#14 Nachhaltig entschleunigt: wie die Binnenschifffahrt ihre Nische verteidigt - mit DTG-Vorstand Roberto Spranzi
Shownotes
In dieser Live-Ausgabe von Logistikgeschichten spreche ich auf der Future Logistics in Duisburg mit Roberto Spranzi, Vorstand der Deutschen Transport-Genossenschaft Binnenschifffahrt (DTG).
**🎙️ Logistikgeschichten – Folge #14 | Nachhaltig entschleunigt: wie die Binnenschifffahrt ihre Nische verteidigt **
Wir sprechen über Nachhaltigkeit, Nischen, Fachkräfte, Infrastruktur und darüber, warum ein langsamerer Verkehrsträger für bestimmte Transporte genau der richtige sein kann.
Darum geht’s in dieser Episode:
- warum die Binnenschifffahrt nicht für jeden Transport passt – aber für bestimmte Güter sehr sinnvoll ist
- weshalb Entschleunigung in der Logistik auch eine strategische Entscheidung sein kann
- welche Rolle Nachhaltigkeit spielt, wenn Transporte über Wasser geplant werden
- warum die Binnenschifffahrt ihre Nische nicht verstecken muss
- wie genossenschaftliche Strukturen in einer traditionsreichen Branche wirken
- was Partikuliere für die Binnenschifffahrt bedeuten
- welche Infrastrukturfragen die Branche beschäftigen
- warum Sichtbarkeit und Nachwuchsgewinnung für die Binnenschifffahrt entscheidend bleiben
- was sich ändern darf, damit mehr Unternehmen Wasserstraßen in ihre Logistikplanung einbeziehen
Mein Gast
Roberto Spranzi ist Vorstand der DTG Deutsche Transport-Genossenschaft Binnenschifffahrt eG mit Sitz in Duisburg. Die DTG ist in der Binnenschifffahrt zuhause und organisiert Transporte über die Wasserstraße für unterschiedliche Güter und Relationen. Im Gespräch bringt Roberto Spranzi die Perspektive einer Branche ein, die oft weniger sichtbar ist als andere Verkehrsträger, aber für bestimmte Transportaufgaben eine wichtige Rolle spielt. Dabei geht es nicht nur um Schiffe, sondern auch um Menschen, Planung, Vertrauen und die Frage, wie sich ein traditioneller Verkehrsträger in veränderten Märkten behauptet. Hier findest du Roberto auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/roberto-spranzi-465746a0/
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Ich bin Pélagie Mepin-Koebel, Expertin für Logistik Storytelling. Seit über 20 Jahren helfe ich mittelständischen Unternehmen aus der Logistikbranche, sich besser zu vermarkten und erfolgreich zu wachsen. Als Gründerin und CEO der Strategieberatung **Logtastiq **habe ich die Vision, **Storytelling **als goldenes Werkzeug für Unternehmenswachstum jedem Logistikunternehmen zugänglich zu machen.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Willkommen bei Logistik-Geschichten.
00:00:02: Ich bin Pelegi mit Banköbel, in diesem Podcast spreche ich mit Logistiker und Logistickerinnen die ich besonders spannend finde.
00:00:09: Gemeinsam erkunden wir wie und warum sie aus ihrer ganz persönlichen Perspektive unsere Welt täglich in Bewegung halten!
00:00:16: Und jetzt viel Spaß mit der neuen Folge
00:00:32: zurück hier auf der Future Logistics, ich hoffe ihr habt die Mittagspause genossen.
00:00:38: Ich weiß dass auch der eine oder andere noch draußen im Gespräch vertieft ist für uns kein Problem, die kommen alle einfach nach und nach rein.
00:00:47: Und folgen dann dem Podcast einfach ab dem Moment wo wir gerade sind.
00:00:53: Die Podcast-Hose Pelagies schon mit auf der Bühne und auch ihr Gast Roberto.
00:00:59: Beide werden jetzt gleich sprechen ausführlich über das Thema Binchgefahrt also nachhaltig entschleunigt wie die Binschefahrt ihre Nische verteidigt.
00:01:09: Darum geht es jetzt, ich stelle euch die beiden aber auch noch mal kurz vor.
00:01:13: Pellagie-Mépar Köbel ist eben CEO und Founder von Logtastic und als Gast hat sie mit eingeladen Robertus Branzi und er ist eben im Vorstand der Deutschen Transportgenossenschaft Binschifahrt.
00:01:26: und dann würde ich sagen wir sind ganz ruhig weil das ist ja eine Live Podcast Aufnahme hier und ihr habt das Wort und ich wünsche euch ne erfolgreiche Aufnahme!
00:01:38: Vielen Dank, Juliane für die perfekte Einleitung und vielen Dank für alle, die jetzt ihre Mittagspause pünktlich abgeschlossen haben.
00:01:50: Es ist wieder Zeit für eine Extra-Ladung Logistikgeschichten Und ich freue mich sehr, dass wir diesmal hier live in Duisburg sind und das hier auf der Bühne vor diesem wunderbaren Publikum und dieser wunderbaren Kulisse der Future Logistics gestalten dürfen.
00:02:11: Heute sprechen wir über Binnenfahrt und insbesondere wollen wir darüber sprechen, welche Rolle die binische Fahrt für unsere Lieferketten spielen.
00:02:25: Und wir fragen uns auch warum sie den noch so oft übersehen wird, versteckt genau dahinter.
00:02:32: Und mich persönlich interessiert auch immer wer sind die Menschen dahinter?
00:02:37: Wer gestaltet die bündnische Fahrt in Deutschland, Europa und vielleicht weltweit?
00:02:41: Mal schauen was Roberto uns heute verraten kann!
00:02:47: Menschen sind die Geschalter, sie sind wichtig und ich freue mich sehr dass wir heute hier jemand dabei haben als Gast haben der Geheimnisse der Binnische Fahrt kennt.
00:03:00: Ich bin gespalten, wie viel davon er uns heute verraten wird und wieviel wir mitnehmen können.
00:03:08: Ja Roberto Schwanzi ist Vorstand bei der DTG hat Juliane schon erwähnt und seit vielen, vielen Jahren in der Logistik, in der Binnische Fahrt und ich freue mich sehr dass er heute mein Gast ist im Logistikkeschichten Podcast hier auf der Future Logistics.
00:03:24: herzlich willkommen Roberto!
00:03:27: Vielen Dank.
00:03:27: schön das ich hier sein darf
00:03:29: sehr schön dich hier bei diesem Format zu haben.
00:03:34: Roberto ist es so, wir alle sind heute hierhin gefahren ins Museum und haben uns auf das Thema Binschefahrt gefreut.
00:03:44: Du bist auch hierhin gefahren, Binnenschifffahrt ist aber für dich etwas was Alltag ist.
00:03:51: Aber heute nicht irgendwie ins Büro in Duisburg sondern hier hin ins Museum.
00:03:57: Wie hat sich das angefühlt ins Museum zu fahren um über dein Tagesgeschäft zu sprechen?
00:04:03: Pellagier tatsächlich war ich heute Morgen aber auch schon im Büro weil mein Büro ist nur knapp fünfhundert Meter von hier entfernt und es gibt keinen besseren Platz als Duisburg, Ruhrort um über die Binnenschiffer zu sprechen.
00:04:18: Dass wir hier an diesem sehr traditionellen Ort sind spricht ja nochmal dafür.
00:04:24: wenn du dir die Flaggen alles anschaust.
00:04:27: ich bin jetzt schon älteren Jahrgangs Ich bin tatsächlich schon seit forty-six Jahren in der Logistik tätig soll man gar nicht glauben aber ich habe direkt nach dem Kindergarten angefangen.
00:04:39: Das sind alles namhafte Redereien, die es teilweise heute in der Form so nicht mehr gibt.
00:04:45: Aber ich habe gerade schon erklärt – Die Elbier-Eilfracht ist ein Teil der heutigen DTG das Unternehmen für das Ich verantwortlich zeigne hier mit Sitz in Duisburg Rohrart.
00:04:57: Hier ist unser Hauptsitz.
00:04:59: Wir haben mehrere Niederlassen ganz Deutschland in Berlin, in Magdeburg und Hamburg Und dann auch noch in Süddeutschland, in Offenbach Und das waren so Teile des Ursprungs.
00:05:09: In den letzten Jahren wurde die heutige DTG dann gegründet, wir beschäftigen heute in den Binnenschiffen in der Genossenschaft.
00:05:19: Das heißt, die Genossschaft ist die Verkaufsorganisation und unsere Binnenschiffe sind selbstständig Unternehmer, die sich unter dem Dach der Genossen schafft zusammengeschlossen haben und die operieren wir hier u.a.
00:05:34: von Duisburg aus.
00:05:36: Wir werden darauf genauer eingehen.
00:05:39: Roberto, du sagtest wir sind hier nicht zufällig in Duisburg ein sehr wichtiger Standort für dieses Thema Binnenschifffahrt.
00:05:48: Bevor wir zurück nach Duisburg kommen und zu den Möglichkeiten, die hier vor Ort sind würde ich gerne in die Welt schauen mit dir.
00:05:58: Weil die Gelingheit ergibt sich vielleicht nicht ganz so oft wenn wir an anderen Stellen in der Welt schauen.
00:06:05: das Thema Binnenschifffahrt ist dort nicht im Museum sondern quick lebendig.
00:06:11: wo sind so Regionen in der welt wo du sagen würdest da sind die entsprechende Flüsse, da sind entsprechende Warenmengen und da tobt die Binnenschifffahrt.
00:06:27: Tatsächlich sind wir hier in Deutschland mit einem Wasserstraßennetz von ungefähr siebentausend dreihundert Kilometern eher klein.
00:06:36: auch der Stellenwert und die Nutzung der Binnenschifffahrt ist bei uns eher zurückhaltend.
00:06:42: wenn ich zum Beispiel nach China-Schauel, in China spielt die Binnenschifffahrt eine weit größere Rolle.
00:06:51: Wenn du jemals oder schon warst in Bangkok und du hast einen Hotel am River of Kings dann siehst du wie viel Binnenschiffart in Thailand tatsächlich stattfindet.
00:07:04: ich muss allerdings einschränken wenn du mit deutschem Standard auf diese Binneschiffart schaust dann würde denn die Schiffe die in Thailand fahren in Deutschland nie eine Zulassung bekommen.
00:07:15: Das ist ein ganz anderer Standard.
00:07:17: Aber das Unternehmen will, dass ich früher... Tätig war, sind tatsächlich auch nach Südamerika gegangen und haben Schuhboote und Schubleichter umgerüstet.
00:07:27: Um dort auch Binnenschiffer zu betreiben.
00:07:30: Und gerade selbst wenn man in New York ist, Manhattan wird ja von zwei Flüssen eingekreist quasi Hudson- und East River und auch auf diesen Flüßen passiert ziemlich viel Binnenschiff hat und in einem ganz anderen Ausmaß die Einheiten wie die Güter transportiert werden in Amerika sind und ein vielfaches größer als hier bei uns in Deutschland.
00:07:55: Die größte Einheit, was man hier auf dem Rhein transportieren kann das sind sechs Schubleichter mit einem Schubboot.
00:08:03: und dieses Fahrzeug sag ich mal ist dann in der Regel zweihundertsechzig-zweihundertsiebzig Meter lang also so groß fast wie einen Seeschiff und transportiert bei voller Auslastung bis zu achtzehntausend Tonnen Güter, das ist das größte was hier möglich ist.
00:08:21: In Amerika in Südamerika fahren wir nicht mit sechs Schub leichtern sondern mit vierzig nur um mal sich vorzustellen.
00:08:30: Ja spannend also.
00:08:31: es gibt sowas wie eine Champions League der binnische Fahrt weltweit.
00:08:36: Ist aber nicht hier in Deutschland selbst die Niederländer Man mag es mir nachsehen, ein nicht so großes Land.
00:08:45: Ich glaube die Niederlande hat so viele Einwohner wie Nordrhein-Westfalen aber ist ein tolles und wertvolles Land.
00:08:52: da hat die Binschifffahrt schon wieder auf einen ganz anderen Stellenwert als bei uns weil die Kanäle und die Wasserstraßen dort viel besser genutzt werden als
00:09:00: bei Uns.
00:09:00: Sie haben einfach einen anderen Stellen Wert in den Niederländern und auch in Belgien.
00:09:04: das da hinken wir in Deutschland doch ziemlich stark
00:09:06: nach.
00:09:07: Ja, sehr interessant.
00:09:08: Also ich finde den Punkt sehr spannend, den du genannt hast im Sinne von wenn es um die Qualität geht und die Art und Weise wie Binschefahrt organisiert wird welche Qualitätsstandards da vorzufinden sind das wiederum dann Deutschland und gerade dass was auf dem Rhein passiert dann wieder ganz oben auf der Hitparade sozusagen landet.
00:09:35: Wir sind tatsächlich Weltmeister im Regulieren, im Bürokratieaufbau.
00:09:40: Was die Standards, die wir hier in Deutschland und in der Binschifffahrt quasi erfüllen müssen, sind soweit ich weiß – die höchsten auf der Welt!
00:09:48: Wir werden regelmäßig von den Wasserschutzbehörden kontrolliert.
00:09:53: Wir müssen regelmäßig den sogenannten TÜV machen,
00:09:55: d.h.,
00:09:56: in der Binenschiffert SOK.
00:09:58: Also es wird sehr stark kontrolliert, dass auch alles so sein soll und so ist wie die Behörden das sich vorstellen.
00:10:08: Gut halten wir fest.
00:10:10: also wir sind hier in Duisburg mit dem Rhein in der Nähe sind wir Benchmark was Qualität in der Binnische Fahrt angeht Bevor wir jetzt noch mal inhaltlich da reingehen, wie das genau funktioniert und auch bei der DTG als Organisation.
00:10:28: Erstmal nochmal zu dir Roberto du bist jetzt sehr lange in der Logistik.
00:10:34: also Ich habe
00:10:38: gerade gesagt, ich habe tatsächlich meine Lehre begonnen.
00:10:42: In Krefeld war eine Spedition, die allerdings alles gemacht hat.
00:10:47: Ich habe also tatsächlich den Klassen-Speditör gelernt und kann Lkw, Bahn oder Lagerhaltung, Luftfracht.
00:10:54: Das habe ich alles gelernt, war dann zehn Jahre in diesem Unternehmen auch tätig.
00:10:58: Hab zwischendurch meinen Grundwehrdienst abgeleistet bei der Bundeswehr – das war damals noch ganz normal -, dass man fünfzehn bis achtzehn Monate Grundwehr-Dienst geleistet hat.
00:11:07: Ich hab's auch sehr gerne gemacht.
00:11:09: Bin dann nach Duisburg im Jahr und neunzig gekommen zur Renanjahr.
00:11:15: Das ist die Ranjanja Schifffahrtsgesellschaft.
00:11:20: Manchmal fällt es mir ein bisschen schwer, aber ich sage es trotzdem.
00:11:22: Theo de Möncher, wo ich gelernt habe, gibt es nicht mehr.
00:11:25: Rhinania, wo Ich für Jahre gearbeitet habe, Gibt's nicht mehr!
00:11:28: Die Hani-Rederei zu der ich neunzehntvierundneutzig gegangen bin ist dann Anfang Der Zwei Tausende an Imperial verkauft worden.
00:11:34: Gibt´s nicht mehr... Imperial, Wo ich dann zwölf dreizehn Jahre Gearbeitet habe wurde dann an die HGK Shipping Verkauft?
00:11:41: Gibt Es Nicht Mehr!
00:11:42: Die Genossenschaft gibt es die DTG und die Genossenschaft wird das auch noch über viele Jahrzehnte geben weil die Genossen schafft Können Sie oder kannst du, oder kann keiner kaufen?
00:11:58: Diese Gesellschaften gibt es nicht mehr und wir sind ganz froh, dass es Roberto hier heute gibt um uns da den Blick über weil das ist auch ein Zeichen von wahrscheinlich eine Entwicklung einfach in diesem Markt.
00:12:12: Eine Transformation und deshalb ist dein Blick Roberto ganz wertvoll auf diesen Bereich der Binnenschifffahrt.
00:12:22: Ich würde gerne jetzt kurz mit dir darüber sprechen mit das Thema so wie du.
00:12:30: Was sind so Vorurteile oder Mythen, die du vorgefunden hast über diese Branche und die sich wahrscheinlich bis heute noch hartnäckig halten?
00:12:40: Was sind zwei drei Dinge wo du sagst Das sind Bilder, die die Menschen in der Regel im Kopf haben?
00:12:45: Ja Bilder plakativ Wir sind langsam wir sind schmutzig Und wir sind langweilig.
00:12:53: Das sind mal so drei Sachen, die mir sofort einfallen.
00:12:55: Dabei vergessen aber vieles, dass die Binnenschiffer systemrelevant ist.
00:12:58: Wir haben das gerade in den Jahren im Jahr zwei Tausend Achtzehn ganz extrem gemerkt weil zwei tausend achtzehnt hatten wir einen relativ oder ein sehr starkes Niedrigwasser auf dem Rhein und da hat man in Süddeutschland, in Frankfurt am Flughafen und in der Region auf einmal festgestellt wer die Binschiffer nicht mehr fahren kann, weil es technisch nicht mehr möglich war.
00:13:14: kommt auf einmal auch kein Kyrosin keinen Sprit mehr an?
00:13:19: ist das Bewusstsein irgendwo dann schon da, dass es die Binnenschifffahrt gibt.
00:13:24: Aber wir sind einfach auch zu leise!
00:13:28: Ich habe das vorhin wenn ich das mal ganz kurz erzählen darf.
00:13:31: gerade der Sachverhalt, wenn du in Düsseldorf an den Kasamatten sitzt.
00:13:35: Du sitzt da schönster Sonnenschein aus Wetter als Bombe und dann fährt ein Koppelverband vorbei.
00:13:41: Ein Koppelferband ist ein Fahrzeug wo es einen Binneschiff mit einem Schubleichter, der keinen eigenen Antrieb hat.
00:13:47: Diese Fahrzeuge sind hundertfünfundachtzig, hundertneunzig Meter lang.
00:13:51: diese Fahrzeige können fünfhundert Container transportieren und sie fahren an dir vorbei und du merkst es gar nicht!
00:13:59: Sie fahren so leise an dir vorbei und dann auch dieses.
00:14:03: wir sind schmutzig.
00:14:06: Es gab ja Leute die in den Zeitungen behauptet haben man riecht wenn ein Bidenschiff vorbeifährt.
00:14:10: nein das riechst Du nicht.
00:14:11: Du riechst es, wenn du direkt hinter dem Auspuff stehst und in die Maschine anschmeißt.
00:14:15: Dann riecht's du, dass dann Abgas rauskommt.
00:14:18: Aber das ist auch das Einzige!
00:14:19: Und wenn du dann den Verhältnis legst oder stellst, dass du da fünfhundert LKW an dir vorbeifahren hast im Prinzip... ...und dieser Koppelverband ist in zwei Minuten an dir vorbei?
00:14:32: Wie lange dauert das bis fünfhunderte LKWS an dich vorbeigefahren sind?
00:14:35: Und wie viel... Entschuldigung, Emissionen, wieviel Feinstaub würde da?
00:14:40: Man kann man eigentlich gar nicht vergleichen.
00:14:42: Nein, das kann man nicht!
00:14:43: Es war eine ganze Zeit lang der Fall, dass man gesagt hat, das Binschiff ist schmutzig und es stößt viel zu viel NOX aus.
00:14:49: Ja, Feinstaub aber es wurde ja nicht wirklich belegt, es wurde wissenschaftlich errechnet.
00:14:56: Und das ist das was mich dann manchmal wirklich verärgert.
00:14:59: Dass man damit teilweise Unwahrheiten arbeitet die nicht okay sind weil es werden oft Birnen- und Äpfel verglichen.
00:15:07: wenn ich beim Feinstaub bin.
00:15:09: Ein Lkw produziert erheblich viel, mein mehr Feinstaub in Bezug auf das was er transportiert.
00:15:15: Weil er hat... Er produziert Bremsstäube, er produziert Reifenabrieb.
00:15:20: Das ist beim Benenschiff nicht.
00:15:21: Das Beneschiff hat keine Bremse und das Beneschifft hat keine Räder.
00:15:25: Also da werden nicht alle Komponenten zugleich in Teilen verglichen.
00:15:28: Und deswegen ist es manchmal so oder wenn du mit JetGPT arbeitest Ich mache das auch manchmal, wenn ich kurzfristig einen Vortrag halten muss.
00:15:37: Dann nehme ich mir fünf, sechs Stichworte, Binnenschiff und Transportgüter oder ähnliches.
00:15:42: Und ich kann dir sagen in neunzig Prozent der Vorschläge die ich von Chatchi Pity bekomme steht drin dass es Binnenschiff mit Schweröl fährt.
00:15:52: Das stimmt nicht!
00:15:54: Das Binnenschaft transportiert heute ganz normalen handelsüblichen Diesel ist auch nicht das Beste, aber auch da arbeitet die Binnenschifffahrt kontinuierlich daran neue Transportsysteme einzubauen.
00:16:08: Die über nachher HVO-Onehundert also über Biokraftstoffe arbeiten Diesel elektrisch arbeiten oder ähnlich.
00:16:13: Die Branche bewegt sich permanent nur vielleicht nicht in diesen schnellen Schritten wie es ich sage jetzt mal der Elke wie tut?
00:16:23: Ja, weil die Intervalle sind anders.
00:16:25: Die Lebensdauer eines Binnenschiffes ist fünfzig, sechszig, siebzig Jahre... ...die eines Lkws ist vielleicht drei bis fünf Jahre.
00:16:32: Das heißt, die Entwicklungsstufen sind in der Binnenschifffahrt einfach da länger aber es wird permanent weiterentwickelt auch in der binnensche Fahrt?
00:16:41: Ich hätte jetzt gedacht, das war für mich auch der Fall dass Menschen bei Binnengütergruppen denken Thema Kohle, was fast nicht mehr da ist oder eher andere vielleicht noch Stahl und diese Dinge.
00:16:58: Aber ich war ganz überrascht.
00:16:59: es gibt ja auch ganz andere Produktgruppen die über Bidenschiffe transportiert werden.
00:17:04: kannst du ein paar nennen?
00:17:07: Ja tatsächlich hier ist die Entwicklung der die Mengenentwicklung in der Bidenschiffer drückläufig.
00:17:12: wir haben im letzten Jahr unertsiebzig Millionen Tonnen transportiert das niedrigste Wert seit.
00:17:18: Aber das ist auch da wieder nur die halbe Wahrheit, weil die großen Massengüter wie jetzt in dem Fall zum Beispiel Kohle sind stark rückläufig.
00:17:29: Aber wir suchen ja nach anderer Beschäftigung – die Schiffe sind ja da!
00:17:33: Und das ist immer das Problem wenn ich die Vorausschau für die Güter-Transportstatistik im Jahr zwanzig vierzig mehr anhöre, die das Ministerium bekannt gegeben hat.
00:17:45: Da werden immer wird immer auf Tonnenkilometer gerechnet Und das ist ja die halbe Perspektive, sogar die falsche Wahrheit.
00:17:54: Weil Tonkilometer, also Menge transportiert auf Entfernung.
00:17:59: Mal mal ergibt.
00:18:02: Ganz klassische Beispiel ganz schnell weil wir nicht so viel Zeit.
00:18:05: zweitausend Tonne irgendeines Produktes Rotterdam nach Nürnberg tausend Kilometern zwei Millionen Tonnen Kilometer.
00:18:13: Das geht in die Statistik.
00:18:15: Das gleiche Schiff nein dasselbe Schiff transportiert einen Windflügel.
00:18:21: Achtzig Meter lang, neun und dreißig Tonnen schwer.
00:18:25: Gleiche Strecke höhere Wertschöpfung weil der Windflugel wird besser bezahlt als das Produkt.
00:18:31: sehr wahrscheinlich Kohle aber die Tonkilometer Leistungen sind nur Neun und Dreißig Tausend.
00:18:36: Somit muss ja die Transportleistung des Verkehrsträgers sinken Obwohl es nicht stimmt Ja?
00:18:44: Der Transport ist der gleiche oder selbe Schiff alles ist das gleiche.
00:18:48: Es ist einfach kalkulatorisch, werden die falschen Parameter herangezogen.
00:18:53: Also die Binnenschifffahrt ist da... transportiert viele neue Produkte, gerade im Bereich GST also Güter und Schwertransporte.
00:19:02: Alles was großvolumig ist alles was nur schwer über die Straße kann es für die Windschiffe hat überhaupt kein Problem.
00:19:08: wir brauchen keinerlei Genehmigungen.
00:19:10: ja wir laden es ein und fahren sie einfach weg während auf dem Straßentransport du Genehmigung brauchst du brauchst Begleitung.
00:19:15: da sind sich Leute mit beschäftigt.
00:19:17: das ist bei uns alles nicht notwendig.
00:19:20: Das Schiff hat Riesenkapazität.
00:19:23: Und was ich noch sagen wollte und unbedingt sagen wurde, das ist nicht danach gefragt.
00:19:26: Ich sage es trotzdem.
00:19:27: Man muss Logistik heute anders denken.
00:19:31: die Hefen... Wir sind hier im größten Binnenhafen der Welt jetzt nicht hier aber nicht weit weg.
00:19:37: In Duisburg?
00:19:38: Ja
00:19:38: wir sind in Duisborg.
00:19:40: Die Hefen, das sind die Drehscheiben der Logistika.
00:19:44: Das muss viel stärker in den Fokus gerückt werden weil da ist die Binnenschifffahrt.
00:19:48: wenn ein Hafen-Trim modal ist d.h.
00:19:50: Binnenschiff hat Schiene und Lkw dann das, was getan werden muss.
00:19:55: Und die Binnenschifffahrt und auch die Schiene sind dazu da um den Transport auf langer Strecke durchzuführen und der Lkw nur maximal auf kurzer Streckel.
00:20:03: Dann verstehen wir es richtig aber das muss in den Köpfen ankommen.
00:20:07: Das Problem ist dass Binneschifffahrt in den Schulen nicht gelehrt wird.
00:20:12: Du lernst nichts über die Binnen schiffahrt.
00:20:14: wenn du den Beruf für Speditionskaufmann, Kauffrau, Logistik und Transportdienstleistung erlernst lernst du nichts über die Binnenschifffahrt.
00:20:23: Und deswegen gibt es die Schifferbörse zu Duisburg.
00:20:26: Ruhrort, das ist ein wunderbarer Verein seit den Neunzehnten eins der sich dafür einsetzt dass die Binnen schiff hat auch bei den jungen Auszubildenden mehr ins Bewusstsein kommt um denen zu verstehen diesen Verkehrsträger, der hoch spannend und hochinteressant ist.
00:20:45: So und danach ist man qualifiziert zu euch so kommen?
00:20:48: und Teil der Genossenschaft zu werden, wahrscheinlich.
00:20:52: Oder hat man zumindest schon ein ganz guter Garten?
00:20:55: Jeder junge Mensch – ich hab ja gesagt, ich definiere Jungen, jetzt muss ich ein bisschen diskriminieren – bis Fünfzig ist für mich Jung, weil man dann noch fünfzehn, sechzehn-, siebzehn Jahre durchaus arbeiten und schaffen kann.
00:21:10: alle eingeladen die das Unternehmer gehen haben.
00:21:13: du musst schones Unternehmergehen haben, weil es ja selbstständige Unternehmer sind Und sie bekommen jegliche Unterstützung jetzt in dem Fall als Genossenschaft, weil das ist quasi unsere DNA.
00:21:26: Was wir unterstützen jeden Selbstständigen mit festen Ladungspaketen – ich wurde gerade gefragt ob wir eine Einfahr-Garantie geben?
00:21:36: Das können wir nicht eine Garantie aber wir geben eine Vorausschau!
00:21:42: weil wir natürlich den Blick auf unsere Mitglieder haben und wissen die Umsatzwerte, die die Mitglieder erwirtschaften.
00:21:50: Und das können wir auch einem interessierten Unternehmer so anhand geben und er wird voll umfänglich betreut.
00:21:55: Er muss im Prinzip nur lernen oder wenn es noch nicht kann ansonsten er muss ein Schiff fahren können und er muss einen bisschen Kaufmenschen hintergrund haben.
00:22:04: aber dann ist der Beruf des Binnenschifffers, des selbstständigen Binnenschifffas, des Partikuliers finde ich einer der schönsten Berufe überhaupt.
00:22:13: Da werde ich ganz kurz noch bleiben bei dem Thema, wir sind hier auf der Future Logistics das heißt das Thema Startup Gründung.
00:22:22: Unternehmer sein spielt ja auch eine große Rolle und du spist den Beruf des Partikeels Particuliers an, das ist eigentlich ein französisches Wort.
00:22:30: Die
00:22:30: Partikulier kannst du nachlesen, steht im Duden und ist ein selbstständiger Binschevast treibender?
00:22:34: Ja ja und letztendlich könnte man sagen dass das sind Gründer, Start-Upper die schon seit Generationen in dem Bereich der Binschenfahrt tätig sind.
00:22:46: Ja natürlich entweder kommen sie aus den aus der eigenen Familie wenn wir gerade das eines sehr spannendsten für uns der spannendsten Projekte überhaupt abgewickelt, wo auch Startport glaube ich in mehreren Posts, in einer Post-Serie darüber berichtet.
00:23:01: Wir haben einen jungen Mann, der Unternehmersohn ist, wo der Vater und die Mutter jetzt aufhören werden mit der Bindenschifffahrt altersbedingt.
00:23:10: Und er hat sich mit neunundzwanzig Jahren in den Kopf gesetzt dass das Schiff was ihm von er immer geträumt hat, das wollte er kaufen nur das Problem war.
00:23:19: dieses Schiff lag in Frankreich.
00:23:21: Und aufgrund der Abmessung des Schiffes konnte dieses Schiff nicht über die Kanäne nach Deutschland überführt werden, wir mussten diesen Schiff tatsächlich mit einem Sehschlepper dann über das Meer rauskalee und wieder rein transportieren.
00:23:38: Sehr spannende Geschichte!
00:23:40: Der junge Mann ist wie gesagt jetzt gerade dreißig geworden aber das war immer sein Traum und mit uns zusammen konnten wir es für ihn verwirklichen.
00:23:51: Das heißt, als Partikulier bin ich dann Eintümer des Schiffes und kann mich zum Beispiel bei euch als Mit-Inhaber der Genossenschaft positionieren.
00:24:05: Und warum sollte ich genau eine Genossenschaft wählen?
00:24:09: Warum ist diese Form der Organisation so spannend?
00:24:14: Zu Beginn ist es erstmal ein mehr oder weniger rundum Sorgdurchspaket.
00:24:19: Du musst dich ausschließlich um den Betrieb deines Unternehmens kümmern.
00:24:25: Alles was drum herum ist, das heißt wie bekomme ich denn meine Transportaufträge?
00:24:33: Wie ist es mit dem Zahlungsmanagement?
00:24:36: Was muss sich beachten Versicherungen oder ähnliches.
00:24:39: Das wird bei uns alles begleitet.
00:24:43: die Ladung für das Schiff also die Transportauftrage besorgt tatsächlich die DTG.
00:24:50: Die DDG ist ja das Dach über der Genossenschaft oder das Dache der Genossen schafft.
00:24:57: Wir haben aktuell ein hundred sieben und achtzig Mitglieder.
00:25:00: Du wirst Mitglied in der genossenschaft.
00:25:03: Früher hat man gesagt du wirst genosse.
00:25:04: ich fand es immer nicht so toll den Begriff genosse.
00:25:07: Ich liebe dem begriff, du bist Mitglied Und indem du Anteile erwirbst an der genossen schaft Bist auch Eigentümer der genostenschaft.
00:25:15: du kannst tatsächlich die Entwicklung der Genossenschaft in der Generalversammlung, also Mitgliederversammlungen, Eigentümer Versammlung wie man das nennen magst.
00:25:27: Kannst du aktiv an der Entwicklung der genossenschaft mitwirken?
00:25:30: Du hast da Stimmrecht und kannst dir dach artikulieren wenn du etwas verändern möchtest.
00:25:36: Der Vorstand also meine Wenigkeit und mein Kollege Andreas Jipp sind dann dort berichten über das, was die Genossenschaft bisher in dem abgelaufenen Jahr gemacht hat und jedes Mitglied hat die Möglichkeit da das zu kommentieren.
00:25:55: Da bedingt einzugreifen.
00:25:57: ich als Vorstand Geschäftsführer der Genossenschaft bin für jedes Mitgliet erreichbar während der normalen Geschäftszeiten Und dann kann mich jeder anrufen.
00:26:08: Ich muss tatsächlich meinem Eigentümer Reden und Antwort stehen.
00:26:13: Das ist meine Verpflichtung, weil ich bin
00:26:14: Angestellter.".
00:26:16: Und das macht die Sache finde ich sehr interessant, weil es auch eine Gemeinschaft ist.
00:26:21: Wir haben gerade darüber gesprochen dass der Reifeisen, die Idee des Rifeisen was einer nicht schafft schaffen viele.
00:26:28: Das heißt wenn wir Ladungspakete, wenn wir Aufträge bekommen, die vielleicht eine Größenordnung von fünfhunderttausend Tonnen pro Jahr betreffen dann kann das kein einzelner Partikulier darstellen.
00:26:41: Wir als Genossenschaft können das, weil wir über die gesamte Flotte dieser eighty-fünf Schiffe mindestens disponieren können.
00:26:48: Das ist der Vorteil.
00:26:49: du brauchst im Prinzip dich nur um deinen eigenen Betrieb
00:26:52: zu kümmern.
00:26:53: Das heißt ihr nehmt letztendlich so dass das beste von zwei Welten also einmal kann ich als Unternehmer unternehmerin kann ich frei entscheiden und immer die letzte Entscheidung haben aber gleichzeitig stärken, stärken im Sinne von Netzwerk nutzen.
00:27:12: Was ja auch gerne in der Logistikwelt gemacht wird, Kooperationen, Netzwerke... Das ist so ein bisschen das Bild was bei mir so entsteht, bei Genossenschaft dann?
00:27:21: Ja
00:27:21: natürlich du hast bei uns tatsächlich... Du findest mal zwei Welten vor wie man da sagt Wenn stürmisches Wetter aufkommt, sucht der eine den Schutzhafen auf und der andere setzt die Segel.
00:27:31: Du kannst bei uns beides, du kannst je nach Situation sagen ich möchte lieber den Schutz genießen und möchte mich lieber im Hafen begeben.
00:27:38: damit kümmert sich die Genossenschaft.
00:27:39: oder aber ich bin geboren für Neues.
00:27:41: Ich möchte neue Wege gehen dann unterstützt die Genossen schafft das natürlich auch voll umfänglich.
00:27:47: Und wichtig ist einfach diese Beratungstätigkeit Die wir durch führen weil viele Unsicher sind wenn es auch.
00:27:56: Wir moderieren auch Gespräche mit zum Beispiel dem Steuerberater oder ähnliche Sachen, wo man als junger Unternehmer vielleicht unsicher ist.
00:28:05: Wie geht man damit um?
00:28:07: Dann unterstützen wir da auch.
00:28:09: Also es ist wirklich eine der besten Möglichkeiten außer jetzt einem Start-up, wo du jetzt im Prinzip gar keine finanziellen Mittel benötigst teilweise.
00:28:20: Du musst natürlich einen Grundkapital da haben weil du musst dir ein Schiff kaufen.
00:28:24: Das ist die Grundvoraussetzung.
00:28:25: Um aktives Mittel in der Genossenschaft zu sein, musst du einen Schiff haben und viele kommen zu mir und haben eine Idee das sie particulär werden wollen aber wissen noch gar nicht genau wie.
00:28:37: Dann setzen wir uns hin und schauen an, welcher Schiffsraum steht zur Verfügung.
00:28:39: Was ist finanziell möglich?
00:28:40: Das kalkulieren wir durch über welche Laufzeit.
00:28:43: Wir helfen bei der Finanzierung, weil wir das auch mit den Banken zusammen dem Businessplan machen.
00:28:50: Das sind die ganzen Basis der Unternehmensgründung.
00:28:55: Christo von der Genossenschaft von der DTG vorbereitet.
00:28:59: Roberto, wir haben schon festgestellt.
00:29:01: Wir beide könnten drei Stunden Podcast machen aber ich glaube, wir müssen dann noch langsam zum Schluss kommen.
00:29:08: Ein Stichwort darf nicht fehlen wenn wir über Binnenschifffahrt sprechen.
00:29:12: das ist ein Naturphänomen könnte man sagen Das Thema Niedrigwasser ist auch heute schon gefallen.
00:29:19: Ist das so quasi der Entgegenart?
00:29:26: Wie schaust du auf dieses Thema
00:29:31: Kleinwasser, Niedrigwasser spielt eine Rolle soweit ich mich auf natürlichen Flüssen bewege.
00:29:37: Wir transportieren tatsächlich die eine große Anzahl oder einen großen Prozentsatz unserer Tonnage auf Kanälen.
00:29:43: Die Kanäle sind Wasserstandsummerpengig.
00:29:46: da ist immer der gleiche Wasserstand außer in diesem Sommer zwei tausend achtzehn.
00:29:50: Ich weiß nicht ob der vielleicht genannt worden ist weil das war schon der war schon extrem.
00:29:54: Da ist sogar der Wasser stand in den kanälen gesunken.
00:29:58: Kleinwasser niedriges wasser Hochwasser gehört zur Binnenschifffahrt, wenn wir uns auf natürlichen Flüssen bewegen.
00:30:07: Es ist aber tatsächlich so und jetzt muss ich ein bisschen als Vorstand der DDG... Ich kann das hier nicht für das Gesamtgewerbe sprechen.
00:30:15: Wir sind in dem Fall glücklichen Situation dass wir noch relativ viele kleine Kapazitäten haben.
00:30:22: Das heißt klein ist heute in einer Binneschifffahrt.
00:30:25: Schiffsgrößen die tausend Tonnen transportieren können Das sind bei uns schon fast die Großen.
00:30:33: Und wenn man an dieses Jahr, im Jahrzweißen, zurückdenkt ... Da war der Wasserstand.
00:30:38: in Kaup-Kaup ist ein relevanter Pegel, da war er bei ca.
00:30:40: thirty-fünf Zentimeter.
00:30:43: So und bei diesem Wasserstand können die großen Einheiten nicht mehr fahren!
00:30:47: Die großen Binnenschiffe können nicht mehr fahnen weil der Schraubendurchmesser einfach zu groß ist.
00:30:52: Sie können bei dem Wasserstand nicht mehr genug Wasser transportieren damit sie Vortrieb haben.
00:30:57: Unsere Schiffe konnten das noch.
00:30:59: Unsere Schiffe sind größtenteils gebaut, um auf der Elbe-Transporte durchzuführen.
00:31:04: Weil die Elbe hat fast immer klein Wasser oder aber halt östlich der Elben im Bereich Umberlin und Stettin Polen.
00:31:11: Unsere schiffe sind zum Teil schon so gebaut dass sie nur einen maximalen Tiefgang von ein Meter Achtzig ein Meter Neunzig haben.
00:31:18: das heißt die konnten da noch richtig transportieren.
00:31:20: wir haben als Beispiel das Großkraftwerk.
00:31:22: Mannheim ist eines der größten Kohlekraftwerke in Deutschland.
00:31:26: haben wir tatsächlich mit unseren kleinen Schiffen versorgt, weil die Großen nicht mehr fahren können.
00:31:30: Also Niedrigwasser hat einen elementaren Nachteil – es kostet Geld!
00:31:37: Es verteuert den Transport.
00:31:39: Das ist ganz klar, ja?
00:31:40: Weil das Schiff immer den gleichen Tagesatz hat, egal wie vieles transportiert.
00:31:45: Das is der Nachteile bei Niedwig-Wasser.
00:31:47: aber die Bindenschiffer fährt bis zur nautisch technischen Unmöglichkeit bis es wirklich technisch nicht mehr geht.
00:31:54: Und das sind unsere Schiffe in dem Vorteil, dass sie einen sehr niedrigen Tiefgang haben und noch ganz lange fahren können, wo viele andere schon nicht mehr fahren können.
00:32:02: Sehr, sehr spannend.
00:32:03: Ja Roberto vielen Dank.
00:32:04: also ich halte fest Binschifffahrt ist nicht gleich Binschefahrt.
00:32:09: es gibt verschiedene Optionen und Möglichkeiten sich da einzubringen.
00:32:14: Partikulier zu sein Teil der Genossenschaft zu sein scheint eine sehr spannende Option zu sein.
00:32:21: Und auch die Agilität die ihr über eure Schiffsplotte einbringt scheint auch ne gute Variante zu sein dass wir zumindest beim nächsten Niedrigwasser wissen, es ist jetzt nicht so das alles steht.
00:32:36: Sondern es gibt noch ein paar Möglichkeiten und es wird weiterhin gefahren und keine Kohle sondern ganz innovative Produkte sind da auch unterwegs.
00:32:48: Du hast ja meine Kontaktdaten einfach anrufen.
00:32:52: Genau!
00:32:52: Und ich würde sagen wie erreichen die Leute die Anrufen?
00:32:58: Ich glaube auf LinkedIn bist du auch ganz aktiv Da kann man dich auch kontaktieren.
00:33:02: Ja, ja!
00:33:02: Man wird mich finden wenn man sich...wenn man mich sucht.
00:33:05: Super!
00:33:06: Dann wünschen wir euch der DTG und der gesamten Nische Binnenschifffahrt weiterhin so tapfer zu sein wie bis jetzt weil ihr seid einfach da und auch wenn nicht genug über euch gesprochen wird.
00:33:22: ihr sorgt dafür dass die Lieferketten oft eine ganz andere Art, ganz entspannt von A nach B kommt und sehr sicher auch wie ich von dir gelernt habe.
00:33:33: Und insofern danke dafür!
00:33:35: Und ja weiterhin gute Entwicklung in dem Bereich.
00:33:39: Danke Roberto.
00:33:40: Vielen Dank und ich freue mich dass wir da sind weil anders wäre nämlich schlecht.
00:33:50: Vielen lieben Dank an euch beide Pilar Gion Roberto das ihr hier den live Podcast mit uns aufgenommen habt und eine Frage hab' ich noch und zwar kann man sich dem podcast im Nachhinein auch noch anhören
00:34:00: Bedingt, also am besten direkt schon abonnieren weil dann verpasst niemand die Veröffentlichung der Folge hier.
00:34:09: Also Logistikgeschichten heißt der Podcast.
00:34:11: den gibt es überall wo es gute Podcasts gibt.
00:34:15: Also ob Apple, Spotify, Audible
00:34:18: etc.,
00:34:19: da ist dort zu finden und demnächst auch die Folge mit Roberto.
00:34:24: Sehr schön wie viele Folgen
00:34:25: habt ihr schon?
00:34:27: Wir müssten jetzt bei zwölf dreizehn sein Genau,
00:34:31: sehr gut.
00:34:31: Also abonnieren nicht vergessen.
00:34:33: und eine Kleinigkeit habe ich noch für euch herzlichen Dank dass ihr das hier mit uns gemacht habt und den Podcast mit uns geteilt habt.
00:34:39: vielen dank und ja noch eine schöne restliche zeit auf der future logistics danke schön.