrem Job nachgehen dann bist du automatisch irgendwo.
01:04:53: Kunden werden dich dann wieder buchen ja?
01:04:56: Und dein Geschäft wird wachsen!
01:05:01: Man muss natürlich auch immer wieder hinkriegen preislich damit zu spielen weil leider nicht nur der Service immer zählt, aber ich denke mal das sind die zwei Sachen.
01:05:13: Wer das möchte kann natürlich auch über unsere Webseite einfach mal reingucken.
01:05:17: wer sich da anbieten möchte habe ich aber auch so über LinkedIn beispielsweise dass ich regelmäßig angesprochen werde wir haben da tatsächlich ein Procurement für die sich dann auch ja so ein bisschen background checks machen und gucken.
01:05:30: da sind auch ein paar Sachen bestimmte Qualitäts Zertifikate oder Im Pharma-Bereich ist es GXP.
01:05:38: Compliance ist speziell pharmaspezifisch, dass man da ja nicht... Jeden Harry wurde ich mit der Flatterplane dann los schicken darf.
01:05:47: das geht leider nicht.
01:05:50: So, dann haben wir diese Gruppe schon mal auch mit berücksichtigt und hoffentlich weiß jeder jetzt was zu tun ist.
01:06:01: eine dritte Gruppe möchte ich noch mit reinnehmen und zwar dein Team.
01:06:06: also gute Leute braucht man ja immer, wenn sich jemand das jetzt anhört und sagt Mensch spannend diesen Bereich der Logistik hatte ich so nicht im Blick würde mich aber interessieren da reinzuschauen.
01:06:23: was sind denn so die... Profile sage ich mal, die interessant sind oder die Sinn machen in diesem VPL Bereich.
01:06:32: Was sollte man an Erfahrung Motivation oder Lernbereitschaft so mitbringen?
01:06:38: Ja also das ist natürlich so dass zu meiner Zeit eine Speditionsausbildung schonmal Grundvoraussetzung war um irgendwas in der.
01:06:48: damals hieß es auch noch Spedition.
01:06:50: Logistik kam dann irgendwann später vom Begriff her Da warst du schon mal gut, dann haben viele noch ein Fachwirt gemacht.
01:06:58: Mittlerweile gibt es tolle Studiengänge die sich mit Supply Chain Management und sowas alles beschäftigen.
01:07:05: also wir haben beides.
01:07:07: natürlich bringen bei den guten alten Speditionskaufmann oder Speditionskaufrau ins Spiel.
01:07:12: man muss aber klar sagen Du musst in der Lage sein und musst gewillt sein dich ein Stück weit weiterzuentwickeln gerade in diese technologische Welt, in der wir unterwegs sind.
01:07:24: Der Kunde muss dir am Herzen liegen.
01:07:27: und was glaube ich den Sprung in die vier PL-Welt noch mal besonders macht?
01:07:32: Du musst dich von irgendwelchen Wettbewerbsgedanken frei machen, weil ... Wir sind tatsächlich ja so dass wir im Hinblick auf unsere Kunden mit Kühne und Nagel als Spediatur zusammenarbeiten aber auch mit einem DHL oder Dachser You name it.
01:07:52: Das beste Rezept ist, dass man sich einfach mit Respekt begegnet und da kein Wettbewerbsgerangel an den Tag legt.
01:08:01: Und ich glaube das macht ein Stück weit auch unseren Erfolg aus weil wir seit fünf zwanzig Jahren mit einem großen Namen am Markt sind.
01:08:10: und natürlich ist ein drei PL immer erst mal wenig erbaut wenn ... Jetzt mit dem Vier-PL arbeiten soll.
01:08:16: Das hat sich aber mittlerweile sehr gut eingestellt, dass Kühne und Nagel drei PL auch für den DAL arbeitet wenn die vier PL sind oder für ein Vorflow alles gute Alternativen und genauso ist es umgekehrt.
01:08:33: also von daher ja Respekt ist wie so oft im Leben würde wäre gut, wenn es an der einen oder anderen Stelle auch besser klappt.
01:08:43: Gerade weil ich mal so oft die Politik schiele.
01:08:47: Aber das funktioniert sehr gut.
01:08:49: und wenn du einem Speditionskollegen sagst, was man auf?
01:08:53: Ehm...fünfmal achtzig Prozent On-Time Performance ist.
01:08:56: wir wissen ihr könnt's besser und wir glauben mit denen und den Maßnahmen könnte er das auch umsetzen.
01:09:02: Das funktioniert in der Regel dass man da wirklich dann auf ein besseres Level kommt.
01:09:08: Und Wenn man das jetzt irgendwie versucht mit irgendwie Druck durch zu peitschen, dann kommen da verschiedene Kräfte aufeinander.
01:09:18: Das ist dann nicht gut.
01:09:19: Also das läuft sehr kooperativ.
01:09:23: Unser Geschäft ist quasi das Monitoring und das proaktive Eingreifen.
01:09:28: Und auch Prozesse besser machen, der Spediteur an sich, der drei PL will natürlich immer noch die Volumen seinem Netzwerk haben ob im Crosstalk oder die Container fahren.
01:09:40: Also das ist nichts was ich jetzt beißt als Idee sondern beide können im Hinblick auf den Kunden nur gewinnen wenn sie beide ihre Jobs gutmachen.
01:09:54: Ja Mensch, also ich könnte hier noch fünfzig Fragen loswerden.
01:10:00: Das finde ich total spannend.
01:10:02: das Thema weil es einfach so ein Bereich ist in dem man nicht so oft Einblick hat.
01:10:09: Es ist ja auch eine Spezialschmiede sage ich mal der Logistik.
01:10:16: Was ich dich jetzt noch fragen möchte, wenn du jetzt an diese Woche denkst wir nehmen heute an einem Donnerstag auf.
01:10:24: Was war heute in deinem Tagesgeschäft so eine Situation wo du gedacht hast Mensch ja genau dafür mache ich den Job?
01:10:33: Heute!
01:10:34: Diese Woche gehen wir mal ruhig auf die Woche.
01:10:40: Es gibt natürlich immer wieder Wochen, die sind richtig cool.
01:10:42: Und dann gibt es welche, die ist ein bisschen schwieriger.
01:10:45: Letzte Woche durfte ich drei Tage in Barcelona verbringen und war im Gardner-Kongress auf dem Symposium.
01:10:50: Das ist wirklich cool, will
01:10:51: ich mal schätzen!
01:10:52: Das ist zwar anstrengend aber auch die Festplatte.
01:10:56: da kriegst du so richtig neue Ideen und wirst inspiriert.
01:11:01: Viele gute Gespräche geführt.
01:11:04: Diese Woche war ich nicht viel unterwegs, habe aber mehr mit Kunden Insbesondere aus dem Homeoffice heraus den einen oder anderen Pitch gemacht, gute Gespräche.
01:11:15: Wir sind grad dabei eine eigene Kundenveranstaltung in einem unserer Kontrolltower vorzubereiten.
01:11:22: Da müssen natürlich auch die Kunden ein bisschen animiert werden und da haben wir gut ne gute Strecke zurückgelegt und gute Dinge gepackt diese Woche.
01:11:33: also ja es gibt gute Wochen, weißt du im Vor-PL Bereich da guckst du auch immer so irgendwie auf das ganze Jahr.
01:11:43: Und das ist bei mir tatsächlich wirklich immer kurz vor Weihnachten wo ich zurückblicke und mir dann überlege okay was haste alles gemacht dieses Jahr?
01:11:53: Es ist teilweise ein Wahnsinnstempo was passiert.
01:12:01: Schlussendlich willst Du in den Spiegel gucken können und sagen können Egal, ob das Ziel jetzt übererreicht hast gerade so erreicht oder leicht runter bist.
01:12:11: Du willst in den Spiegel gucken können und sagen zu können Das war ein gutes Jahr viel mehr war nicht drin.
01:12:17: man braucht auch manchmal bisschen Glück.
01:12:19: Ja du brauchst ein gutes starkes Team hinter dir sonst kannst du da alleine Nicht viel reißen.
01:12:27: Und Ja, ich glaube jeder Tag wo man feststellt.
01:12:32: Man arbeitet innerhalb dieses starken Teams und man ist Teil davon.
01:12:36: Man ist ein bisschen auch so.
01:12:37: als Business Developer bist du natürlich auch manchmal der Stürmer der die Tore schießen soll.
01:12:43: aber du brauchst natürlich immer auch einen guten Pass.
01:12:46: Du brauchst einen guten Torwart der sicherstellt dass das Geschäft drin bleibt sozusagen.
01:12:51: also es macht einfach nach wie vor mega Spaß teil des Ganzen zu sein sich einbringen zu können und ja, ich mag aber auch den Freitag wenn es dann soweit ist.
01:13:03: Und man so ein bisschen die Batterie wieder aufladen darf.
01:13:05: Ja das ist nachvollziehbar und das ist ja auch gut so.
01:13:11: Energie braucht man auf jeden Fall.
01:13:17: Wenn ich dich so höre, man spürt du bist einfach leidenschaftlich in der Logistik unterwegs.
01:13:26: Dreißig Jahre, drei
01:13:29: und
01:13:29: dreißig Jahren.
01:13:29: Wahnsinn, Wahnsinn!
01:13:33: Entscheidet man sich dann für die Logistika und weiß okay das wird jetzt mein Leben.
01:13:39: oder wie war es für dich damals als du diesen Weg gewählt hast?
01:13:43: Ja also... Mein Vater ist tatsächlich, bin da so ein bisschen vorbelastet.
01:13:48: Vater war tatsächlich auch im Prokurist in einer mittelständischen deutschen Spedition wo ich in der achten Klasse schon mein erstes Betriebspraktikum gemacht habe und da ging es primär um Fulltrucks und Stückgut.
01:14:04: trotzdem hab' ich da als Achtklässler die große weite Welt gesehen Und für mich ging der Weg erst mal über das Abitur ein Jahr zur Bundeswehr, hatte dann ein paar Bewerbungen geschrieben und habe auch zwei Zusagen bekommen.
01:14:19: Bin zum Schenker gegangen und da ging natürlich dieser Zug dann mal richtig los, dass du das gelernt hast von der Pieke auf an und ich kann nur sagen vielleicht auch für die Jüngeren, die zuhören nach dreidreißig Jahren gibt es keinen Tag wo ich das je bereut habe Weil ich extrem viele interessante Leute getroffen habe, immer noch treffe.
01:14:45: Ja heute ist wieder so ein Beispiel in der Logistik.
01:14:50: Viele tolle Orte besucht haben natürlich auch paar stressige Situation erlebt und immer noch erlebe.
01:14:58: aber das gehört dazu und man muss auch logischerweise lernen irgendwann mit diesen Dingen umzugehen.
01:15:06: Und ja... Soll sich jetzt nicht, also wir sind am Ende.
01:15:10: Sind wir nicht die Leute den Herzt transplantieren?
01:15:14: Das ist es logistik.
01:15:15: Wir sorgen dafür das herzen auch an den richtigen Punkt kommen und dass auch sowas kann leben retten.
01:15:22: aber wenn Jetzt eine packung cornflakes ein tach zu spät im supermarkt steht da stirbt erst mal keiner von Und daher muss man auch ein bisschen die kirche im dorf lassen um zu sagen okay Es war jetzt eine Sendung und es wird immer mal irgendwas schief gehen.
01:15:38: Aber wie man damit umgeht, das ist... Und der Ton macht die Musik am Ende des Tages.
01:15:43: wenn ich den Kunden informiere jeder Kunde versteht eigentlich auch dass das mal was schief geht.
01:15:50: Das hast du nicht immer hundert Prozent in der Hand.
01:15:53: aber wenn du ein Bestes tust um die Kuh vom Eis zu holen oder das vielleicht sogar geschafft hast dann sind das auch dann Kunden, die das wertschätzen können?
01:16:06: Ja letztendlich ist Probleme lösen.
01:16:08: Ist ja die Kompetenz und die Erfahrung, die da entscheidend ist für den Kunden jetzt eigentlich absolut.
01:16:22: Was wünscht man sich noch oder was hat man noch auf seiner Bucketliste, auf seine Wunschliste wenn man schon ... so viele Länder gesehen hat, in einem... ... großen Unternehmen unterwegs ist.
01:16:36: In mehreren, du warst ja in mehreren großen Unternehmen ... ... unterwegs schon viel gesehen und vielen Kunden geholfen hat.
01:16:44: Persönlich wahrscheinlich auch sich gut weiterentwickeln konnte.
01:16:48: Da steht dann noch auf der Wunschliste?
01:16:50: Was ist da noch offen?
01:16:51: Ja also generell ... ... weißt du wenn du irgendwann ... ... dreißig Jahre Reisen hinter dir hast oder das immer noch tust Du musst aber zum fünftzehnten Mal an eine gleiche Stelle, dann ist das nicht mehr so spannend logischerweise.
01:17:06: Also irgendwo neu hinzufliegen oder hinzukommen... Das hat immer noch einen Reiz.
01:17:12: und auch da neue Leute kennenzulernen und das schaffen etwas mit dem Team zusammen zu bewegen erfolgreich zu sein Teilweise mit neuen Ideen sich einzubringen, die dann auch umgesetzt werden.
01:17:27: Das finde ich für mich immer noch mega reiz.
01:17:31: und ja also das... Es gibt ein besonderes Beispiel vielleicht nochmal nach Japan im Rahmen des Geschäfts.
01:17:41: Gibt es tatsächlich momentan ganz guten Dialog, den ich mit dem Kunden habe?
01:17:45: Grüße gehen raus und bekannterweise!
01:17:49: Gestern habe ich mit ihm gesprochen Ja, also Japan wäre nochmal ein Land.
01:17:54: Das mache ich aber auch noch mal selbst wenn es nicht beruflich passieren sollte.
01:17:59: Australien war immer ein bisschen weit, aber Südamerika muss auf jeden Fall auch noch was
01:18:04: sein.
01:18:05: Wir haben in Kolumbien beispielsweise einen Kontrotower und ja das muss sich nochmal ergeben da muss ich auch auf jeden fall nochmal hin
01:18:15: Und da unbedingt den Kaffee mal vor Ort probieren.
01:18:19: Kaffees, dann tanzen die gerne Salzer.
01:18:22: Das mache ich auch.
01:18:24: und ja also die wissen auch wie man lebt, sagen wir mal so.
01:18:30: Ja prima!
01:18:31: Also das heißt auf der Liste sind noch genug Dinge und da lässt sich noch die nächsten Jahre In der Logistik Welt einiges einiges erfüllen anwünschen.
01:18:43: Genau, wir müssen ja auch noch bisschen durchhalten.
01:18:46: so ist es nicht.
01:18:48: von daher da kommt noch was und das man muss es auch genießen während die Reise anhält oder während die reise läuft das Beste aus den Situationen machen.
01:19:03: Und selbst, ich weiß kürzlich bin ich auch einmal mehr an einem Airport hängen geblieben weil ich meinen Verbindungsflug um gefühlt fünfzehn Minuten verpasst habe durch eine Verspätung.
01:19:18: die rein Flieger ging verspähtet raus und ja du hängst dann an dem Flughafen musst da drei Stunden warten oder teilweise länger.
01:19:26: Das gehört zum Reisen dazu Ja, oder du kommst irgendwo an.
01:19:30: Ich werde es nicht vergessen in den letzten Jahr.
01:19:34: Mein Koffer war nicht da und als ich am vierten Tag, am Abreisetag kam dann plötzlich einer auf dem Moped und er hat ungelogen elf Koffern hinten bei sich auf seinem Moped auf der Rückstelle gehabt wo meiner in der Mitte war und ich sollte ihm zeigen welches mein Koffe war.
01:19:54: also... rechtzeitig zum abreisetag hatte ich mein koffer dann wieder, der allerdings anders aussah als wir ihn abgegeben habe.
01:20:03: Hatte sich akklimatisiert sozusagen.
01:20:07: Dann gehste mal einkaufen was die airline... in einem sehr limitierten Rahmen bezahlt, aber das brauchst du eigentlich nicht.
01:20:16: Aber sowas gehört am Rückblick zum Reisen dazu.
01:20:20: Ja und das sind die Geschichten, die wir dann hängen bleiben und die dann so wie jetzt gerade weiter erzählt werden.
01:20:27: Und ja hier im Logistik-Geschichten Podcast lieben wir natürlich Geschichten!
01:20:32: Insofern Kai, vielen Dank dass du deine Geschichte mit uns geteilt hast.
01:20:42: Total spannend, diesen Bereich der Control Tower so aus deiner gelebten Perspektive mitzubekommen.
01:20:51: und ja ich bin gespannt wer sich aus den verschiedenen Gruppen jetzt bei dir melden wird vielleicht bewerben oder einfach aus Neugier mal sprechen Und schauen wir, wie eure Welten zusammenkommen.
01:21:07: Wir sind auf jeden Fall alle die jetzt hier hören schlauer was das Thema vor pl angeht was kontroll tower angeht und danke dafür
01:21:20: sehr gerne und
01:21:22: ja ich glaube du hast schon erwähnt du bist auf linkedin zu erreichen wer ins gespräch kommen möchte.
01:21:28: einfach Denke ich auf den Weg am besten mit dir in Kontakt treten.
01:21:33: Und dann sind wir gespannt, was sich daraus alles so ergibt.
01:21:36: Ich sag viel.
01:21:37: vielen Dank, dass du da warst hier im Podcast und bis
01:21:49: bald!