#15 Lebensmittellogistik mit Stefan Behrendt von DACHSER - Wenn das Regal nicht leer bleiben darf
Shownotes
Stefan Behrendt kennt die Lebensmittellogistik seit mehr als 20 Jahren aus operativen und führenden Rollen. Heute ist er Managing Director Food Logistics bei DACHSER. In unserem Gespräch geht es um Kühlketten, Handel, knappe Ressourcen und vernetzte Planung – aber auch um seinen Weg von einer kleinen Spedition in Schwerin bis in die europäische Verantwortung und darum, warum Erfahrung vor Ort trotz Digitalisierung unersetzlich bleibt.
Darum geht’s in dieser Episode:
- warum Lebensmittellogistik weit mehr ist als der Transport von A nach B und unmittelbar mit der täglichen Versorgung von Millionen Menschen verbunden ist
- welche Anforderungen verderbliche Waren, enge Zeitfenster und unterschiedliche Temperaturbereiche an die Logistik stellen
- warum DACHSER sich auf verpackte Lebensmittel konzentriert und wie breit das Spektrum zwischen Käse, Schokolade, Pasta, Wein und Spirituosen ist
- wie wirtschaftliche Entwicklungen das Einkaufsverhalten verändern und warum sich Mengen zeitweise stärker in Richtung Discounter und Eigenmarken verschieben
- weshalb Lebensmittellogistik heute tiefer in die Wertschöpfungsketten der Kunden eingreift – von Kontraktlogistik bis Co-Packing
- warum Daten, digitale Werkzeuge und KI die tägliche Steuerung verbessern, aber Erfahrung und schnelle Entscheidungen vor Ort nicht ersetzen
- was Stefan Behrendt aus Change-Projekten gelernt hat und weshalb neue Prozesse nur funktionieren, wenn die Menschen mitgenommen werden
- warum eine engere Zusammenarbeit zwischen Herstellern, Logistikdienstleistern und Handel bei Zeitfenstern, Wartezeiten und Leerpaletten notwendig bleibt
- welche Rolle Nachhaltigkeit, Ressourcensicherheit und europäische Vernetzung in den kommenden Jahren spielen werden
Mein Gast
Stefan Behrendt ist seit dem 1. Januar 2025 Managing Director Food Logistics bei DACHSER. Seine Laufbahn begann mit einer Ausbildung in einer kleinen Spedition in Schwerin, in der er vom Lager über die Disposition bis zur Abrechnung unterschiedliche Aufgaben selbst kennenlernte. Nach weiteren Stationen in der Logistik übernahm er Führungsverantwortung und leitete bei DACHSER unter anderem das Logistikzentrum Niederrhein in Neuss. Seit Oktober 2023 arbeitete er zunächst als Deputy Managing Director Food Logistics an der strategischen Weiterentwicklung des Bereichs, bevor er die Gesamtverantwortung übernahm. Als Ausgleich zu seinem Berufsalltag fährt er Rennrad – gerne auch über mehrere Tage quer durch Deutschland. Folge Stefan Behrendt auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/stefan-behrendt-443b0156/
Zum Logistikgeschichten Podcast Host:
Ich bin Pélagie Mepin-Koebel, Expertin für Logistik Storytelling. Seit über 20 Jahren helfe ich mittelständischen Unternehmen aus der Logistikbranche, sich besser zu vermarkten und erfolgreich zu wachsen. Als Gründerin und CEO der Strategieberatung **Logtastiq **habe ich die Vision, **Storytelling **als goldenes Werkzeug für Unternehmenswachstum jedem Logistikunternehmen zugänglich zu machen.
Nützliche Links:
Ist dein Unternehmen bereit für Storytelling? Mache jetzt den Test! https://logtatstiq-story-performance-test.scoreapp.com/
Mehr über Logtastiq: https://www.logtastiq.com/
Auf LinkedIn Logtastiq folgen: https://www.linkedin.com/company/logtastiq/
Auf LinkedIn Pélagie Mepin-Koebel folgen: https://www.linkedin.com/in/pelagiemepin/
Transkript anzeigen
00:00:00: Willkommen bei Logistik Geschichten.
00:00:02: Ich bin Pellagy mit Banköbel, in diesem Podcast spreche ich mit Logistika und Logistikerinnen die ich besonders spannend finde.
00:00:09: Gemeinsam erkunden wir wie und warum sie aus ihrer ganz persönlichen Perspektive unsere Welt täglich in Bewegung halten!
00:00:17: Und jetzt viel Spaß mit der neuen Folge.
00:00:35: Ja, es ist wieder Zeit für eine Extra-Ladung Logistikgeschichten und heute freue ich mich auf eine besonders nahehafte Folge.
00:00:44: Wir sprechen nämlich über Lebensmittellogistik.
00:00:47: Essen gehört zu den Grundbedürfnissen.
00:00:49: so einfach ist das.
00:00:51: Gleichzeitig haben wir zwischen dieser Notwendigkeit und die Möglichkeit, einfach auch über Genuss zu sprechen ganz viele Schattierungen dazwischen.
00:01:02: In allen Fällen müssen diese Lebensmittel, diese Zutaten vom Ort der Produktion bis auf unseren Teller einen anspruchsvollen Weg zurücklegen.
00:01:12: Einer der diese Wege sehr gut kennt ist Stefan Behrendt.
00:01:17: er isst seit über zwanzig Jahren in der Logistik unterwegs auch im Bereich der Lebensmittellogistik.
00:01:24: Er kennt sehr gut, welche verschiedene Wege Lebensmittel gehen können und manchmal auch müssen.
00:01:31: Heute ist er Managing Director Food Logistics bei DAXA einer der bekanntesten Akteuren in diesem Markt.
00:01:39: Ich freue mich dass er heute hier im Logistikgeschichten Podcast ist und gleich uns ja in diese spannende Welt mitnehmen wird.
00:01:48: Herzlich willkommen im Podcast Stefan!
00:01:51: Herzlich willkommen und vielen Dank, dass ich bei dir da sein darf.
00:01:55: Vielen Dank für die Einladung.
00:01:56: Freut mich sehr!
00:01:57: Ja, sehr schön, dass du hier bist.
00:02:00: Stefan wir sprechen heute sehr viel über Lebensmittel.
00:02:03: deshalb bin ich jetzt ganz neugierig zum Beginn und würde sagen stellen wir uns kurz vor Wir machen eine Liveschaltung zu dir nach Hause in den Vorratskammer oder in dem Kühlschrank.
00:02:18: Was darf dort nicht fehlen?
00:02:21: Wo bei mir darf, das klingt vielleicht ein bisschen komisch.
00:02:24: Bei mir darf Bier nicht viel.
00:02:25: Ich liebe Bier also ein gutes Bier, das finde ich immer gut.
00:02:29: aber ansonsten darf als Sportler bei mir alles im Kühlschrank sein was zum Beispiel einen Joghurt oder einem Skier ist oder an Käse ist.
00:02:39: Das mag ich schon sehr und wenn noch eine gute Salame dabei ist dann freut mich auch darum.
00:02:45: Interessant interessante Mischung.
00:02:46: Also da sind es schon einige Nährstoffe dabei Und Bier soll ja auch Nahrung sein, habe ich ja gelernt.
00:02:53: Bier ist auch ein wenig Nahrungsmittel.
00:02:55: Ja das gehört so aber es ist kein Grundnahrungs Mittel dass es nicht falsch verstanden wird, sondern es gehört dazu.
00:03:00: also was mit meiner Herkunft zu tun.
00:03:02: Ich hab eine belgische Frau und da ist dann der Weg zum guten belgischen Bier immer nicht weit.
00:03:10: Das mal am Wochenende zu genießen.
00:03:13: Aber in der Woche aufgrund des Jobs schon versuchen sich genügend gesund zu ernähren und entsprechend ist der Kühlschraub gefüllt oder auch unterwegs wird entsprechend dazu gegriffen.
00:03:26: Wie gern gehst du einkaufen im Supermarkt?
00:03:31: Ich gehe selber sehr wenig einkauen, was einfach der Zeit geschuldet ist und was einfach die Reisetätigkeit geschuldete.
00:03:40: Und da bin ich sehr dankbar.
00:03:41: das machte in der Tat bei uns Zuhause meine Frau.
00:03:44: aber wenn nicht dann mal einkaufengehen Dann ist das schon was Ausgibber, weil ich gucke schon gerne.
00:03:50: Was gibt es so an Produkten?
00:03:52: Was gibt's in der frischen Theke?
00:03:55: Was gibts in den Kühlschränken?
00:03:57: und was gibt es vielleicht auch neues an Produkte, was gibts an Herstellen?
00:04:02: Und so lebende Logistiker sind ja auch ein bisschen verrückt.
00:04:06: also wir lesen gerne Adressen, wir scannen gerne adressen Wir machen Fotos von Produkten im Supermarkt oder auch gerne mal morgens am Frühstückstisch und schicken die dann rum und sagen, Mensch kennst du den Saft schon?
00:04:23: Oder kennst Du eigentlich den Aufschnitt schon.
00:04:25: Und das ist immer ein ganz schöner Zug um zu sehen wo kommen unsere Kunden hin was machen sie so?
00:04:34: und so haben wir dann vielleicht auch bei einem bestehenden Kunden einen schönen Einstieg und sehen was es denn gerade zur Hip oder State of the Art.
00:04:41: Unsere Zuhörer sehen mich jetzt gerade nicht, aber ich musste wirklich schmunzeln weil ich fühle mich gerade auch ertappt das was du schnell hast.
00:04:50: Das merke ich, dass meine Zeit in der Logistik mich dann doch sehr geprägt hat.
00:04:57: Weil das mache auch tatsächlich einfach zu gucken, wer ist der Lieferant?
00:05:01: Kenne ich den schon?
00:05:03: oder im Supermarkt auch die Kühltheke immer die Tür zumachen wenn ich merke und da hat jemand vergessen das bis komplett bis zum Anschlag
00:05:11: zu machen.
00:05:11: Ja das mag ich ja auch, das gebe ich zu mir.
00:05:13: Wenn so die Karttheke offen steht wird das zugemacht.
00:05:19: Mittlerweile gibt es auch Apps, womit man so die Codes scannen kann.
00:05:24: Und dann sieht man auch wirklich großes produziert worden und noch ein paar andere Daten, die die Hersteller der mittlerweile eingeben müssen.
00:05:31: Und das ist ganz interessant.
00:05:32: da kommen auf die eine oder andere Idee und fragt sich auch mal wie sind das hierhergekommen?
00:05:37: Und wer macht denn das eigentlich?
00:05:38: Wie gesagt, ist ein bisschen eine kleine verrückte Krankheit von Lebensbedürftigen gelaufen.
00:05:44: Ja aber ich finde dass hat was ganz... Was ganz Nettes.
00:05:50: Ja, so und damit sind wir schon mitten im Thema weil wir sprechen jetzt auch Themen wie die Kühlkette und Versorgung.
00:06:02: Supermärkte da sind wir ja in Deutschland ganz gut versorgt haben eine gute Dichte an Supermerten.
00:06:12: Dieses Thema Lebensmittellogistik, da hatte ich früh in deiner Laufbahn interessiert und du bist jetzt schon eine Weide in diesem Bereich drin.
00:06:23: Warum Lebensmittel-Logistik?
00:06:27: Ich bin in das Feld eher zufällig reingerutscht.
00:06:31: Ich habe mal eine Lehre gemacht und danach habe ich bei einem großen Bonner Postkonzern gearbeitet und bin dann eher zufällig in dieses Thema Lebensmittellogistik reingewatcht.
00:06:45: Und was man ganz schnell merkt, dass diese Spielfeld-Lebensmodel Logistik ist einfach eine schöne Kombination aus hoher Komplexität und Anforderungen die an die Lebensmittel logistiker gestellt werden.
00:06:58: und auf der anderen Seite gibt es eine echte gesellschaftliche Relevanz zu diesem Thema.
00:07:04: das heißt Wir sprechen nicht nur über irgendein Produkt, sondern wir sprechen einfach über die tägliche Versorgung von Millionen Menschen.
00:07:14: Und gleichzeitig gibt es eine gewisse Dynamik und Vielfalt in der Lebensmittellogistik.
00:07:20: das heißt wir haben ein hohes Produkt Sortiment was verschiedene Anforderungen hat.
00:07:26: Es gibt viele Schwankungsbreiten sei es durch Aktion oder durch eine Saison.
00:07:32: Wir haben immer wieder neue Kundenprodukte, die auf den Markt kommen, wo es Anforderungen zu gibt und das alles so mit dem Siegel von verdäblicher Ware gepaart.
00:07:44: Enge Zeitfenster, Volatilitäten, hohe Qualitätsanforderung... Das ist ein Unfeld in dem ich mich sehr wohl fühle.
00:07:53: ... was auch eine gewisse Sinnhaftigkeit darstellt.
00:07:58: Man hat es zum Zeitpunkt Corona gesehen, das war sicherlich... ...eine Zeit wo wir erst mal gemerkt haben, was passiert denn wenn wir morgen nicht kommen?
00:08:08: Und dass gar nicht mal als einfach nur irgendein Gefahr oder irgendeinen Risiko ausgesprochen,... ...sondern wenn wir nicht fahren dürfen, wenn wir in unseren Legen nicht arbeiten dürfen,... ...wenn wir bei unseren Kunden nicht abholen dürfen.
00:08:20: und wenn wir dann noch ein Stück weitergehen.... die Prozesse, gerade was so die Lebensmittellogistik anbelangt.
00:08:26: Die kann man regelmäßig verbessern.
00:08:28: Da gibt es immer wieder Themen, an denen wir wirklich arbeiten können, die unmittelbare Auswirkungen haben, sei es auf die Frusche oder auf die Verfügbarkeit und am Ende auch auf eine gewisse Kundenzufriedenheit.
00:08:39: Und das ist so eine Mischung und so eine Dynamik, die mir sehr entspricht und die hat mich dann irgendwann nicht mehr losgelassen.
00:08:47: Ja spannend, das heißt der Zufall hat dich dahin geführt und was dich da hält ist irgendwo auch die Sinnhaftigkeit verstehe ich so daraus.
00:09:01: Also auf jeden Fall ein wichtiger Punkt.
00:09:06: Jetzt ist es so, wenn wir sagen Lebensmittellogistik das klingt schon nach einem Spezialfeld.
00:09:16: Mein Eindruck ist in dieser Lebensmittel-Logistikwelt gibt's noch ganz viele unterschiedliche Welten.
00:09:23: ich weiß nicht wie sie.
00:09:24: wie schaust du auf dieses Thema der Vielfalt in diesem Bereich der Lebensmittel Logistik?
00:09:31: Wenn wir mal ganz klassisch schauen, dann bringen wir die Kundenprodukte von A nach B. Das ist jetzt sehr einfach gesprochen aber es glaube ich das was es irgendwo ist.
00:09:39: Aber entlang dieser ganzen Kette gibt's ganz viele Spielfelde, die sich so in den letzten Jahren nach und nach etabliert haben.
00:09:49: Sei es dass wir im Bereich der Kontraktlogistik uns stark involviert haben und wirklich in die Supply Chain der Kunden mit eingreifen dürfen.
00:09:58: D.h.,
00:09:58: da gibt es Verpackungsthemen, mittlerweile drin, da gibt's Co-Packing Themen gewisse Value Added Service Themen wo wir ein Display bauen, wo wir Mischkartons mittlerweile bauen d.h.
00:10:07: Wir sind wirklich in dieser Produktion vom Kunden ganz stark involvert um dann entsprechend der Anforderungen vom Handel also von den Kunden unserer Kunden zu schauen dass wir die Ware pünktlich und vollständig an zum Kunden zu bekommen, bzw.
00:10:23: die Handelsläge bekommen.
00:10:25: und diese Spielfälle haben sich so nach und nach ergeben.
00:10:28: da gibt es Anforderungen mittlerweile an die Transparenz, da gibt's Anforderung an eine Digitalisierung, die sich dann in den letzten Jahren ergeben haben aber es gibt auch Anforderungs-, dass das nicht nur mehr effizient sein muss sondern auch eine gewisse Resilenz einfach da sein soll.
00:10:41: Also wirklich bei allen Schwankungsbreiten, bei allem was du rechts- und links entweder auf der Straße oder vielleicht auch mal Ich vorhin schon sagte zum Beispiel, Corona passieren kann.
00:10:51: Aber auch mittlerweile glaube ich das weltpolitische Thema was um uns herum ist dass wir immer lieferfähig sind und das hat mittlerweile eine Komplexität bekommen die herausfordernd ist im täglichen Geschäft auf die wir uns immer wieder gut vorbereiten müssen wo es eine körperliche Kooperation mit unseren Kunden geben muss damit das funktionieren aber auch am Ende des Tages mit dem Handel Und die ganzen Spielfelder zusammenzubekommen, ist etwas glaube ich was uns in den einzelnen Bereichen mittlerweile besonders machen.
00:11:29: So, das heißt du sprichst gerade die Vielfalt in den Prozessen und auch in der Wertschöpfungstiefe an.
00:11:36: Die da immer näher quasi in die Prozesse des Kunden und auch des Handels reingehen.
00:11:45: Auf der anderen Seite an die Produkte selbst siehst du da auch nur eine Entwicklung.
00:11:50: also wenn ich jetzt aus der als Konsumentin einfach drauf schaue wir haben das Thema Bio vegane Produkte.
00:11:58: Wir haben gut Leid und so weiter, das gab es auch schon länger.
00:12:01: oder was gibt's alles?
00:12:04: Also dieses ganze Thema Fleischlose-Sortimente ist ja glaube ich ein riesiges Thema.
00:12:10: dann glutenfrei.
00:12:11: also es gibt kaum etwas was noch nicht im Bereich Lebensmittel an Trends oder Neuerungen Innovation gegeben hat.
00:12:20: siehst du da eine Auswirkung in die auf die logistischen Prozesse
00:12:26: Also die Produkte selber, da haben wir nach meiner Erfahrung weniger Bezug drauf.
00:12:33: Es ist immer interessant zu sehen über was unsere Kunden mit uns reden.
00:12:37: und dann gibt es wie du vorhin sagtest die glutenfreie Welle, dann gibt's die laktosefreien Wellen, es gibt auch eine gewisse Bio-Welle, die immer mal wieder in den Vordergrund tritt, was wir jetzt gerade immer mal in den letzten Jahren gesehen hat.
00:12:51: Bedarf an sehr gesunden oder vielleicht auch vermeintlich gesunden Produkten, wo einfach Produkte auf den Markt kommen die zum Beispiel weniger Zucker haben.
00:13:00: Wo es sehr viele Alternativen gibt, sei es im Schokoladenbereich oder im Fruchtsaftbereich dann ist sicherlich dieser Trend.
00:13:07: vegan war ein hoher Trend.
00:13:10: nach unserer Erfahrung jetzt aus den letzten Jahren ist das ein bisschen abgeeppt und diese Diese Alternativen haben sich zwar am Markt etabliert, aber jetzt glaube ich nicht in der Form wie man es sich gewünscht hätte.
00:13:22: Und ich glaube diese Trends kommen immer wieder.
00:13:24: ein direkten Bezug auf die Logistik würde ich da jetzt nicht hundertprozentig sehen weil ob ich jetzt eine Hafermilch transportiere oder eine normale Milch das ist jetzt erstmal glaube ich nie der große Unterschied.
00:13:38: Aber wir sehen natürlich schon dass dieser Vielfalt mehr und mehr auf den Markt kommt.
00:13:44: Es ist interessant, was da für Produkte teilweise entstehen und wo die auch herkommen.
00:13:49: Also teilweise aus dem ganzen Erdbeil.
00:13:52: Ich habe neulich ein Wasser gesehen, das irgendwie aus den Fitschis kam.
00:13:56: Ist interessant, dass der Verbraucher da wohl macht.
00:14:00: Aber wir sehen einen Trend, der kommt – wenn wir zum Beispiel die heutige Zeit sehen….
00:14:05: dass wir gerade in Deutschland sehr stark auf die Lebensmittelpreise gucken.
00:14:10: Die Preise sind in den letzten Jahren stark gestiegen, da gibt es Schwankungsbreiten von zehn bis zwanzig Prozent wie sich LebensmittelPreise entwickelt haben.
00:14:18: das heißt der Verbraucher guckt schon sehr auch auf günstige Produkte d.h.
00:14:24: auch auf Eigenmarken die der Handel irgendwo selber produziert.
00:14:28: und da gibt's auch einen gewissen Trend immer mal wieder hin, den wir sehen je nachdem wie ist uns in der Wirtschaft Und dann am Ende auch zu Hause geht, greifen wir mehr vielleicht zur der Markenvielfalt und vielleicht auch mal zu einem Teurerinnen oder vielleicht auch einmal zu einem hochwertigen Produkt.
00:14:43: Oder sagen wir nächstes kann denn auch die Eigenmarke vom Handelselder sein?
00:14:49: Das
00:14:50: finde ich interessant, weil da ist so ein bisschen einen Kontrast zwischen.
00:14:56: Deutschland ist ja Land des Discounts auch.
00:15:00: Also wir haben quasi erfunden wie kriegt man gute Lebensmittelqualität zu doch sehr attraktiven Preisen?
00:15:10: und gleichzeitig hast du diesen Gesundheitstrend erwähnt wo man dann eher erwartet okay das wäre eher hochpreisig lässt sich dann vereinbaren, also könnt ihr das an den Mengens zum Beispiel sehen die da bewegt werden?
00:15:28: An den Mengen sehen wir es wie gesagt immer wenn so ein bisschen wie die Wirtschaft schwankt.
00:15:34: Wenn wir sowieso dieses Jahr vielleicht und auch letztes Jahr keinen Wirtschaftswachstum haben, dann sehen wir schon dass das Volumen eher in Richtung der Discounter geht und vielleicht auch klein bisschen weniger in Richtung zum Beispiel einem Revier Edeka & Co.
00:15:52: Solche Trends merken wir dann schon, das sind keine riesen Trends aber die Volumen verschieben sich dann schon ein wenig und vielleicht wären auch mal die Sendungsmengen weniger oder wir sehen dass eher Aktionswaren gefordert werden, d.h.
00:16:07: die Schwangersbreiten werden automatisch etwas höher oder dass gewisse Produkte nicht mehr ganzjährig gelistet werden.
00:16:14: Ansonsten muss ich sagen, wenn man zum Beispiel auch zu einem Discounter geht mittlerweile findet man noch da den Theken Produkten die einfach ja vom Verbraucher eingefordert werden.
00:16:26: Zum Beispiel gesunde Alternativen sei es im Bereich irgendwelcher Milchprodukte oder Fleischprodukte und auch ja Fruchtsäfte Schokoladen mit weniger Zucker usw.
00:16:36: Also ich glaube diese Alternatven haben sich auch im Discounter durchgesetzt.
00:16:42: Wenn wir mal im Discounter sind, muss sagen die Produkte sehen auch sehr vernünftig aus.
00:16:47: Machen ja auch in den Test schließen, die immer wieder sehr gut ab.
00:16:49: Also ich glaube mit diesen Wellen gibt es immer wieder auch Möglichkeiten für die Discounter da einfach gewisse Produkte um einfließen zu lassen.
00:17:00: Lass uns mal über DAXA sprechen.
00:17:07: Also die Überschrift Lebensmittel Logistik lässt sich ja in verschiedenen Feldern auch runterbrechen.
00:17:13: Man sieht ja am Markt Unternehmen, die sich auf bestimmte Temperaturklassen zum Beispiel spezialisieren oder z.B.
00:17:22: nur Süßwaren machen und solche Geschichten.
00:17:27: Ihr seid eher Generalist im Bereich Lebensmittellogistik.
00:17:31: Sehe ich das richtig?
00:17:34: Ja, im Bereich verpackter Lebensmittel.
00:17:35: Also alles was ganz klassisch nicht riecht, nicht tropft oder ausläuft oder wo vielleicht irgendwo noch das eine oder andere Rundgetier aus dem Salat springen kann also alles was wirklich komplett verpackt ist Das sind wir und dann auch noch im besten Fall Temperatur geführt.
00:17:53: Wir sind aber schon generalistisch unterwegs.
00:17:57: Ganz klassisch hat es angefangen mit dem Käse aus dem Allgäu der irgendwo in den dreißiger Jahren in den Ruhrpott transportiert wurde und dann ist man mit Stahl wieder zurückgefahren.
00:18:08: Und so ist man, mit der Käse- und Milchindustrie im Allgäu gewachsen und hat danach die verschiedenen Landstriche und Kunden für sich erhobert.
00:18:18: Ein Großteil ist sicherlich Temperatur geführt an der Schiene zwei bis sieben Grad.
00:18:22: Wir sind auch gerade so im Schokoladenbereich und Biskuit Bereich zu zwölf bis achtzehn Grad viel unterwegs und was wir einfach ganz viel machen, ist im non-temperaturen Bereich.
00:18:33: Also Lebensmittel die jetzt keine aktive Temperaturführung bedürfen gerade diese sind auch so im internationalen Kontext immer ganz interessant wenn es da zum Beispiel um Wine & Spirits geht.
00:18:44: denn möchte man in Deutschland den leckeren französischen oder spanischen Urlaubsweine haben oder die Pasta aus Italien oder das Biscuit aus Schweden?
00:18:55: und das ist auch mittlerweile eine große Sektor bei uns?
00:18:59: Ja, interessant.
00:19:00: Also das heißt ihr habt quasi so ein Sortiment aus dem Supermarkt könnte man bei euch dann wiederfinden?
00:19:09: Man findet uns und das ist das Interessante.
00:19:11: also was ich vorhin sagte wenn du da im Supermarkt unterwegs bist.
00:19:15: Ich finde es immer super spannend denn zu sagen ja kenne ich auch.
00:19:19: den habe ich neu getroffen und vielleicht war ich da neu sogar beim Kundengespräch oder da hat sich irgendwas ergeben.
00:19:25: Manchmal haben wir eine Kundenveranstaltung, dann treffen wir vielleicht auch mal zehn mehr von den Kunden wieder.
00:19:32: Das ist so ein Feld was ich schon interessant finde.
00:19:34: und in der Tat wenn du bei uns durch die Hallen läufst, dann siehst Du den größeren Kühlschrank und siehst einfach was alles so im Sortiment ist.
00:19:44: Und manchmal erkennt man es schon ein bisschen, da gibt's ne Aktion um, da gibts nen neues Produkt und finde ich sehr spannend was wir da alles entgegenkommen.
00:19:54: Ja, gibt uns nicht... Also die meisten oder wahrscheinlich fast jeder der hier erhört wird den Namen Daxa schon gesehen gehört haben.
00:20:04: Aber nicht jeder hat so einen Gefühl für die Dimensionen, die ihr darstellt.
00:20:10: Kannst du uns dafür so ein Bild geben?
00:20:14: Du sitzt jetzt ja im Allgäu in... Campen mit deinem Büro.
00:20:19: Aber ihr seid ja in ganz, ganz vielen Regionen vertreten?
00:20:26: Genau!
00:20:26: Also wir sind in der Tat unser Ursprung zum Allgäu im schönen Campen, dem ein oder anderen wird es außer Urlaubsgegenfass sagen Wir haben da unseren Hauptsitz seit E&J und sind auch dann eine zentrale Gewachsen.
00:20:41: aber unsere Niederlassungen sind natürlich weltweit wo von der Hauptteil in Europa ist verteilt, erkennt man es schön an der blau-gelben Farbe und ich glaube dem ein oder anderen ist auch schon mal so'n Dachser Lkw unterwegs begegnet.
00:20:56: Mittlerweile sind wir ein bisschen über siebenunddreißigtausend Leute und haben auf einer Seite die Sparte Road wo drunter wird Food aber auch unsere Industrielogistik.
00:21:07: das heißt bei uns nennt sich das European Logistik mit Betreiben und wir haben eine A&C Logistics bei uns wo wir einfach auch in der Welt verschiedene Länder mit bedienen und dort im Bereich der Air & Sea Freed unsere Services anbieten.
00:21:25: Und in Europa selber sind wir in Summe ca.
00:21:28: viel net Niederlassung, wovon der Großteil etwa zwei Drittel ist bei uns im Industriebereich und etwa ein Drittel im Food-Bereich.
00:21:38: das sind zwei Sektoren Zwei Businessfields, die gut und eng miteinander arbeiten.
00:21:45: Wo wir uns ganz viel austauschen oder voneinander einfach lernen was es für Möglichkeiten gibt.
00:21:52: Und das ist ein Netzwerk was sich in ganz Europa umspannt.
00:21:56: Was ich immer wieder ganz interessant finde... Ich komme gerade von letzter Woche von so einer bei uns nennt sich das Road Logistics Forum Veranstaltung und wenn man Das bei uns sieht, wie die Leute miteinander umgehen.
00:22:10: Dann denkt man nicht dass wir sieben und dreißigtausend leute sind.
00:22:12: das fühlt sich eher ein großes am familien treffen.
00:22:16: da ist alles auf du und du viele professionelle themen viel viele gute diskussion und dann gibt es auch mal den einen oder anderen spass oder abends auch mal birneteke und ich muss sagen so die die leute live und in freier Wildbahn zu sehen.
00:22:33: Ich glaube, wir haben alle eine hohe Nahrbarkeit im Management.
00:22:36: Wir sind alle ansprechbar, wir sind anfassbar und mit uns kann man gut diskutieren.
00:22:42: die meisten aus dem Management von uns kommen wirklich aus dem Geschäft.
00:22:46: das macht es wirklich bei uns bei uns aus.
00:22:49: Und wenn wir zum Beispiel so mal an diese Kunden was du mich vorhin fragtest und die Produkte gucken Es gibt ja Pro-Region ganz viele unterschiedliche Hersteller, die eine Region ist vielleicht eher mit Frischeprodukten.
00:23:01: Die andere Region ist eher mit Schokoladenprodukten besiedelt und das ist etwas was wir bei uns auch mögen wo wir wirklich den Nährungs- und Vorort sagen Mensch schaut doch mal mit den Möglichkeiten die wir im Netzwerk und in unseren Prozessen haben einfach in der Region und was können wir da mitnehmen?
00:23:20: Wo können wir unser Netzwerk anbieten oder unsere Services anbietet und wo können wir dem Kunden wertvollen Beitrag liefern.
00:23:28: Und das sind immer wieder tolle Gespräche, bin ja noch ganz elektrisiert und voll von Energie vor letzte Woche.
00:23:35: Ich muss mein Zettel nochmal ein bisschen abarbeiten was ich da alles so mitbekommen habe.
00:23:41: Das macht wirklich Spaß bei uns.
00:23:43: Ja interessant!
00:23:46: Ist das euer Rezept?
00:23:47: Weil du sagtest, gerade viele von uns im Management kommen ja auch aus dem operativen Bereich.
00:23:54: Ist das so ein Punkt der hilft diese Kultur bei euch aufrecht zu erhalten?
00:24:05: Ich denke schon dass es eine der Erfolgsfaktoren bei uns ist Wenn ich mal schaue, wie so mein Arbeitsalltag heute aussieht und wie sehr ich da aus der Vergangenheit profitieren kann.
00:24:19: Einfach mal verantwortlich gewesen zu sein für eine gesamte Prozesskette von der Kundenansprache wirklich bis zur Betreuung der Kunden hin zu uns, das ganze operative Service-Themen die man am Ende des Tages hat aber auch administrative Themen, HR-Theme, Marktansprache.
00:24:39: Zusammenarbeit mit Institutionen oder vielleicht vor Ort mit den Ländern und dem Gemeinden ist eine hohe Vielfalt, die bei uns in der Wertestruktur verankert ist wo wir wirklich vor Ort entrepreneurs sind.
00:24:51: also dieses Unternehmeltum ist etwas was bei uns nicht einfach nur auf irgendeinem bunten Bild irgendwo an der Wand steht, sondern es soll wirklich gelebt werden.
00:25:01: Und das mal zu kennen und eine lange Zeit auch selber gemacht haben muss ich sagen hilft mir heute sehr zum einen die Organisationen zu verstehen weil die Themen die wir haben sind natürlich vielfältig zum anderen aber auch die Organisation in die Lage zu versetzen.
00:25:18: Was braucht es denn, damit wir ein Netzwerk skalieren?
00:25:21: Damit wir Services skalieren, damit vielleicht auch den nächsten Schritt machen und gemeinsam überlegen was gibt's dann noch?
00:25:27: wie tief können wir denn in die Wertschätzungskette eintreten?
00:25:30: Und aus meiner Sicht ist das eine entscheidende Faktor.
00:25:35: Das heißt nicht dass wir alle aus dem Management kommen.
00:25:38: Wir haben natürlich auch Quereinsteige drin Die ja auch einen sehr sehr wertvollen Beitrag liefern Auch mal andere Frage zu stellen als wir die da vielleicht sehr, sehr tief auch in den ganzen Themen drinnen stecken.
00:25:49: Und dieser Mix macht es aus am Ende des Tages wie gesagt empfinde ich's für mich persönlich sehr weltvoll gerade an meiner Rolle mal die ganze Kette betreut zu haben.
00:26:03: An der Stelle vielleicht ein guter... Der Aufhänger da auf deinem Weg mal einzugehen, weil wir haben die Dimension gehört.
00:26:16: Vierhundert Standorte, Tausende Mitarbeiter in Europa und du verantwortest Eintritt des Geschäfts?
00:26:25: Wie kommt man dahin, Stefan?
00:26:26: Das wollen ganz viele Menschen, die hier zu hören, wollen deinen Rezept kennen!
00:26:33: Also zum ersten gehört ganz viel Glück dazu.
00:26:36: Das würde lügen, wenn ich das aus dem Vorlass hätte einfach das Glück auch zum richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und mit dem Timing da die Möglichkeit gab es haben da einzustiegen.
00:26:49: Zum einen hatte ich um mich herum in meinem gesamten Lebensweg wirklich immer tolle Leute, die das vielleicht auch irgendwo gesehen haben dass ein Schritt möglich wäre und diese Rollen mir zugetraut haben.
00:27:01: aber ich habe ganz ursprünglich mal
00:27:04: einen
00:27:05: Abi gemacht und habe in einer kleinen, sechzehn Mann-Spedition in Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin meinen Job gelernt.
00:27:13: Und die Kollegen, die uns jetzt zuhören können sich vorstellen... In so einer kleinen Spedition macht man alles!
00:27:20: Das geht morgens auf dem Lager los.
00:27:22: Da macht man den Staplerschein, da macht man auch mal den Lkw-Schein oder ist eine Dispo und am Ende des Tages muss man auch ein paar Transporte selber abrechnen und irgendwie ist das Ganze vierundzwanzig sieben.
00:27:31: also Da hat mir mein Ausbildungsbetrieb, zu dem ich übrigens heute immer noch ein bisschen Kontakt habe wirklich eine tolle Grundlage gelegt und... Ich hab einfach schnell gemerkt das ist so ein Spielfeld.
00:27:44: Also da kannst du einfach mit Fleißen auch mit Disziplinen auch mit dieses Engagement da kann man viel drin bewirken.
00:27:51: Und so bin ich über verschiedene Stationen danach sei es Disposition, sei es Projektmanagement mal irgendwann ... in der ersten Führungsrolle gelandet, wo mir dann mein damaliger Chef zugetrautete.
00:28:05: Du kannst das?
00:28:06: Ich selber habe es gar nicht so gesehen!
00:28:07: Aber ich hatte gesagt du kriegst das hin und dann hab' ich einen Paten zur Seite gestellt bekommen... ...und dann durfte ich mich in diesen Rollen entwickeln.
00:28:16: Das war eine kleine Niederlassung, das waren sechzig Leute,... ...und ich konnte einfach da Gas geben und einfach mal das so verwirklichen was ich im Kopf hatte, wo ich der Meinung war.
00:28:27: So sollte man das machen und mit dem Zutun des damaligen Eigentümes war es einfach möglich, dass ich das erfolgreich machen konnte.
00:28:40: Und so ging's dann in die nächsten Stufen.
00:28:42: und vor ein paar Jahren kam der DAXer-Vorstand und hat mich gefragt ob ich nicht die Nachfolger antreten würde wollen von meinem Vorgänger.
00:28:51: Es war sehr erstaunt für mich Weil das war nochmal eine ganz andere Rolle.
00:28:57: Und vorher war ich Verein, eine Niedersung verantwortlich und jetzt darf ich auf einmal im Food für alle Niederschwungen verantwortlicht sein und da unter anderem auch für Länder verantwortig sein.
00:29:08: Das hat mich schon sehr gefreut.
00:29:10: wie gesagt er gehört das Timing dazu dass genau zu dem Zeitpunkt es auch möglich war aber natürlich auf der anderen Seite eben auch das Vertrauen von den Kollegen dass sie das sehen und so wachse ich in den letzten drei Jahren nach und nach Hinein freue mich darüber, was für Themen ich mittlerweile betreuen darf.
00:29:31: Ja sehr schön.
00:29:32: also du hast das Thema Glück erwähnt, brauchen wir wahrscheinlich alle.
00:29:38: und noch mehr ist es wahrscheinlich diese Vorbereitung darauf das Glück zu erkennen und die glückliche Fügung auch zu nutzen würde ich sagen.
00:29:53: Ja, das gehört dazu.
00:29:55: Also dass nicht einfach so passiert sondern das dann natürlich auch ja auf einen Seite man in seinem Unternehmen auch ein gut Job gemacht haben muss und vielleicht auch eine erfolgreiche Weg hinterhaben sollte ist auch irgendwo ne Grundvoraussetzung.
00:30:15: Auf der anderen Seite, mich hat das Themenfeld immer so interessiert.
00:30:19: Es war keine Schwierigkeit.
00:30:22: Sondern ich mochte Logistik schon immer.
00:30:24: Ich mochte die Prozesse, die dahinter sind.
00:30:26: Ich mag es arbeiten mit den Gründen und insofern hatte sich in vielen Bereichen jetzt nicht so viel Arbeit angeführt.
00:30:34: Wir reden ja heute sehr viel von Work-Live Balance.
00:30:37: Wenn man irgendwo eine Niederlassung hat Und ich war lange für Düsseldorf verantwortlich Und ich habe da am Samstag früh mal nach dem Rechten geschaut, weil ich das gerne mache einfach.
00:30:45: Dann ist das keine Hürde oder?
00:30:48: Ich hab heute noch einen gültigen L-Gewilführerschein.
00:30:51: Ich habe eine gültige Fahrerkarte und wenn es das mal erlaubt dann fahre ich auch mal eine Runde.
00:30:57: Vom seltenst vor aber ich gebe zu, ich habe wirklich Spaß an diesen großen Riesen.
00:31:01: mittlerweile sind sie ja auch lautlose und saubere Riesen auf der Straße unterwegs.
00:31:09: dass ist sicherlich etwas, wo eine gewisse Leichtigkeit dran ist.
00:31:13: Dann vielleicht auch mal die Hand zu heben und zu sagen Mensch ich trau mir dann ein Projekt zu oder ich traue mir auch mal was anderes zu, was vielleicht außerhalb meiner Niederlassung liegt und wo ich vielleicht auch einmal an zentralen Projekten mitarbeiten könnte und mal schauen könnte.
00:31:30: gibt es da nicht irgendwo was, wo ich meinen Beitrag zu leisten kann?
00:31:34: Das ist sicher einen Punkt ... eine Vielfalt, die am Ende des Tages auch dazu geführt.
00:31:42: Ja super spannend!
00:31:43: Also von der Pieke auf... ... ja den Speditionsberuf gelernt und dann systematisch quasi immer einen Schritt nach dem anderen bis zur heutigen Position.
00:31:57: Stefan weißt du was?
00:31:58: Ich glaube der ein oder andere wird sich auf jeden Fall notiert haben.
00:32:03: Stefan Behrendt hat ein LKW Führerschein, weil du kennst das Thema in unserer Branche.
00:32:11: Jeder der so ein Lkw bewegen kann ist auf jeden Fall sehr, sehr wertvoll, weil das ja ein unserer Herausforderung ist da genug Kraftfahrer zu haben.
00:32:25: Und also wundert ich nicht über deine LinkedIn-Nachrichten demnächst.
00:32:31: Nein, Spaß beiseite!
00:32:34: Das bringt mich zum Thema Menschen in der Logistik – in einer Zeit wo wir sehr viel über Technologie, über Automatisierung, KI jetzt neuerdings sprechen.
00:32:48: Wie ist das ein Zusammenspiel?
00:32:50: Wie kommen diese zwei Welten aus Deiner Sicht, aus Deine Erfahrung zusammen?
00:32:56: Ja das ist ganz interessant.
00:32:58: Also in den letzten Jahren und ich meine wirklich auch die letzten zwanzig Jahre wenn wir mal schauen und der eine oder andere wird sich daran erinnern Wir haben irgendwann mal mit Faxgeräten angefangen Und dann zogen so langsam die ersten Computer ein und wenn ich sehe wie sich das entwickelt hat In welcher Geschwindigkeit sich das mittlerweile entwickelt hat Das ist enorm.
00:33:24: Was wir mittlerweile für eine Digitalisierung haben, was wir für eine Transparenz mit viel besseren Daten zur täglichen Steuerung von Services und Prozessen haben natürlich wächst damit auf der Kundenseite auch so ein bisschen die Erwartungen diese Themen zu nutzen.
00:33:41: aber das finde ich persönlich schon enorm.
00:33:45: Auf einer anderen Seite Geht es natürlich immer wieder darum, wie kann der Mensch diese Technologien irgendwo bedienen?
00:33:51: Wie kann er sie auch interpretieren?
00:33:54: und diese Technologie hat viel viel verbessert.
00:33:56: Und viel verändert gerade was so datengetriebene oder Aufgaben sind oder auch so Tagesaufgaben die mich einfach in einer gewissen Menge irgendwo unterstützen können.
00:34:08: zum Beispiel im Atmungsprozess gibt's das ganz häufig Aber es gibt aus meiner Sicht Entscheidungen, da bleibt der Mensch unersetzlich.
00:34:17: Also gerade wenn's komplex wird, wenn das sehr kurzfristig ist und man nicht standardisiert ist und vielleicht davon abgewichen werden muss, gerade wenn es zu Störungen kommt oder wenn es zur Tagesschwankung kommt, wenn Ausfälle sind... Wir haben immer wieder Themen in Deutschland oder auch in Europa mit der Infrastruktur wieder zurückkommt auf solche Themen wie Corona, Nachfrageänderungen und dann braucht es vor Ort eine gewisse Erfahrung.
00:34:51: Vielleicht ein gewisses Bauchgefühl oder auch so die Fähigkeiten schnell Prioritäten zu setzen können.
00:34:59: Und einfach auch zukünftig mit diesen Tools gut umgehen zu können.
00:35:06: Ich glaube das aus meiner Sicht ist ist das unersetzlich für die Zukunft, dass das Hand in Hand geht und dass wir uns mit unseren Kolleginnen und Kollegen in die Richtung weiter bewegen müssen.
00:35:21: Stefan wenn du zurück denkst ... eine Situation erinnert, wo ein Problem zu lösen war und die heutige Technologie vielleicht anders darauf Einfluss gehabt hat als noch vor fünfzehn Jahren.
00:35:41: Also gibt es da einen Beispiel, wo du sagen kannst dieses Problem oder diese Situation, die wir jetzt oder vor kurzem erlebt haben, die hätten wir ja vor fünf zehn Jahren ganz anders lösen müssen?
00:35:55: Ich habe so ganz konkret in dem Beispiel hätte ich jetzt nichts, aber was ich sagen kann und was mir immer wieder sofort einfällt sind gewisse Change Management Projekte.
00:36:06: Also wir haben alle Erfahrungen damit.
00:36:09: ist das wenn wir mal eine Neukunde implementieren müssen?
00:36:12: Was wenn wir System Veränderung haben oder generell vielleicht auf Situationen reagieren müssen sei es weil aus qualitativen Gründen oder sei es auch mal aus aus wirtschaftlichen Gründen.
00:36:24: Und von diesen Projekten haben wir in der Logistik immer mal wieder welche, auch da gibt es gewisse Zyklen und da können sicherlich zwei oder drei Beispiele genannt werden.
00:36:35: Das ist immer ganz interessant!
00:36:37: In der Theorie planen wir und schreiben die Prozesse auf und läuft alles sehr runter Und dann gucken wir in die Praxis und merken, Mensch das war aber ganz schön ambitioniert hier.
00:36:53: Vielleicht weil es zu viel waren Maßnahmen oder weil ist zu komplex waren Maßnahmen Oder weil wir eine zu kurze Zeit Schiene hatten.
00:37:02: Aber oftmals merken wir dass wir vielleicht so unsere Teams nicht so ganz mitgenommen haben.
00:37:09: Das ist meine Erkenntnis aus den letzten Jahren.
00:37:13: Also wirklich man kann Du kannst Prozesse verortnen, du kannst Change verordnen.
00:37:20: Man kann das alles auf dem Reisbrett gut planen.
00:37:22: am Ende des Tages geht es wirklich darum die Fähigkeit zu haben dass wir genau das was wir da irgendwo in der Theorie uns ausgedacht haben mit unseren Kolleginnen und Kollegen die es umsetzen müssen besprechen können dass wir die Akzeptanz haben das wie sie auf der reise mitnehmen ... Changeprozess, der braucht einfach eine gewisse Zeit.
00:37:46: Und ich glaube das sind so wenn wir uns wertes vorn so über Zyklen die so kommen... Wenn es neue Einführungen sind oder wenn zum Beispiel Saisonalitäten sind.
00:37:56: Das sind so die Themen.
00:37:57: die müssen wir leeren und ich glaube dass ist da nach vorne hin noch viel mehr brauchen weil wir natürlich in der Logistik decken wir das gesamte Spiegelbild der Gesellschaft ab.
00:38:08: bei uns arbeiten so viele Menschen Geschlechter, Mann männlich weibliche Führungskräfte.
00:38:16: Teilzeit vollzeit jung alt.
00:38:19: wir sind da so vielfältig unterwegs und das unter einen Hut zu bekommen damit am Ende des Tages das richtige Ergebnis bei rauszukommt und dass in so einem Change Projekt dann auch entsprechend sauber unterzukriegen ist etwas wo Mensch und Technologie sehr hand in Hand zukünftig gehen müssen.
00:38:38: Wenn wenn ich mir Berichte über DAXA anschauen, eure Zahlen und ihr habt auch einige... Kollegen, Kolleginnen die da sehr begeistert auch über Berichten.
00:38:54: Zuletzt habe ich was über Schokolade gelesen nach dem Motto endlich können wir wieder mehr Schokoladen verkaufen weil sich da einfach der Kakaokurs auch günstig entwickelt hat in letzter Zeit.
00:39:09: also ich finde es immer sehr erfrischend und man merkt auch diese Begeisterung von der du vorhin berichtet hast.
00:39:20: was ist dein blick auf die lebensmittel logistik in zwanzig sechsundzwanzig in deutschland würdest du also sind alle so wie daxa super gut drauf und ihr schreibt gute zahlen ihr habt spannende kundenprojekte Und eigentlich kann es einfach genauso weitergehen.
00:39:37: oder sagst du Also wenn ich hier greenfield hätte und das alles komplett normal neu bauen würde, wie die lebendlogistik Deutschland funktioniert.
00:39:48: Wenn mir ein zwei Dinge einfallen, die ich hinzufügen würde.
00:39:53: Ja das war jetzt eine lange Frage aber...
00:39:59: Wichtige Punkte sind natürlich etwas mit dem sich die ganze Industrie im Lebensbereich beschäftigt.
00:40:05: wo stehen wir heute?
00:40:06: Mit den Trends die ich vorhin gesagt hatte dass vielleicht auch eher der der Einkaufskorb in Richtung Discounter bei dem ein oder anderen geht und dass wir sicherlich zusammen unseren Kunden überlegen müssen, wo können wir noch gemeinsam wirken?
00:40:23: Sind wir gerade dieses Jahr sehr stark beschäftigt.
00:40:27: Und es gibt so ein paar Sachen die würde ich gar nicht so großartig verändern weil die finde ich ziemlich gut.
00:40:34: zum Beispiel mag ich das wir nicht nur in Deutschland sondern auch in Europa mittlerweile wirklich einen hohen Qualitäts und Sicherheitsstandards haben im Food.
00:40:44: Du hast ja auch schon ein paar Lege mal bei uns gesehen, wenn man sich das mal anschaut auf welchem Level?
00:40:51: Und sicherlich nicht nur Dachser sondern auch die Industrie selber in der Lebensmittellogistik arbeitet.
00:40:56: Das ist schon ein sehr, sehr gutes Niveau.
00:40:59: da ist natürlich auch einen gesetzlichen Rahmen drum herum.
00:41:02: aber das alles jeden Tag rundzukriegen finde ich sei es Temperaturführung Rückverfolgbarkeit aber auch die generelle Hygiene Da kann der Verbraucher schon wirklich sorgenfreien Regal greifen und genießen.
00:41:19: Auf einer anderen Seite was eher wünschen würde, was aus meiner Sicht noch ein Gamechanger sein könnte.
00:41:28: Wir brauchen eine ängere Verzahnung.
00:41:31: Wir haben einfach auch auf dem Markt Themen das in so Zeiten wie jetzt auch mal Kraftfahrer abfließen und nicht hinterher kommen weil sie einfach nicht nachgefragt sind.
00:41:41: Das heißt, Transportunternehmer werden weniger die müssen vielleicht etwas mehr ums Überleben kämpfen generell auf den Markt.
00:41:48: wir haben gerade gesehen, das ist neben Willi Betz und Notäger.
00:41:52: Das sind immer so zwei Beispiele die es jetzt erwischt hat auf dem Markt dass einfach auch auch Transportnummer vom Markt verschwinden.
00:42:01: Das ist etwas was in so einer Zeit passiert.
00:42:03: wir sind jetzt schon etwas lange in dieser Stagnation Rezession das heißt es passiert auch einmal mehr und viel bei kleinen Unternehmen wo das Ganze nicht so sehr in den Medien auftaucht.
00:42:16: ich glaube einfach eine noch höhere Verzahnung entlang der Wirtschaftskette haben müssen.
00:42:24: Sei das mit unseren Kunden, aber sei es auch mit den Empfängern dass wir in Summe etwas generieren und auch weiter dafür sorgen, dass wir auf alles was der Markt also hergibt sei es schrankungsbreiten kurzfristige Änderungen Störungen gut reagieren können.
00:42:41: Und dieses ich nenne es immer so von der Rampe Und da bis zur Planung diese Erfahrung und so ein gewisser Pragmatismus Level, den wir da haben.
00:42:53: Das wird einfach weiterhin einen riesigen Erfolgsfaktor bleiben und dieses Wir finden Lösungen Mindset der Menschen das wird weiterhin ein großer Erfolg Faktor sein.
00:43:08: Auf der anderen Seite braucht es den Einsatz von Technologien gerade wenn wir in Richtung Planbarkeit mehr gehen wollen.
00:43:16: Wenn wir heute auf Schwankungen reagieren und das teilweise sehr kurzfristig, ich sage mal denn stehen die Leute nicht einfach irgendwo im Schrank in der Warteschlange.
00:43:25: Sondern dann müssen wir diese auch irgendwo besser planen können.
00:43:30: Weil diese Ressourcen sind einfach nicht unendlich.
00:43:33: Sei es zum Lager, sei das bei den Fahrzeugflotten oder bei den Fahren Und auch da braucht es wieder diese Kooperation und sagen, okay wie können wir das Ganze ein wenig ausbalancieren damit am Ende des Tages das Regal nicht leer bleibt.
00:43:50: Als drittes bewegt uns gerade sehr... Es gibt in der Kette immer mal wieder Themen die wir nicht beeinflussen können weil Dritte in dem Fall der Handel vielleicht noch nicht ganz so am Tisch sitzen wie wir uns das wünschen würden.
00:44:05: Sei's bei Zeitfensterbuchungen sei aber auch der Umgang mit mit Lehrpaletten, sei es mit Wartezeiten und so.
00:44:12: Also auch da denke ich brauche es eine höhere Vernetzung mit allen Spielern im Netz damit einfach dieses Feld sichergestellt ist.
00:44:25: Zeitfensterbuchung!
00:44:26: Dieses Thema begleitet uns doch schon eine ganze Weile oder?
00:44:31: Das begleidet uns eine ganze weile und man muss dazu sagen viele Handelslege, die haben das mittlerweile ganz gut im Griff.
00:44:40: Das kann man so sagen.
00:44:43: aber irgendwie vergessen wir dann immer mal wieder dass in vier Tage Woche kommt und das am Mittwoch vor Ostern vielleicht auch mal fünf Zeit Fenster mehr bräuchten.
00:44:51: und dann können wir uns mit unseren Kunden noch so gut vorbereiten wenn am Ende des Tages wie die Ware einfach nicht los werden oder die Bereitschaft vielleicht auch mal an einem Samstag ein Zeitfenster zur Verfügung zu stellen, oder vielleicht auch einmal außerhalb der normalen Schranken zu denken.
00:45:10: Dann wird das Ganze nicht rund und es bleibt dann auf uns und unseren Kunden hängen da Lösungen fürzufinden?
00:45:19: Ja, dass manche Dinge brauchen einfach ein bisschen mehr!
00:45:23: mehr Anlauf als man
00:45:26: so.
00:45:27: So sieht das.
00:45:28: Wir sind aber, denke ich mal mittlerweile ist das Thema in allen Bereichen angekommen weil einfach die Ressourcen wie man merkt nicht unendlich sind und die Verfügbarkeit der Ware ist immer noch prioritär und da müssen wir eine Kette dafür sorgen dass für die Rahmenbedingungen gesetzt werden.
00:45:48: Also, wenn ich zusammenfasse was ich verstanden habe.
00:45:52: Dein Blick auf die Lebensmittellogistik heute Wir können uns hier in Deutschland und insgesamt Europa ganz glücklich schätzen dass wir dann ein sehr gutes Fundament haben.
00:46:02: so hab ich dich verstanden Dass wir in puncto Qualität zur Verlässigkeit Lieferfähigkeit auch Wir haben ja ein paar extreme Situationen auch schon hinter uns das wir da als Verbraucher relativ ruhig schlafen können.
00:46:21: Und letztendlich sprich es so an, Feinschliff ist immer möglich sozusagen.
00:46:27: Genau wir können entlang der gesamten Kette, können wir mit allen möglichen Beteiligen natürlich sprechen?
00:46:32: Wir können vielleicht auch in der Zukunft noch mehr und vernetzter Datenteilen noch mehr Vorausschauende sein um dann das hat ja Eingang hatten wird.
00:46:41: ganz kurz Um nicht einfach nur lieferfähig, sondern auch ein bisschen resilenter gegenüber Störungen zu sein.
00:46:51: Das macht das Ganze etwas steuerbarer und diese Vernetzung sollte sich auch zukünftig an integriere Bestandteil von unseren Entscheidungen sein um dann am Ende des Tages auch hoher Kundenzufriedenkeit lieferfähig die Ware an den Mann zu bringen.
00:47:11: Resilienz ist auf jeden Fall etwas, was wir auch in den nächsten Jahren brauchen werden.
00:47:16: Gerade im Lebensmittelbereich wo wir neben dem wirtschaftlichen und politischen Themen einfach das Thema Umwelt und Natur entwickeln sich da der Das Thema Klima, das wird sicherlich auch einen Einfluss drauf haben.
00:47:39: Welche Lebensmittel werden transportiert?
00:47:41: Wo kommen die her?
00:47:44: Wo müssen sie hin?
00:47:46: insofern Resilienz ... Wir zählen auf euch Stefan, dass ihr da diese Stärke weiterentwickelt damit wir weiterhin auf unsere Nahrungsmittel auch zähnen können.
00:48:02: Sonst frage ich auch gerne hier im Podcast Blick nach vorne.
00:48:08: Wie sieht der Bereich Food Logistik, sagen wir mal in fünf Jahren aus?
00:48:14: Aber ich weiß gar nicht kann man diese Frage beantworten bei all dem was sich so täglich bei uns und unum's herum entwickelt?
00:48:27: Also wenn ich so auf fünf Jahre gucke, wie sieht die aus?
00:48:30: Ich kann natürlich sagen wir haben vor uns für einen Plan was wir machen wollen.
00:48:35: Ich glaube das hat jedes Unternehmen irgendwo.
00:48:38: Für sich.
00:48:38: viele haben sie es auch auf zwei Tausend Reißig spezialisiert ist.
00:48:41: ein schönes Rundes dato mal gucken was bis dann so passiert.
00:48:45: also ein Thema was sicherlich alle umher treibt und ich kann noch sagen Trotz der wirtschaftlichen Themen, die wir vielleicht gerade haben und der gesamten Herausforderung, die der Markt mit sich bringt.
00:48:58: Das ist das Thema Nachhaltigkeit.
00:49:00: Das war in der Vergangenheit, wenn wir mal so zehn Jahre zurückschauen, vielleicht noch fünf Jahre zurückschauen... Das waren mir ein bisschen nice to have noch.
00:49:12: Und vielleicht ist es auch je nachdem wie die wirtschaftliche Situationen unternehmen sind wird das auch unterschiedlich bespielt.
00:49:20: Das ist aber weiterhin ein absolut zentraler Faktor.
00:49:24: Also CO² neutral produzieren zu können, wann auch immer das möglich ist, treibt uns ganz massiv um.
00:49:33: Treibt sich nicht nur uns um sondern treibt die gesamte Lebensmittelindustrie um.
00:49:37: und gerade wenn man mal so in die Lebensmittelthemen reinguckt, wenn man schaut wie die Milch letztendlich ins Regal kommt da wird eine Menge CO² ausgestoßen.
00:49:46: Das heißt auch wir müssen unseren Anteil dieser ganzen Kette dazu liefen.
00:49:50: was tun wir auch sei es durch die.
00:49:52: Netzwerkentwicklung, Effizienzsteigerung sei es die Infrastruktur unserer Terminals die die Fahrzeugflotte.
00:50:01: das sind also Themen wo wir direkt drauf eingreifen aber auch so zusammenarbeiten mit den Unternehmen wie mit den Tafeln um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden sind alles so Sachen die das ganze rund machen und wo ich persönlich glaube, die werden in den nächsten Jahren weiter in den Fokus rücken.
00:50:24: Ich würde mich sogar freuen wenn da ein bisschen mehr von in den fokus rückt weil natürlich neigt sicherlich auch Konsumenten getrieben Der Handel und unsere Kunden dazu in solchen Phasen sehr, sehr stark auf den Preis zu gucken.
00:50:38: Und auch wir müssen uns diesen Herausforderungen stellen.
00:50:41: Auch wir müssen gucken wo können wir weitere Effizienzen rausholen?
00:50:45: Das darf aber nicht mehr die erste Frage sein sondern... Wie ich sagte, es muss das Thema wie sind wir morgen auch noch lieferfähig.
00:50:56: Und was muss dafür getan werden?
00:50:58: Wie können wir weiter in die Zukunft investieren?
00:51:01: weil wir müssen diese Themen umsetzen.
00:51:02: Jetzt sind wir sich bei DAXer einmal mehr in der Lage zu machen.
00:51:07: aber wenn ich mir diese vielen Mittelstände angucke, zwanzig dreißig Fahrzeuge die müssen auch die Luft haben morgen an dem Markt agieren zu können und B müssen die Luft habe nach vorne denken zu können Sei es in der Fahrzeugflotte, aber auch in anderen Themen die Nachhaltigkeit umzusetzen.
00:51:25: Ich denke das ist ein entscheidender Faktor für die nächsten fünf Jahre und ein weiterer entscheidenden Faktore ist sicherlich das Thema Vernetzung generell in Europa.
00:51:38: also wie bin ich?
00:51:39: Wie bin ich in der Lage darauf zu reagieren wenn meine Kunden vielleicht auch mal andere Werke übernehmen, wenn sie sich konsolidieren.
00:51:48: Wie kann ich da gewisse Themen in Europa komplett denken?
00:51:52: Oder auch Themen wie die gesamte Prozesskette mehr und mehr sichtbar zu machen und da Erkenntnisgewinne daraus mitzunehmen.
00:52:01: Ja Mensch Stefan.
00:52:02: also ich hätte jetzt noch einige Fragen.
00:52:06: Ich glaube wir könnten uns eine Stunde mindestens unterhalten.
00:52:11: Aber ich weiß, du hast natürlich auch heute einen vollen Terminkalender und darfst dann gleich weiter.
00:52:21: Deshalb vielleicht zum Schluss eine eher persönliche Frage.
00:52:27: Wir haben gehört ... Du hast ja deine ersten Schritte in der Logistik im Mecklenburg-Vorpommern gemacht.
00:52:35: Bist jetzt im Allgäu!
00:52:37: Und du bist ein Sportler?
00:52:39: Und zwar, ich glaube Radfahren ist so dein Ding richtig.
00:52:45: Ich
00:52:46: liebe das Rennradfahren schon seit E&E genau und dafür benötigt sich das Allgäu hervorragend an!
00:52:51: Das wäre jetzt meine Frage.
00:52:52: also weil ich sage mal McPom da ist es ein bisschen flacher geht's genauso gut im Allgäusch?
00:53:00: Ja, das geht auch schon.
00:53:00: Das geht genauso gut und wie du vorhin an der meiner Lebensgeschichte ja so ein bisschen mitbekommen hast.
00:53:05: also so einen Weg macht man nicht wenn man im Backpompt bleibt sondern ich habe eine kleine Rundreise durch Deutschland und auch ein bissel Ausland dabei und hab meinen Rennrad immer mit in der Tasche gehabt.
00:53:18: gab er ne Zeit da habe ich es ein bisschen weniger betrieben aber vielleicht eher die Karriere im Vordergrund.
00:53:24: Aber mittlerweile seit zehn zwölf Jahren war ich das schon wieder sehr intensiv.
00:53:29: Gönnen wir mal das eine oder andere Rennen, beziehungsweise die eine oder anderen Rundfahrt im Jahr wo man dann auch öffentlich starten darf und es ist einfach ein super schöner Ausgleich.
00:53:42: Und wenn's jetzt nicht gerade wirklich komplett regnet und hakelt draußen, dann ist mir auch das Wetter ziemlich egal sondern geht raus auf die Straße und wenns in der Woche denn mal nicht geht, dann geht's morgens raus zum Laufen.
00:53:58: damit ein schöner Ausgleich und eine tolle Balance zu doch einem aufregenden Tag meistens, einen interessanten Tag.
00:54:06: Und das Abschalten mit Family und das Absschalten mit so einem bisschen Ausdauersport finde ich für mich persönlich immer sehr, sehr angenehm.
00:54:16: Das ist einfach toll, dass man da zu sehen bekommt.
00:54:21: Manchmal steht er da eine oder andere Berg immer noch mal am Weg.
00:54:24: Da muss ich mich dann ein bisschen mehr hochquälen, aber da bin ich umso stolzer, wenn ich es wieder nach Hause geschafft habe und das ist schon ganz toll!
00:54:33: Ja, aber haben wir gar nicht bewusst dass wir dieses Thema Radfahren auch teil.
00:54:37: Wobei es bei mir ja nicht Rennrad ist sondern mit meinem Mann machen wir jeden Sommer eine Radreise wo wir dann mit Gepäck auf dem Fahrrad unterwegs sind Und ja, dieses Jahr geht es von Magdeburg an der Elbe entlang nach Richtung Hamburg.
00:54:56: Schön!
00:54:56: Das wird auch spannend genau.
00:55:00: Ich würde mich jetzt in zwei Wochen zu Pfingsten setz ich mich aufs Rad und werde einmal Deutschland durchqueren.
00:55:07: Wow!
00:55:09: Ich wohn im Raum Memmingen und werde von mir zu Hause einmal quer durch Deutschland meine Heimatstadt fahren.
00:55:17: Hofft, dass das Wetter ein bisschen mitspielt.
00:55:20: Wie gesagt, kälte und ein bissel dropfer macht mir nichts aus.
00:55:25: Und wer dann nach Schwerin nach Hause fahren?
00:55:26: Guck mal, dass ich das irgendwie in fünf, sechs Tagen schaffe.
00:55:31: Je nachdem wie die Bange so
00:55:32: mitspielen.
00:55:32: Ich habe das in der Vergangenheit schon einmal gemacht.
00:55:35: Bin da auch schon einmal von Mallorca quer durch Frankreich nach Belgien nachhause gefahren zu meinem
00:55:40: Spiel.
00:55:41: Es ist einfach toll was man da so... ... so sieht und wenn man so kennenlernt immer mal wieder unterwegs.
00:55:46: Und die Vielfalt der Natur, da kommen ganz viele verrückte Charaktere... ... immer mal über den Weg.
00:55:53: das fand ich ganz schön.
00:55:56: Man hat auch ein bisschen Zeit um das zu puzzeln, sage ich immer, und zu verarbeiten was dann in den letzten Wochen oder Monaten angefallen ist.
00:56:04: Das bringt eine schöne Energie und Frische wie der in Körper und Geist.
00:56:09: Das stimmt, das stimmt.
00:56:10: Ja super!
00:56:10: Das heißt ja vielleicht können dich ein paar anfeuern auf der Strecke jetzt schon bald?
00:56:16: Ja ich sage Bescheid wenn Sie unsere Wege in den Grundsinn sagen, es kommt gibt in der Tat immer wieder... Ich habe das Ausstellung gemacht spontan mit Fahrer.
00:56:24: also.
00:56:24: es ist immer mal so dass man einen Tag mitkommt.
00:56:27: Es kommt immer mal wieder vor so gleichgesinnte und das Interessante dabei ist Es interessiert irgendwie niemanden, was du beruflich machst in dem Moment.
00:56:36: Sondern alle wollen wissen, wo kommst Du her?
00:56:38: Wo willst Du hin?
00:56:40: Wie viele Kilometer machst Du?
00:56:41: Was hast Du unterwegs gesehen und was hast Du für einen Fahrrad unter dem Hintern?
00:56:45: Und das sind so die... Die Momente, die ich irgendwie mag.
00:56:49: Dass wir dann auch mal wie gesagt bei allem tollen was sich in unserer Berufswelt wiederfinde aber auch als Ausgleich gerne seh mal über etwas ganz anderes reden als vielleicht nur über Lebensmittel logistik.
00:57:02: Das stimmt das kann nicht gut nachvollziehen.
00:57:04: ja gut also dass heißt Stefan gibt es auch live und in Farbe zum Anfeuern auf dem Rennrad.
00:57:13: Jede jetzt will kommen, ich fahre jetzt nicht im Lachsätrikon mehr.
00:57:17: Aber wer... Ich bin immer für ein Gespräch offen und zugrufet sind auch mal gerne mitgenommen gerade wenn es bei Koren gegenwinnt ja.
00:57:24: Ja super!
00:57:25: So wer's nicht schafft an deiner Rennstrecke entlang zu kommen?
00:57:30: Wo erreicht man dich sonst Stefan?
00:57:33: Naja ich bin.
00:57:33: in der Regel bin ich in Campton oder halt auch sehr viele Organisationen unterwegs hab die Möglichkeit wirklich mich frei zu bewegen und viel mit unseren Niederlassungen, mit unseren Ländern ins Arbeiten zu kommen.
00:57:50: Bin so etwa die Hälfte meiner Arbeitszeiten manchmal auch ein bisschen mehr.
00:57:53: Bin ich da in Europa unterwegs?
00:57:56: Und die andere Hälften bin ich in der Regel im Kämmten.
00:58:01: Da bin ich dann zu erreichen.
00:58:04: Bin auch gerne mal über LinkedIn zu überreichen.
00:58:07: Auch da gab es die eine oder andere interessante Konversations schon und wer da interessante Themen hatte, der es herzlich willkommen sich immer wieder mal zu melden.
00:58:18: Ja super!
00:58:19: Das wären sicherlich viele Nutzen.
00:58:22: Stefan, vielen, vielen Dank!
00:58:25: Also ich glaube wir haben echt sehr persönliche und spannende Einblicke von dir bekommen Und sind da auch fachlich ein bisschen eingetaucht In deine Verantwortung heute Deine Rolle und in die DAXA-Welt gerade die Foodwelt.
00:58:40: Vielen Dank dafür.
00:58:42: Ich würde sagen spätestens in fünf Jahren machen wir nochmal eine Folge und gucken was aus den Prognosen so geworden ist.
00:58:50: Was meinst du?
00:58:52: Also genauso machen wir das und ich schaue mir mal ob die vorher sagen, die ich hier so mir ausgedacht habe wo ich glaube was hingeht dann wirklich eingetroffen sind und du darfst mir dann die gleichen kritischen Fragen stellen und dann gucken wir mal ob ich das einhalten konnte.
00:59:08: Ansonsten vielen Dank auch von meiner Seite dass ich hier teil sein durfte von meiner Geschichte zu eurem Podcast dazu beitragen durfte.
00:59:19: Super, danke dir Stefan!
00:59:21: Bis bald!
00:59:22: Sehr gerne bis bald.